Fussböden und Fachfirmen in einer Übersicht!
Fussböden und Fachfirmen in einer Übersicht!

Bodenbeläge

3D Boden

3D-Fussböden – der letzte Schrei

3D-Bilder kennt man vorwiegend von den zahlreichen Straßenmalern und Künstlern, die auf öffentlichen Plätzen ihre 3D-Kunstwerke der Öffentlichkeit präsentieren. Betrachtet man die Bilder aus einer bestimmten Perspektive, hat man das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Da diese Bilder meist mit Kreide erschaffen werden, sind sie mit dem nächsten Regenschauer leider wieder verschwunden.

Ein absolutes Highlight der Extravaganz, die jeden Wohnraum zum 3D-Erlebnis der ganz besonderen Art werden lassen, sind die luxuriösen 3D-Fußböden, die auch in Deutschland immer mehr Liebhaber bekommen. Der 3D-Fußboden lässt sich in jeden Wohnraum integrieren und entstammt ursprünglich einer Idee eines Innenausstatters im mondänen Dubai. Was zunächst nur für Büro-, Geschäftsräumen oder Hotels möglich war, ist nun auch für den privaten Wohnraum erhältlich.

Ob schwimmende Delphine im Meer im Badezimmer, ein Hauch von Rosen im Eingangsbereich oder Strandfeeling im Wohnzimmer, den individuellen Möglichkeiten für die Verlegung eines 3D-Bodens sind kaum Grenzen gesetzt. Wer sich für die Verlegung eines 3D-Fußbodens entscheidet, kann sich ganz nach individuellem Geschmack sein Motiv selbst gestalten, das dann mit einer Harz-Polymermischung versiegelt wird. Es können aber auch Gegenstände wie Muscheln oder Sand eingearbeitet werden.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Für Geschäfts- und Büroräume kann der Boden sogar mit dem eigenen Firmenlogo versehen werden.

Der Fantasie kann man mit 3D-Fußböden also freien Lauf lassen.

3D-Fußböden sind keine Sache für Heimwerker und sollten unbedingt von einem Fachmann, der sich mit dieser Technik auskennt, verlegt werden. Der 3D-Fußboden ist sehr pflegeleicht und kann wie jeder andere Bodenbelag ganz leicht mit etwas Wasser gereinigt werden.

Dielen

Dielen – angenehme Holzoptik mit individuellen Akzenten

Der Dielen-Boden gehört neben dem Parkett zu den ältesten Bodenbelägen und ist seit einigen Jahren auch in Deutschland sehr beliebt. In früheren Jahrhunderten wurde bereits die rustikale Schönheit sowie die wärmedämmende Wirkung des Rohstoffs „Holz“ als Bodenbelag entdeckt. Schon damals wurden in mühsamer Handarbeit lange Bretter als Dielen aus der Mitte des gefällten Baums herausgesägt. Man nannte diese Bretter „Herzbretter“, da sie aus dem Inneren des Baumstamms, also aus dem Herz, stammten. Im Zeitalter der Industrialisierung übernahmen nun die Maschinen in den Sägewerken diese anstrengende und präzise Aufgabe. Somit konnten die Dielen maschinell auf eine bestimmte Dicke und Länge zugeschnitten werden. Bei der Anfertigung der Dielen war eine Seite mit einer schmalen flacheren Zunge versehen, mit der man die Bretter später beim Verlegen besser miteinander verbinden und somit genauestens anpassen konnte.

Die Besonderheit des Dielenbodens liegt nicht nur an den vielen Vorteilen des Massivholzes, sondern auch am individuellen Design jeder einzelnen Diele. Jeder Baum hat eine unterschiedliche Struktur, somit ist jeder Dielenboden ein kleines individuelles Kunstwerk.

Dielen in verschiedenen Holzsorten

Dielen sind in vielen verschiedenen Holzsorten im Handel erhältlich. Zur Herstellung von Dielen sind Nadelhölzer besonders beliebt, doch inzwischen sind auch Hölzer wie Ahorn, Douglasie oder auch die gute alte Eiche immer weiter auf dem Vormarsch. Eichenholz ist sehr vielseitig in der Farbgebung und kann in einer hellen oder dunklen Schattierung für ein angenehmes Wohnklima sorgen. Ein Hauch von Exotik zaubert man sich in den heimischen Wohnraum mit Dielen aus dem Holz der Kirsche oder des Nussbaums. Diese Edelhölzer liegen bereits im höhere Preissegment und sind vorwiegend als Mehrschicht – Dielen erhältlich. Weitere beliebte Holzarten sind die Birke, Buche oder Erle, aus der das beliebte Massivholz Parkett im Handel erhältlich ist.

Massivholz oder Mehrschicht-Dielen

Dielen gibt es in verschiedenen Formen zu kaufen. Man unterscheidet hier vorwiegend zwischen den Massivholz-Dielen, die wie der Name schon sagt, aus einem Holzstück gefertigt werden und den Mehrschicht-Dielen, die je nach Wahl aus zwei oder drei Schichten des natürlichen Rohstoffs bestehen.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Massivholzdielen haben durchschnittlich eine Dicke von 22-35 mm und können mit bis zu einer Länge von 15 Metern hergestellt werden, während die Mehrschicht-Dielen etwas dünner und kürzer im Handel angeboten werden.

Massivholz-Dielen sind langlebiger und können bei Verschleiß durch fachmännisches Abschleifen über viele Jahre hinweg immer in neuem Glanz erscheinen. Die Mehrschicht- Dielen oder auch Landhausdielen, wie sie im Handel häufig bezeichnet werden, haben zwar eine kürzere Lebensdauer, aber sie sind in vielen verschiedenen Holzarten erhältlich.

