Der Rasen – eine besondere Komponente für den Garten

RasenEin weicher, gut gepflegter Rasen bietet ein unglaublich schönes, natürliches Gefühl unter den Füßen. Er bietet ein Wohlgefühl beim Gehen und lädt auch mal dazu ein, sich mit einem Buch in das Gras zu legen oder darauf Sport zu treiben. Das alles ist für den Rasen natürlich belastend. Daher ist eine gute Pflege für eine schöne Grünfläche nötig.

Den richtigen Rasen finden

Es gibt verschiedene Rasen und Rasenmischungen, um für jeden Boden und jeden Anspruch das richtige Grün zu finden. Die meisten Rasensorten können Sie sowohl als Saat bekommen als auch als Rollrasen. Rollrasen wird auf den Boden aufgebracht und ist schon grün. Er muss nur noch verwachsen und weiter gedeihen. Bei Saatgut hingegen werden Sie einige Wochen auf eine braune Fläche schauen und warten müssen, bis sich ein dichter Bewuchs entwickelt. Dafür ist Rollrasen aber in der Regel teurer als eine Rasensaat.
Diese Rasensorten gibt es:

Zierrasen

Er ist besonders dicht, grün und weich. Allerdings ist dieser sogenannte englische Rasen auch sehr empfindlich und muss gut gepflegt werden. Dieser Rasen eignet sich vor allen Dingen für Vorgärten oder Ziergärten, aber nicht unbedingt für eine Fläche, auf der Kinder spielen und toben oder Ihre Sitzgruppe stehen soll. Zierrasen wächst übrigens langsam und muss daher nicht so oft gemäht werden wie ein Sportrasen. Er eignet sich auch nicht für eine Belastung durch Hunde.

Sport- und Spielrasen

Einer der sehr belastbar und nicht zu pflegeintensiv ist. Diese Art wird etwa auf Fußballplätzen verwendet. Er wächst schnell, hat eine hohe Rasendichte und eignet sich nicht nur für Sportplätze, sondern auch für Familiengärten, die oft durch Kinderfüße belastet werden. Der Rasen wächst nur mäßig gut an schattigen Orten. Erfahren Sie hier mehr über den Sportrasen.

Schattenrasen

Dieser benötigt nicht besonders viel Sonne, um schön grün zu werden. Wie der Name schon sagt kann er sehr gut an schattigen und halbschattigen Stellen gesät werden. So können Sie auch unter Sträuchern oder großen Bäumen Freude an einem gründen Rasen genießen. Ein Schattenrasen ist zwar nicht so belastbar wie ein Sportrasen, aber auch nicht so empfindlich wie ein Zierrasen. Die Rasendichte ist hoch, der Pflegeaufwand ist nur mäßig hoch. Schattenrasen wächst zwar gut, muss aber nicht so oft gemäht werden, wie ein Sportrasen.

Blührasen oder Kräuterrasen ist eine Mischung für eine bunte Blumenwiese. Diese Saatmischung fängt schon nach wenigen Wochen an zu blühen und zu gedeihen. Sie wird oft auf öffentlichen Plätzen verwendet oder in Wohnsiedlungen und privaten Gärten. Solche Rasen sind in der Regel besonders pflegeleicht. Erfahren Sie hier mehr über den Schattenrasen.

Im Frühjahr anlegen

Egal für welchen Rasen Sie sich entscheiden. Am besten ist es, ihn im Frühjahr anzulegen. Die Monate März und April bieten dafür meist die besten Klimabedingungen. Damit der Rasen dann auch wachsen und gedeihen kann, sollten Sie eine dicke Schicht Mutterboden haben und diesen auflockern. Dann sollte der Boden zwei Wochen ruhen, bevor Sie ihn einebnen. Wenn das geschafft ist, können Sie mit dem Anlegen Ihres Rasens beginnen. Achten Sie darauf, dass der Tag möglichst windstill ist – besonders wenn Sie Rasensamen verwenden statt Rollrasen. Rollrasen lässt sich auch gut im Herbst in dem Garten auslegen. Wenn es feucht ist, verbindet das Grad sich meist schneller mit dem Unterboden.

Fotolia Bild 75393177 – Urheber: He2

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