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Orientteppiche, ein eleganter Klassiker

  • teppich

Zurzeit erleben Orientteppiche ein regelrechtes Comeback in den heimischen vier Wänden. Die Sehnsucht nach Einzelstücken und Nachhaltigkeit sind es, welche die Nachfrage nach hochwertigen Orientteppichen steigern. Die ausgefallenen Muster dieser handgefertigten Teppiche fügen sich trotz unzähliger Jahre Tradition auch in die modernsten Wohnungen ein. Die Farbenvielfalt und die kreativen Muster vermitteln das Gefühl von tausend und einer Nacht.

Die Jahrhunderte alte Geschichte der Orientteppiche begann im damals bekannten Orient in Mittel- und Zentralasien. Bereits viele Jahre vor dem christlichen Zeitalter statteten Nomadenvölker ihre Zelte mit Teppichen aus, die sie selbst gewebt hatten. Später im Mittelalter entwickelten sich die ersten Manufakturen der Sultane, in denen die Knüpftechniken der Teppiche verfeinert wurde. Die klassischen Teppiche werden mit der Hand geknüpft und bestehen aus Wolle. Auf einem senkrechten Rahmen erfolgen schließlich in aufwändiger Handarbeit die ausgefeilten Techniken. Je dichter die Knoten erfolgen, desto stabiler und haltbarer ist das Endresultat. Der Preis eines echten Orientteppichs ist in erster Linie von seiner Herkunft abhängig. Aber auch Material, Technik und Alter entscheiden maßgeblich über den Endpreis der farbigen Teppiche. “Kelmis”, das klassische Modell der Orientteppiche, sieht auf der Vorder- und Rückseite gleich aus und kann ebenso von beiden Seiten genutzt werden. Neben der häufigsten Verwendungsart als Teppich, sind der Gebrauch als Decke oder Wandbehang ebenfalls sehr beliebt. Besonders feine Teppiche bestehen aus Seide und werden ebenfalls als Wandbehang verwendet.

Orientteppiche gibt es in vielen Farben und Modellen. Namen wie Beloutsch, Täbris oder Shiraz bezeichnen den Herkunftsort der geknüpften Teppiche aus Ländern wie dem Iran oder Afghanistan. Die Muster der kostbaren Teppiche variieren von Region zu Region. Während florale Muster bei den klassischen Perserteppichen überwiegen, findet man bei den südpersischen Teppichen der Nomadenstämme abstrakte oder geometrische Formen vor.  

Als Orientteppiche werden heutzutage nur jene handgefertigte Teppiche bezeichnet, welche in den arabischen Ländern gefertigt wurden. Länder wie Indien, Pakistan, China, Nepal, Afghanistan und der Iran gelten als die Hauptproduzenten für klassische Perserteppiche. Ihr typisches Merkmal sind die orientalischen Muster, die sich durch den ganzen Teppich verteilen. Die akribischen Techniken um diese Muster zu Knöpfen wurden über viele Generationen verfeinert und schließlich überliefert. Um einen echten Teppich zu erkennen, kann man sich an der Rückseite orientieren. Bei handgeknüpften Teppichen sieht diese merklich anders aus als bei maschinell geknüpften Knoten. Trotz der Technologisierung gibt es bis heute keine Maschine, welche die von Hand geknüpfte Technik ersetzen könnte.

Doch die ausgefallene Handarbeit hat ihren Preis, weshalb ein Orientteppich nicht für alle Geldbeutel geeignet ist. Andererseits eignet er sich als eine gute Geldanlage, die aufgrund ihrer Zeitlosigkeit immer wieder gefragt ist.

 

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