Ob Massivholz- oder Mehrschicht-Diele, Holz gehört zu den beliebtesten Bodenbelägen und sorgt durch seine vielen positiven Eigenschaften für ein hygienisch sauberes und behagliches Wohnambiente. Bei richtiger Pflege ist ein Dielenboden sehr langlebig und kann seinem Besitzer über viele Jahre hinweg Freude bereiten. Er ist leicht zu reinigen, wärmedämmend und bietet auch Allergikern ein angenehmes Wohngefühl.

Sichtestrich

Sichtestrich – Bodenbelag in neuem Design

Die Römer gelten auch heute noch als die Meister der Baukunst. Viele Bau-Verfahren, die auch heute noch teilweise zum Einsatz kommen, sind auf die legendären römischen Baumeister zurückzuführen. Ein bekanntes Beispiel, das bereits von den Römern vor vielen Jahrhunderten verwendet wurde, ist die Estrich-Verlegung. Hierzu wurden Steine, Wasser, Sand sowie ein kalkartiges Bindemittel miteinander vermischt und auf eine Holzverschalung aufgetragen. Nach diesem Verfahren werden auch heute noch die widerstandsfähigen Estrich-Fußböden im Innenausbau angefertigt. Im Gegensatz zu vergangenen Jahrzehnten, in denen Estrich-Fußböden oftmals nur als Grundunterlage für die Verlegung von anderen Bodenbelägen oder in Fabrikhallen vor sich hin schlummerten, erstrahlt der Estrich heute in vielen Wohnräumen in einem ganz neuen Design.

Sicht-Estrich: modern und strapazierfähig

Die moderne und trendige Form des Estrichbodens ist der Sichtestrich, der sich aufgrund seiner attraktiven und pflegeleichten Eigenschaften optimal für die Nutzung in Wohn- und Büroräumen eignet. Zur Herstellung dieses außergewöhnlichen Fußbodens wird der Estrich zunächst grob abgeschliffen und anschließend poliert.

Estrichböden werden je nach Wunsch mit verschiedenen Materialien hergestellt. Dabei unterscheidet man vorwiegend zwischen fünf Grundtypen:

  • 1. Der Calciumsulfat (Anhydrit) Estrich – hier wird ein calciumhaltiges Bindemittel verwendet, das den Estrich elastisch hält und sich somit auch eine geplante Fußbodenheizung verwirklichen lässt.
  • 2. Der Gussasphalt-Estrich – basierend auf Gesteinsmehl, Split, Sand und Bitumen erhält der Bodenbelag nach dem Abschleifen eine leicht glänzende Oberfläche.
  • 3. Der Kunstharz-Estrich – hier wird der Estrich mit hochwertigem Kunstharz und Farbpigmenten vermischt, der ihn besonders robust und belastbar macht.
  • 4. Der Magnesia-Estrich – ein besonders belastbarer Estrichboden, der vorwiegend aus einer Mischung von Magnesiumchlorid, Holz, Sägemehl, Quarzsand, Textilien, Papier oder kleinen Gummistücken hergestellt wird. Aufgrund seines großen Anteils an organischen Stoffen eignet er sich nicht für den Einsatz im feuchten Außenbereich.
  • 5. Der Zement-Estrich – der wohl am häufigsten verwendete Estrichboden, der jedoch einige Tücken mit sich bringt. Ein großer Nachteil dieses Estrichs ist die lange Austrocknungszeit, die dieser Bodenbelag benötigt. Meist kann er erst nach einer Dauer von 30 Tagen begangen und somit weiterbehandelt werden.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Für die Verwendung im Wohnbereich eignet sich der Kunstharz-Estrich besonders gut. Je nach Zugabe von diversen Materialien und Farbpigmenten kann er je nach individuellem Wunsch gestaltet und eingefärbt werden.

Nach dem Abschleifen und Polieren wird die Oberfläche imprägniert und bietet ein dauerhaftes und pflegeleichtes Wohnambiente der ganz besonderen Art. Estrich-Fußböden sind nicht nur robust und strapazierfähig, sondern auch besonders günstig in Instandhaltungs- und Renovierungskosten. Die Reinigung ist schnell erledigt und sorgt für eine staubfreie hygienische Atmosphäre, die auch für Menschen mit Allergien keine gesundheitlichen Probleme hervorruft.

Fliesen

Fliesen – robust und vielseitig

Der Fliesen-Bodenbelag ist wohl einer der vielseitigsten Bodenbelägen, die im Handel erhältlich sind. Die Auswahl an verschiedenen Farben, Mustern oder Qualität lässt keine Wünsche offen und bietet für jeden Geschmack das passende Design. Ob im klassischen Weiß oder leichtem Braun bis hin zu Fliesen in Holz-Optik, der beliebte Bodenbelag ist besonders pflegeleicht und sorgt für ein hygienisches Wohnambiente.

Die Geschichte der Fliese beginnt bereits vor mehr als tausend Jahren. Damals haben die Ägypter und die Perser die Keramikfliese entdeckt, die später einen wichtigen Baustein in der islamisch-arabischen Baukultur einnahm. Der Gebrauch der Fliesen beschränkte sich zunächst auf die Wände, die man mit kunstvollen Keramik-Fliesen verschönerte. In den folgenden Jahrhunderten bahnten sich die Fliesen auch über die ausgebauten Handelsrouten ihren Weg nach Europa. In Frankreich, Spanien oder Deutschland nutzte man die Fliesen nun vorwiegend als Bodenbelag sowie zur Umrandung der Kamine oder Kaminöfen, die man liebevoll mit Bordüren verzierte und sie gleichzeitig vor gefährlichen Funken des Kaminfeuers schützte.

