Wofür eigentlich Trockenestrich?

trockenestrich

Trockenestrich

Unter Trockenestrich versteht man bereits vorgefertigte Platten, wie zum Beispiel Gipsfaser- oder Holzplatten. Diese werden im Verbund verlegt und verklebt.
Ein guter und moderner Trockenestrich ist heutzutage sehr belastbar. Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich lässt sich der Trockenestrich gut einsetzen und hält hohen Einwirkungen von Kräften mühelos stand. Zusätzlich überzeugt dieser Estrich mit seinem starken Schutz gegen Brand und sorgt für eine sehr gute Schalldämmung.

Dank einer schnellen Verarbeitung und Verlegung des Trockenestrichs, wird der Belag vermehrt im Alt- und im Neubau verwendet. Auch die preislichen Bedingungen kommen einem Kauf von Trockenestrich sehr entgegen. Trockenestrich ist nicht nur ein stabiler und belastbarer Bodenbelag, er sorgt auch für eine optimale Wärmedämmung und einen sicheren Brandschutz in den eigenen vier Wänden.

Was macht den Trockestrich so einzigartig

Was den Trockestrich aber so einzigartig macht ist seine stark verkürzte Zeit beim Einbau, bzw. beim Verlegen. Dafür sorgt das Material selbst, denn anders als bei den üblichen Estrichkonstruktionen, wird hier die herkömmliche Baufeuchte vermieden. Das spart jede Menge Zeit, denn bei einer gewöhnlichen Konstruktion müssen im Normalfall vier Wochen Trocknungszeit berechnet werden. Während dieser Zeit darf der Estrich auf keinem Fall belastet werden. Anders sieht es beim Trockenestrich aus, denn hier kann bereits ohne Verzug am Fußboden weitergearbeitet werden. Schon nachdem der Kleber vollständig ausgehärtet ist, kann der Boden vollständig belastet werden. Im Optimalfall sollte man hierfür einen Zeitraum von etwa 24 Stunden vorsehen, sofern das Raumklima den normalen Umständen entspricht. Sind alle optimalen Bedingungen vorhanden, können alle endgültigen Fußbodenbeläge aufgebracht werden.

Die Voteile

Trockenestrich hat den weiteren Vorteil, dass er ein eindeutig niedrigeres Gewicht aufweist. Zum Vergleich: ein Trockenestrich hat ein Flächengewicht von 20 kg/qm, ein Zementestrich hingegen weist ein Flächengewicht von 100 kg/qm auf. Beide Beläge sind gleichwertig belastbar.
Trockenestrich ist besonders flexibel und kann im Innen- und im Außenbereich verwendet werden, denn auch im Außenbereich hält der Belag der Feuchtigkeit stand.

Es gibt auch ein Nachteil

Einen geringen Nachteil hat der Trockenestrich allerdings. Der Untergrund, auf dem die Platten verlegt werden, muss absolut gerade sein, um später die Ebenheit garantieren zu können. Ist der Boden hingegen schief, muss dieser auf alle Fälle egalisiert werden. Bei Gebäuden mit Fußbodenheizung ist Vorsicht geboten, denn nicht alle Heizungen sind mit Trockenestrich kompatibel. Deshalb sollte man sich im Vorfeld informieren, welche Art der Fußbodenheizung vorhanden ist.

Hier sehen Sie wie einfach der Trockenestrich verlegt werden kann

Bei der Verlegung eines Trockenestrichs muss man keinen Spezialisten aufsuchen, denn der Belag lässt sich auch alleine optimal verlegen. Ohne besondere Vorkenntnisse kann man so in kurzer Zeit seinen neuen Fußboden verlegen.

  • Stellen des Randdämmstreifens zur Vermeidung von Schallbrücken
    Stellen des Randdämmstreifens zur Vermeidung von Schallbrücken
  • Verkleben der Elemente
    Verkleben der Elemente
  • Anlegen der Elemente
    Anlegen der Elemente
  • Zusammenfügen der Elemente
    Zusammenfügen der Elemente
  • Einsetzen der Randplatten
    Einsetzen der Randplatten

 

Erfahren Sie mehr über die Firma Lindner Die Trockenestrich – Verlegung

2 Antworten

  1. Gerhard sagt:

    Wie hoch bzw. welche Höhen gibt es von diesem System? Ich habe max. 5 cm zu Verfügung. So wie auf den Bildern zu sehen ist, kommt eine Isolierung darunter. Geht es auch ohne diese Isolierung? Über eine Antwort, wäre ich sehr dankbar.

    Viele Grüße

    Gerhard

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