Holzsteg mit Pfählen

 

Holzsteg

Holzstege auf Pfählen sind klassisch und elegant und verleiten zum Flanieren, Angeln oder auch zum Anlegen eines Bootes. Für die Planung eines solchen Steges sollte man jedoch bekannten Weisheiten folgen. Die Wahl des richtigen Holzes ist hier von großer Bedeutung, denn von ihm hängt die Langlebigkeit des Steges ab. Dem Holz und vor allem dem Wasser, das wussten bereits die Asiaten, wohnt eine bestimmte Kraft und Harmonie inne, weshalb Bauten am Wasser seit jeher von großer Bedeutung sind.

Welches Material?

Bei der Wahl des Materials wird vor allem Douglasieholz empfohlen, welches besonders resistent ist. Weitere Hölzer die sich für den Bau am Wasser eignen sind Lärche, welches als das härteste einheimische Nadelholz gilt, sowie Ulme. Die zweitere Holzart ist zwar teurer, verleiht aber eine noch elegantere Atmosphäre. Als besonders robust gilt auch Robinie, welches ein sehr hartes und abriebfestes, sowie wasserbeständiges Holz ist und sich hervorragend als Terrassenholz eignet.

Trotz der Stabilität und Resistenz der verschiedenen Hölzer, empfiehlt es sich das Material vor dem Gebrauch dennoch zu imprägnieren. Vor allem der Bereich an der Wasseröberfläche ist für das Holz empfindlich und sollte deshalb mit einer umweltfreundlichen Beschichtung bearbeitet werden. Zuerst beginnt man mit der Verlegung der Holzterrasse im Garten. Hier ist präzise Arbeit gefragt, denn die Terrasse muss auf einem ebenen Untergrund gebaut werden, damit sie sich schließlich bis zum Teich hin ausdehenen kann, wo sie dann im gwünschten Steg endet.

Die Stützpfähle, sowie die stabilisierten Rundholz-Kreuze für den Steg bestehen aus entrindeten und imprägnierten Stammstücken.

Die Stüzpfähle werden nach ausgiebiger Abmessung und Vorbereitung in den Grund eingearbeitet. Im Idealfall muss unter dem Pfahl, auf dem schließlich der Steg ruht, eine ebene Fläche geschaffen werden, damit die Pfähle dann in den Untergrund gerammt werden können. Bei einem Teich mit Folie ist das allerdings nicht möglich.

Für die Anzahl der Pfähle gilt: mehr ist besser als weniger, da sich das Gewicht bei beispielsweise drei Staffeln besser verteilen kann als bei nur zwei. Die Befestigung der Holzteile am Steg erfolgt durch eine gute und stabile Verschraubung und Gewindestangen. So kann man sicher gehen, dass der Steg an den Pfählen fest sitzt und stabil ist.

Oben drauf…

Holzdeck und Steg liegen auf einer Ebene, weshalb die Unterkonstruktion in der Terrasse eingelassen werden muss. Für ein positives Ergebnis ist hier Arbeiten mit höchster Präzision notwendig. Ausklinkungen müssen in den Traghölzern eingebracht werden. Für die erforderliche Ausklinkung kann man den Steg durch Einlegen in die Terrassen-Unterkonstruktion markieren und anschließen herausarbeiten.
Nach dem Verlegen des stabilen Untergrundes beginnt das Auflegen der Holzdielen, welche stabil mit dem Gerüst verschraubt werden.

Der fertige Steg ist nun bereit, für eine lange Zeit, viel Freude und entspannte Momente.

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Fotolia Bilder 86316641, 107063231 – Urheber: Jenny Sturm

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