Das Verfahren in der Fliesenherstellung hat sich in den folgenden Jahrhunderten immer weiter entwickelt und erfolgt heute rein maschinell. Die Zusammensetzung der Rohstoffe, die zur Herstellung der Fliesen benötigt wird, hat sich jedoch kaum verändert, jedoch sind die Fliesen in der heutigen Zeit weitaus robuster und widerstandsfähiger als in früheren Zeiten.

Fliesen – glasiert oder unglasiert

Im Bereich der Fliesen als attraktiver Bodenbelag unterscheidet man zwischen zwei Varianten, den glasierten oder unglasierten. Bei der Auswahl kommt es nun auf den entsprechenden Einsatzort im Wohnbereich an, den man mit Fliesen verschönern möchte.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Unglasierte Fliesen sind weitaus robuster als die glasierten Platten und eignen sich somit besonders für stark beanspruchte Wohnbereiche, wie den Flur, Eingangsbereich oder aber auch die Küche.

Unglasierte Fliesen sind rutschsicherer, jedoch auch etwas anfälliger für Schmutz, der vom Außenbereich hineingetragen wird. Glasierte Fliesen sind weniger strapazierfähig, sind jedoch wasser- und schmutzabweisend. Je nach Wohnbereich kann man zwischen fünf verschiedenen Abriebgruppen wählen, die über die Qualität und Strapazierfähigkeit der Ware schon beim Kauf Auskunft geben. So eignen sich Fliesen der Abriebgruppe 2 hervorragend für Bad, WC oder Schlafzimmer. Für das Wohnzimmer empfiehlt sich die Verwendung von Fliesen der Abriebgruppe 3.

Fliesen gibt es in vielen Farben und Farbschattierungen. Aufgrund der technischen Entwicklung in der Fliesenherstellung können selbst Fliesen in Holz-Optik hergestellt werden. Der individuellen Gestaltung des Wohnbereichs sind somit kaum Grenzen gesetzt. Der strapazierfähige Bodenbelag ist auch bei Allergikern sehr beliebt, da sich Staub und Schmutz schnell entfernen lassen.

Korkboden

Kork – ein natürlicher und hygienischer Bodenbelag

Kork-Bodenbeläge werden auch bei deutschen Haus- und Wohnungsbesitzern immer beliebter. Der natürliche Rohstoff, der vorwiegend in Portugal aus der Rinde der Korkeiche hergestellt wird, hat viele positive Eigenschaften, die ihn gerade als Bodenbelag besonders auszeichnen. Bereits im 8. Jahrhundert entdeckte man die außergewöhnlichen Eigenschaften des Korks als Abdichtungsmaterial.

Korkeichen können bis zu 300 Jahre alt werden und wachsen mit den Jahren nach innen als Holz und nach außen in Form einer dicken Rinde. Die Rinde, die zur späteren Herstellung des Korkmaterials dient, kann jedoch nur alle 10-12 Jahre geerntet werden. Um dem Baum keinen Schaden zuzufügen, wird die Rinde vorsichtig vom Stamm abgetrennt und getrocknet. Zur Weiterverarbeitung in das beliebte Kork-Material wird die Rinde geschrotet, mit Harz erhitzt und danach gepresst.

Kork: viele verschiedene Farben und Muster passend zu jedem Einrichtungsstil

Der beliebte Korkboden wird meist in Form von Kork-Fliesen in verschiedenen Größen mit dem Untergrund verklebt und anschließend versiegelt. Für diese Arbeiten sollte man jedoch besser einen Fachmann hinzuziehen, da etwaige fehlerhafte Verlegemethoden in diesem Verfahren nur mühsam wieder zu entfernen sind. Die Kork-Fliesen sind heute, je nach persönlichem Geschmack und Einrichtungsstil, in vielen verschiedenen Farben und Mustern erhältlich, die jedem Wohnraum ein angenehmes Wohnambiente verleihen. Von warmen Brauntönen bis hin zu elegantem Weiß, das Angebot an natürlichen Korkböden erweitert sich mit Hilfe der innovativen Herstellungsmethoden immer weiter.

Kork: wärmedämmend und hygienisch

Das Kork-Material verfügt über einige herausragende Eigenschaften, die den Rohstoff als optimalen Bodenbelag auszeichnen.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Korkfliesen haben meist eine Dicke von 6 mm und sind besonders wärmedämmend. Dies unterstützt nicht nur beim Energiesparen, sondern sorgt gerade bei Barfußläufern für ein angenehmes Laufen auf warmem Untergrund.

Kork-Böden eigenen sich weiterhin besonders gut für Menschen, die unter Allergien leiden, denn die antistatische Eigenschaft des Korks sorgt für eine staub- und keimfreie Wohnumgebung. Zur Reinigung genügt somit gelegentliches Staubsaugen und die anschließende Reinigung mit klarem Wasser, damit der Boden auch noch lange seine individuelle Schönheit beibehält. Eine weitere positive Eigenschaft eines Kork-Bodenbelags ist seine wasserabweisende Oberfläche. Der neue Trend: Kork-Parkett Seit einiger Zeit ist nun auch Kork-Parkett im Handel erhältlich und erfreut sich bei den Verbrauchern großer Beliebtheit. Wohnungsinhaber oder geübte Heimwerker, die sich bereits von den vielen positiven Eigenschaften des Kork-Rohstoffes überzeugt haben, können nun einfacher den gewünschten Bodenbelag selbst verlegen. Die Kork-Paneele, die man in jedem gut sortierten Baumarkt erwerben kann, sind bereits versiegelt und werden, ähnlich des Parketts oder Laminats, miteinander im Klick-System verbunden.

