Bambusparkett

bambuswaldVom Bambus zum Bambusparkett

Hoch hinaus wollen sie, fast bis zu den Wolken. Dabei sind sie recht dünn und knicken doch nicht um: Die Bambusbäume des gleichnamigen Waldes von Sagano-Arashiyama in Japan ziehen mit ihrer herausragenden Größe und Anzahl jährlich viele Tausende Touristen an. Denn ein derartiger großer Bambushain ist rar gesät.
Botanisch gesehen wächst hier verholztes Gras mit einer enormen Härte und in einem rasanten Tempo heran. Bambusbäume können bis zu einem Meter pro Tag wachsen und insgesamt eine Höhe von bis zu 35 Metern erreichen.

Durch einen derart hohen Wald schlengeln sich auch die Touristen in Japan. Nur mit viel Glück können diese auch mal einen kurzen Moment für sich allein in diesem besonderen Wald verbringen. Die Begeisterung für dieses ,,Holz“ nehmen viele mit nach Hause.

Bambus als Bodenbelag

Daher ist es nicht verwunderlich, dass diese grazile Schönheit langsam auch den Weg in europäische Wohnungen findet. Denn Bambus ist ein idealer Lieferant für robuste und nachhaltige Bodenbeläge und ein natürlich schöner Hingucker dazu.

Trotz des weiten Anfahrtsweges steht Bambus gut in der Ökobilanz dar. Das liegt vor allem daran, dass dieses Gras nach der Ernte nicht stirbt, sondern sich daraus wieder ein neues Gewächs entwickelt. Dabei produziert es viel Sauerstoff, der sich ebenfalls positiv in der Ökobilanz bemerkbar macht.

Als Parkettboden bringt Bambus viele nützliche Eigenschaften mit sich

  • Es ist extrem hart (härter als Eiche), verschleißt wenig und mag Feuchtigkeit.
  • Ein idealer Bodenbelag für Nassräume und Zimmer, in denen die Luftfeuchtigkeit über 60 Prozent liegt.
  • Bis auf die Luftfeuchtigkeit: Es schadet dem Bambusparkett, wenn sich die Luftfeuchtigkeit stark verändert. In diesem Punkt ist es jedem anderen Parkettboden sehr ähnlich.

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Fertigparkett Osaka

Die Oberfläche hingegen ist im Vergleich zu anderen Parkettböden durch eine sehr feine Maserung gekennzeichnet wie beispielsweise das Fertigparkett Osaka. Dadurch wirken Bambusböden gleich immer etwas edler und eleganter als herkömmlicher Parkettboden aus Eichenholz.

Das Fertigparkett Osaka lässt sich indes ebenso einfach verlegen wie das anderer Holzarten. Hier ist die Besonderheit, dass dieses „Gras“ roh ist. Das bedeutet, dass Bambusfreunde diesen Boden nach der Verlegung erst noch ölen oder lackieren müssen, um ihn so vor Kratzern und Verschmutzungen besser zu schützen. Gerade für umweltbewusste Käufer ist dieses Fertigparkett zu empfehlen, da sie selbst entscheiden können, wie nachhaltig sie ihren Boden behandeln möchten.

 

Bambusboden-Fineline-Sakai

Fertigparkett Sakai

Für diejenigen, die Ihr Zuhause ein warmes Ambiente mit einem Hauch von Leichtigkeit verpassen wollen , empfiehlt sich das naturhelle Fertigparkett Sakai Bambus. Dieses beigefarbene Bambusparkett gibt es in der der gradlinigen Ausführung Finelline, dass durch seine zarten Highlights besticht. Dieser Bambusboden wurde ebenfalls nach der Herstellung naturbelassen und muss nach der Verlegung nur noch je nach Wunsch mit Öl oder Lack oberflächenbehandelt werden.

Beide Böden werden nach europäischen Richtlinien und Qualitätsstandards produziert. Dafür wird ausschließlich hochwertiges und präzises Bambusmaterial verwendet.

Bambus bereichert somit nicht nur das japanische Attraktionenspektrum für Touristen. Dieses Riesengras veredelt auch europäische Wohnungen durch eine anmutige und nachhaltige Bodenkultur.
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Wohnbeispiele

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