Was sich früher noch als unscheinbarer Öko-Look in den Wohnräumen tummelte, ist heute trendig, vielseitig und besonders umweltfreundlich.

Laminatboden

Laminat – die optimale Alternative zum Parkett

Der Laminat-Boden ist bereits seit mehreren Jahren auf dem Siegeszug und bietet gegenüber dem teureren Parkett eine attraktive Alternative für Liebhaber der Holz-Optik. Im Gegensatz zum Parkett, das aus Echt- oder Massivholz gefertigt wird, besteht das Laminat aus einer Spanplatte, die mit einem Dekorpapier beklebt und mit Melaminharz veredelt wurde. Somit ist das Laminat in vielen verschiedenen Holz- sowie Farbtönen erhältlich und kann schnell und problemlos auch selbst verlegt werden.

Sein günstiger Anschaffungspreis und die warme Holzoptik machen das Laminat heute zu einem der beliebtesten Bodenbeläge in Deutschland. Selbst Mietwohnungen erstrahlen mit einem Laminatboden, den man problemlos auch auf Teppich- oder sonstigen verschlissenen Bodenbelägen verlegen kann, in neuem Glanz. Wie auch bei anderen Bodenbelägen gibt es auch beim Laminat Unterschiede in Preis und Qualität. Je dicker die Laminatdiele ist, desto höher der Anschaffungspreis. Dabei sollte man zuerst bedenken, in welchem Wohnbereich das Laminat verlegt werden soll.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Laminat ist in einer Dicke von 6-12 mm im Handel erhältlich. Für stark frequentierte Wohnräume, wie z.B. im Kinderzimmer, sollte man die gewünschte Laminatdiele mindestens in einer Dicke von 8 mm auswählen, um besonders lange Freude am neu verlegten Bodenbelag zu haben.

Laminat: moderne Holzoptik oder trendiges Fliesen-Design

Laminat ist bereits schon zu einem Preis unter 5 Euro pro Quadratmeter im Handel erhältlich. Es gibt ihn in vielen verschiedenen Holztönen, ganz nach individuellem Geschmack und Einrichtungsstil, zu kaufen. Ob Eiche, Buche oder Ahorn - Holz-Laminat lässt sich individuell in jedes Wohnambiente integrieren und kann, je nach Helligkeit der ausgewählten Holzart, einen Raum größer erscheinen lassen. Ein besonderes Highlight unter den Laminat-Bodenbelägen sind die Paneele im Walnuss- oder Pinien-Look. Diese verleihen dem Wohnraum ein ganz besonderes mediterranes Flair und bringen die moderne Einrichtung so richtig zur Geltung.

Hoch im Trend liegen zurzeit Laminat-Paneele im Fliesen-Look, die sich nicht nur für die Verlegung im Küchenbereich eignen. Das Laminat in Naturstein-Optik lässt sich nicht nur einfacher als Fliesen verlegen, sondern ist auch im Anschaffungspreis weitaus günstiger. Durch das vereinfachte Klick-System ist der Bodenbelag schnellt verlegt und kann sofort betreten werden. Ob Holzoptik oder edles Fliesen-Design, Laminat ist hart und benötigt eine Trittschalldämmung, die vorab unter den Paneelen verlegt werden kann. Es gibt jedoch bereits Laminat-Paneele zu kaufen, die auf der Rückseite bereits mit einer Trittschalldämmung versehen sind.

Linoleum Bodenbelag

Linoleum – wieder neu entdeckt

Der Linoleum-Bodenbelag ist heute alles andere als langweilig oder altmodisch und liegt bereits seit einiger Zeit wieder voll im Trend. Der natürliche Bodenbelag, der bereits im Jahr 1890 von seinem englischen Erfinder Frederick Walton entdeckt wurde, findet heute immer mehr Liebhaber, die sich für Linoleum im privaten Wohnbereich entscheiden. Linoleum, das vorwiegend aus nachhaltigen Naturstoffen wie Leinöl, Korkmehl und einem Jute-Gewebe als Trägermaterial besteht, ist besonders pflegeleicht und allergikerfreundlich.

Seine Glanzzeiten hatte das Linoleum in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Es gab kaum einen Haushalt in dem der beliebte Bodenbelag nicht zu finden war. Ein starker Einschnitt in Absatz und Kaufverhalten der Verbraucher setzte nach der Markteinführung des PVC ein. Der PVC konnte das natürliche Linoleum zunächst für einige Jahre vom Markt drängen und sorgte für erhebliche Umsatzeinbußen. Betriebe mussten aufgrund der schlechten Verkaufszahlen schließen und sich dem PVC-Boom ergeben. In den letzten Jahren besinnen sich jedoch immer mehr Verbraucher auf die Schaffung eines gesunden Wohnraums und legen besonderen Wert auf natürliche Bodenbeläge, wie Holz oder Linoleum.

Linoleum – die natürliche Alternative zum PVC

Aufgrund seiner schlechten Kritiken und Testergebnissen vor einigen Jahren war der PVC-Bodenbelag weit abgeschlagen. Im Gegensatz zum Linoleum besteht der PVC-Bodenbelag meist aus rein synthetischen Stoffen, die nachweislich schlecht für unsere Gesundheit sind und Krankheiten hervorrufen können. In vielen Tests haben Experten bereits festgestellt, dass ein Teil der PVC-Materialien auf Dauer den menschlichen Körper belasten und schädigen können. Der Weg zu natürlichen Bodenbelägen, wie es dies auch beim Linoleum der Fall ist, war somit frei und begeistert immer mehr Verbraucher, die sich in einem gesunden Wohnambiente wohlfühlen möchten.

Der Linoleum-Boden, der in früheren Jahrzehnten als eher unscheinbar und farblos die Wohnräume schmückte, hat um einiges aufgeholt und ist heute in vielen verschiedenen Farben und Mustern erhältlich.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Gemäß vieler Naturprodukte wird auch das Linoleum nach strengen Richtlinien hergestellt. Das Holzmehl, das als Bindestoff für die Herstellung benutzt wird, darf nur aus Bäumen der kontrollierten Waldbewirtschaftung stammen und zeichnet somit das Linoleum als reines Naturprodukt aus.

Im Gegensatz zu früheren Zeiten konnte der Bodenbelag mit Hilfe von weiteren natürlichen Zusätzen in seiner Beschaffenheit elastischer und widerstandsfähiger gemacht werden. Ein entsprechende Oberflächenversiegelung, die bereits ab Werk vorgenommen wird, erspart man sich das lästige Aufpolieren.

Linoleum: Meterware oder Linoleum-Parkett

Linoleum gibt es nicht nur in vielen Farbvarianten zu kaufen, auch die Verlegung gestaltet sich heute sehr vielseitig. Zum einen hat man die Wahl zwischen Linoleum-Fliesen oder aber dem bewährten Linoleum-Parkett, das wie Laminat oder Parkett im Klick System auch von einem Laien mühelos verlegt werden kann. Eine weitere Variante ist die Verlegung von Meterware, die großflächig über einen ganzen Raum verlegt werden kann. Hier sollte man jedoch unbedingt einen Fachmann beauftragen.

Sisal

Naturfaser Bodenbelag - Sisal

Der Sisal-Bodenbelag gehört zu den beliebtesten Naturfaser-Belägen, da er nicht nur aus natürlichen Rohstoffen hergestellt wird, sondern auch sehr strapazierfähig und langlebig ist. Als Sisal bezeichnet man die Fasern der Agave, einer Pflanze, die vorwiegend in Südamerika und Afrika, sowie in der Umgebung der mexikanischen Stadt Sisal wächst. Die Sisal-Fasern sind besonders fest und werden vorwiegend für die Fertigung von Tauen, Seilen aber auch Sisal-Bodenbelägen verwendet. Der Sisal-Boden wurde im Gegensatz zu anderen natürlichen Materialien erst im 19. Jahrhundert für die allgemeine Nutzung im Haushalt oder Wohnbereich entdeckt.

Die Blütezeit des Sisals geht bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts zurück, jedoch konnte die immer weiter ansteigende Produktion von synthetischem Gewebe den Sisal-Boden vom Markt verdrängen. Durch das ansteigende Natur- und Umweltbewusstsein der Verbraucher, erlebt der Sisal-Bodenbelag wieder ein Comeback und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Ein großer Vorteil der Sisal-Agave-Fasern ist die natürliche Konsistenz, die sich ebenfalls positiv auf das Herstellungsverfahren auswirkt.

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Bei der Fertigung dieses außergewöhnlichen Bodenbelags werden keine chemischen Wirk- oder Zusatzstoffe verwendet. Um die Fasern für die Sisal-Fertigung vorzubereiten, werden sie lediglich in Wasser eingelegt, um sie geschmeidig zu machen, anschließend lässt man diese in der warmen Sonne des südlichen Abbaugebietes austrocknen.

Die Fasern der Agave-Pflanze sind besonders widerstandfähig, was für einen Bodenbelag von großer Bedeutung ist. Die hohe Strapazierfähigkeit des Sisals macht ihn wie geschaffen für stark frequentierte Wohnräume wie Kinder- oder Wohnzimmer. Trotz hoher Beanspruchung bleibt er lange schön und beständig. Sisal-Bodenbeläge gibt es in vielen verschiedenen Farben und können auf jedes Maß zugeschnitten und farblich kombiniert werden. Den Gestaltungs- und Farbkombinationen sind somit keine Grenzen gesetzt und machen aus jedem Wohnraum ein ganz besonderes Einzel-Kunstwerk.

Sisal: Meterware oder Läufer

Sisal-Bodenbeläge sind als Meterware von der Rolle, aber auch als Läufer oder Teppich im Handel erhältlich. Je nach Geschmack und Unterboden lässt sich dieser natürliche Sisal-Teppich auf jeden Wohnraum individuell anpassen. Beim Verlegen des Sisal-Bodenbelags sollte man jedoch einiges beachten. Da die Sisal-Bahnen meist keine feste Unterseite besitzen, muss der Untergrund glatt und frei von Rückständen des vorherigen Bodenbelags sein. Damit sich die Sisal-Meterware an das vorherrschende Raumklima anpassen kann, sollten die Sisal-Bahnen vorab auf dem vorbereiteten Boden über 24 Stunden probeliegen bevor man mit dem endgültigen Verkleben beginnt. Bei der Verlegung sollte auf die Verwendung von schadstoffarmem Kleber geachtet werden, um auch dauerhaft für ein gesundheitsbewusstes Wohnambiente zu sorgen.

Sisal-Läufer und Teppiche werden meist in sanften Brauntönen im Handel angeboten und sind somit ideal mit anderen Bodenbelägen kombinierbar. Zur Einfärbung werden vorwiegend natürliche Farbstoffe verwendet, die dem Sisal-Boden seinen natürlichen Charakter erhalten.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Sisal-Bodenbeläge sind wärmedämmend, leicht zu pflegen, sehr strapazierfähig und eignen sich somit auch für die Verlegung in Allergiker-Haushalten.

Hier erfahren Sie alles zum Thema Sisal
Kokos als Bodenbelag

Naturfaser Bodenbelag - Kokos

Kokos-Boden: natürliches Fasergewebe aus der Kokosnuss

Kaum eine Pflanze ist so vielseitig wie die Kokos-Palme. Ihre Früchte aber auch andere Bestandteile, wie die Blätter oder Blüten können zur Herstellung von unterschiedlichen Produkten verwendet werden. Während die Kokos-Frucht als wohlschmeckendes Nahrungsmittel gilt, werden die Fasern der Kokosnuss-Schale zur Herstellung von Seilen, Kokos-Bodenbelägen und Matten verwendet. Kokos-Fasern sind ähnlich der Agave-Fasern, die zur Herstellung des natürlichen Sisals verwendet wird, sehr robust und strapazierfähig.

Die Kokos-Fasern werden ähnlich der Sisal-Fasern über mehrere Monate in Wasser eingelegt und anschließend getrocknet, bevor sie zu den extravaganten Kokos-Bodenbelägen oder Läufern weiterverarbeitet werden. Wie auch der Sisal ist Kokos-Boden sehr pflegeleicht, wärmedämmend und sehr robust. Aufgrund seiner Strapazierfähigkeit und Elastizität eignet er sich hervorragend als Belag von Treppenstufen, aber auch in stark beanspruchten Wohnbereichen sorgt er für ein natürliches und gesundheitsbewusstes Wohnambiente.

Hier erfahren Sie alles zum Thema Kokos
Orientteppich

Orientteppiche

...alles andere als langweilig

Die Zeiten der traditionellen Orientteppiche, die auf Omas Fußboden so langsam vor sich hin stauben, haben sich bereits seit einigen Jahren erledigt. Neben den traditionellen Perserteppichen sind mittlerweile auch viele hippe Orientteppiche in knalligen Farben und markanten Mustern im Handel erhältlich. Was früher als eher spießig und altmodisch angesehen wurde, erwacht nun wieder in neuem Glanz und modernem Look.

Orientteppiche - die klassischen Prachtstücke

Die klassischen Orientteppiche, die in früherer Zeit in mühsamer Handarbeit geknüpft wurden, stammen vorwiegend aus dem sogenannten Teppichgürtel, der sich über die Länder Marokko, Türkei, Iran, Nepal, Indien, Pakistan sowie Afghanistan erstreckt. Besonders bekannt für die Herstellung von hochwertigen Orientteppichen ist der Iran, in dem bereits seit vielen Jahrhunderten exklusive und kostbare handgeknüpfte Teppiche aus den edelsten Materialien hergestellt werden. Wertvolle Einzelstücke gehen nicht selten mit einem Preis von mehreren Tausend Euro über die Ladentische oder werden bei Auktionen versteigert. Je nach Herstellungsort hat jedes Modell seine individuellen Eigenschaften und wird mit unterschiedlichen Stoffen und Mustern versehen. Während Nain- und Isfahan- Orientteppiche meist mit prunkvoller Seide geknüpft werden, werden türkische Orientteppiche meist aus robusteren Materialien hergestellt.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Orientteppiche haben in den letzten Jahren wieder an Beliebtheit gewonnen und sind mittlerweile auch in vielen Wohnbereichen mit modernem Einrichtungsstil optisch integrierbar. Hier erhalten klassische Bodenbeläge aus Parkett, Laminat oder Fliesen kombiniert mit einem edlen Orientteppich einen ganz besonderen individuellen Touch.

Orientteppiche: Knallige Farben im Pop-Art Design

Ein Vorreiter der modernen Kunst in Sachen „moderne Orientteppiche“ ist der Bochumer Teppich-Designer Jan Kath. Aufgewachsen im elterlichen Teppichhandel, war er gelangweilt von den typisch-klassischen Orientteppichen und revolutionierte die Orientteppich-Kunst wie kein anderer. Kath fand seine Inspiration für die neue Art der Orientteppiche auf seinen vielen Orient- und Nepal-Reisen. Seine Kunst im Design liegt in der Verknüpfung von traditionellen Mustern, die sich in den vielen verschiedenen Orientteppichen wiederholen, mit modernen Farbenmixen, Radierungen und sonstigen optischen Feinheiten, die seinen modernen Orientteppichen die individuelle Note verleihen.

Seine erste und berühmteste Kollektion ist die „Erased heritage“, die den Markt im Sturm eroberte und bis heute einen großen Teil des Umsatzes ausmacht. Die farbenfrohen und eindrucksvollen Schmuckstücke, wie den Kirman, werden weiterhin aus den edelsten Materialen wie Seide und Wolle in traditioneller Weise von Hand geknüpft. Die bekannten traditionellen Muster, wie man sie von vielen Orientteppichen kennt, wurden mit zusätzlichen Farb-Pixeln vermischt und sind somit einzigartig.

Perserteppich

Perserteppiche der Klassiker

Perserteppiche gehören seit vielen Jahrhunderten zu den schönsten und wertvollsten Bodenbelägen, die der Orient zu bieten hat. Die kleinen Kunstwerke, die in den verschiedensten Regionen des heutigen Irans hergestellt werden, sind heute wieder absolut angesagt. Perserteppiche gibt es in vielen verschiedenen Farben, Materialien und Designs, die gerade durch die Kombination mit modernen Möbeln ein ganz besonderes Wohnambiente schaffen. Je nach Herkunft, Farbkombination und Knüpftechnik ist der Perserteppich nicht nur ein optisches Highlight für jeden Wohnraum, sondern auch eine beliebte Geldanlage. Echte handgeknüpfte Perserteppiche gewinnen mit zunehmendem Alter an Wert und können somit zeitlos mit verschiedenen modernen Einrichtungsstilen kombiniert werden.

Perserteppiche – der farbenfrohe Gabbeh

Der Gabbeh-Perserteppich gehört zu den hochflorigen Teppicharten, die bereits seit Jahrhunderten von Nomadenvölkern aus der Umgebung von Shiraz im Süd-Iran hergestellt wird. Ein echter Gabbeh beeindruckt nicht nur durch seine klaren Farbkombinationen in schlichtem Design, sondern bietet durch seinen hohen Anteil an Schafwolle ein behagliches Wohngefühl.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Echte Gabbeh-Perserteppiche sollte man unbedingt im Fachhandel kaufen, da gerade bei dieser Teppichart viele Fälschungen im Handel unterwegs sind.

Echte Gabbehs werden ausschließlich im Iran mit hochwertiger reiner Schafwolle und natürlichen Farbstoffen zur Einfärbung gefertigt. Gabbeh-Perserteppiche sind besonders gut mit einer modernen Einrichtung zu kombinieren, da die geradlinige Knüpftechnik sowie die Farbgestaltung sich optimal mit der klaren Linie an Designer-Möbeln verbinden lässt.

Perserteppiche – der edle Isfahan

Der Isfahan gehört nicht nur zu den teuersten Perserteppichen, sondern ist auch in Qualität, Farbgestaltung und Material kaum zu schlagen. Diese hochwertigen Perserteppiche werden seit Jahrhunderten rund um das Gebiet der Stadt Isfahan, im Zentrum des Irans, von den besten Teppichknüpfern des Landes in mühevoller Handarbeit hergestellt. Zur Fertigung des Isfahans wird vorwiegend die hochwertige Korkwolle, eine feine Unterwolle des persischen Schafs, sowie edle Seide, die in die verschiedenen Motive des Perserteppichs eingearbeitet werden, verwendet. Isfahan Perserteppiche werden hauptsächlich mit floralen Mustern, Medaillons oder aussagekräftigen Tier- und Jagdszenen versehen, die in klaren Rot-, Blau- oder sanften Erdtönen besonders ausdrucksstark zur Geltung kommen.

Beachtet man die Rückseite des edlen Stücks, so erkennt man die akkurate feine Handarbeit in der Knüpftechnik des Isfahans, die nicht selten bei einer Knotenanzahl von bis zu 1 Million Knoten pro Quadratmeter selbst Details fürs Auge sichtbar macht.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Isfahan Perserteppiche gehören zu den teuren Teppichen der persischen Knüpfkunst und sind, je nach Größe, Qualität und Alter kaum unter einem Preis von 2000 Euro im Handel zu erwerben.

Kombiniert mit einem modernen Sofa, mit einigen Wohn-Accessoires, wie Designer-Lampen oder einer modernen Wohnwand im Eiche-, Ahorn- oder Wenge-Design wird das Wohnzimmer zu einer edlen Oase aus 1001 Nacht.

Perserteppiche – der ausdrucksstarke Nain

Nain-Perserteppiche werden ähnlich des Isfahans mit einem großen Anteil an hochwertiger Seide geknüpft und gehören ebenfalls zu den wertvollsten Teppichen, die die persische Knüpfkunst zu bieten hat. Die in der Oasenstadt Nain hergestellten feinen Perserteppiche beeindrucken besonders durch ihre aus Seide geknüpften Muster und ihre kraftvolle Farbgestaltung, die oftmals mit kräftigen Blau- und Rottönen zum Ausdruck kommt. Ein Perserteppich Nain eignet sich nicht nur als attraktiver Läufer im Dielen- oder Empfangsbereich, sondern entfaltet auch auf traditionellem Parkett oder Dielenboden im Wohnzimmer eine angenehme Wohnatmosphäre.

Massivparkett

Parkett: zeitlos, elegant und natürlich

...zeitlos, elegant und natürlich

Das Parkett gehört seit vielen Jahrhunderten zu den beliebtesten und edelsten Bodenbelägen und erlebt besonders in den letzten Jahren einen großen Aufschwung. Bereits im 13. Jahrhundert begann man Holzbalken, die man nebeneinander legte, als Fußbodenbelag zu verwenden. Im späten 17. Jahrhundert fand das Parkett seinen Platz ausschließlich in Häusern des Hochadels, sowie in Schlössern der europäischen Königsfamilien. Für die Herstellung des edlen Bodenbelags wurden vorwiegend Hölzer der Fichte, Kiefer oder Tanne verwendet.

Nach der Französischen Revolution und dem Fall der Adelsfamilien hatte das Parkett im 19. Jahrhundert auch seinen Einzug in die bürgerlichen Häuser. Was bis jetzt nur dem Hochadel zugänglich war, begeisterte nun auch die bürgerliche Mittelschicht. Das Herstellungsverfahren in den örtlichen Sägewerken wurde in den folgenden Jahren des letzten Jahrhunderts immer weiter verbessert und perfektioniert. Bald hatte man sich auf die Fabrikation von Stäbchen-Parkett spezialisiert, bei dem kleinere Holzstäbchen in aufwendiger Herstellungsweise miteinander vernagelt wurden. Auch heute kann man diese Art des Parketts in vielen Wohnhäusern bewundern.

Massivholz – Parkett oder Fertig - Parkett

Der Parkett-Bodenbelag besteht ausschließlich aus Massivholz, das vorwiegend aus dem Holz von Nadelbäumen hergestellt wird. Je nach Wahl kann sich der Käufer nun zwischen dem einschichtigen Massivholz-Parkett oder aber dem 2-3 schichtigen Fertig-Parkett entscheiden. Massivholz-Parkett wird vorwiegend vollflächig verklebt, danach abgeschliffen und versiegelt.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Für die Verlegung von Massivholz-Parkett sollte man sich unbedingt einen Fachmann ins Haus holen. Mit einem Klick zum Fachmann!

Für die Verlegung von Massivholz-Parkett sollte man sich unbedingt einen Fachmann ins Haus holen. Fertig-Parkett hingegen besteht aus mehreren Massivholz-Schichten und wird bereits in vorgeschnittenen Paneelen für die Verlegung bereitgestellt. Dies kann auch von einem geübten Heimwerker mit etwas Anleitung problemlos bewältigt werden.

Ein besonders beliebtes Parkett, das nicht nur leicht zu verlegen, sondern auch in vielen verschiedenen Musterungen und Holzarten angeboten wird, ist das Klick-Parkett. Ähnlich der Verlegung des Laminat-Bodenbelags mit dem bewährten Klick-System, lassen sich auch hier die einzelnen Parkett-Paneele problemlos miteinander verbinden bzw. ineinander klicken. Somit kann auch der Laie sich schnell am neuen Parkettboden erfreuen.

Stab- , Mosaik- oder Landhausdielen-Parkett

Je nach Einrichtungsstil und Geschmack des Wohnungsinhabers gibt es im Handel viele verschiedene Formen von Parkett-Arten zu kaufen. Der natürliche Bodenbelag ist nicht nur sehr leicht zu reinigen, sondern verbreitet ein angenehm warmes Wohnambiente. Eine beliebte Parkett-Art ist die Landhausdiele, die aus mehreren Massivholz-Schichten besteht. Die Verlegung geht auch Laien relativ schnell und problemlos von der Hand. Landhausdielen gibt es in vielen verschiedenen Holzarten zu kaufen. Ob dunkles Eichenholz, das sich auch optimal mit einem modernen Einrichtungsstil verbinden lässt oder einem helleren Buchen- oder Ahorn-Parkett, die Auswahl ist groß.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Das bewährte Stabparkett gehört zu den strapazierfähigsten Parkett-Arten, da die einzelnen Stäbe eine Dicke von ca. 22 mm aufweisen und somit besonders robust sind.

Verschleißspuren können jederzeit durch das Abschleifen des Bodens beseitigt werden und den Parkett-Boden wieder in neuem Glanz erstrahlen lassen. Für Liebhaber des mediterranen Flairs eignet sich besonders das Olivenholz-Parkett. Das Olivenholz ist sehr strapazierfähig und verfügt über ein ganz besonderes südländisches Flair. Es lässt sich besonders gut mit modernen Möbeln kombinieren und ist besonders langlebig.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Parkett
PVC Bodenbelag

PVC-Bodenbelag

unverwüstlich und alles andere als langweilig

Der Einsatz des PVC als Bodenbelag blickt in Deutschland auf eine lange Tradition zurück und findet auch heute noch in vielen Wohnbereichen seinen Platz. Die Erfindung des robusten PVC geht bis in das Jahr 1835 zurück und basiert eher auf einer zufälligen Beobachtung des damaligen französischen Chemikers Henri Victor Regnault, der damals in den Laboratorien von Justus Liebig seine Forschungen betrieb. Die Entdeckung des PVCs und seine damit verbundenen Aufzeichnungen verschwanden jedoch in der Schublade und kamen erst im 20. Jahrhundert wieder zum Vorschein.

Der deutsche Chemiker Fritz Klatte griff die Aufzeichnungen seines französischen Kollegen wieder auf und entwickelte die Produktion von PVC als einen der wichtigsten Kunststoffe seiner Zeit für die nächsten Jahrzehnte. Der heutige weltweit bekannte Großkonzern BASF sowie die IG-Farben starteten ihre Produktion der ersten Materialien aus PVC, doch erst Mitte des 20. Jahrhunderts entdeckte man die positiven Eigenschaften des PVCs auch für den Hausbau.

PVC-Boden - Was beim Verlegen zu beachten ist

Seit einigen Jahren hat sich der PVC-Bodenbelag durchgesetzt und ist mittlerweile in vielen verschiedenen Farben, Mustern und Qualitätsstufen erhältlich. Er ist als Meterware, in Form von PVC-Fliesen oder auch in Parkettform erhältlich. PVC-Bodenbeläge sind in allen Varianten sehr robust, leicht zu reinigen und wärmedämmend. Aufgrund der besonderen Elastizität des PVC-Bodens stellt auch die Verlegung von Meterware keine großen Probleme dar und kann auch von einem Laien problemlos bewältigt werden.

Allerdings ist beim Verlegen auf einige Besonderheiten zu achten, damit man sich an diesem vielseitigen Bodenbelag auch in Zukunft erfreuen kann. Der PVC ist nicht besonders dick und aufgrund seiner Elastizität schmiegt er sich an den Boden wie eine zweite Haut.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Vor dem eigentlichen Verlegen sollten Sie unbedingt jede Unebenheit auf dem entsprechenden Untergrund ausbessern, denn je nach Lichteinstrahlung kann jede kleine Vertiefung oder Erhöhung des Untergrunds auch für das bloße Auge sichtbar sein.

Ein weiterer Punkt betrifft die Lagerung des PVC-Bodens. Dazu sollte man beachten, dass dieser in einer warmen Umgebung gelagert wird, denn erst durch Wärme entwickelt der Bodenbelag seine positive flexible Eigenschaft, wird elastisch und lässt sich am besten verlegen.

PVC- Boden Meterware oder Fliesen

PVC-Boden ist je nach Qualität und Preis in unterschiedlichen Dicken erhältlich. Man kann ihn als Meterware am Stück oder aber auch in praktischen PVC-Fliesen im Handel erwerben. Die PVC-Fliesen sind nicht nur in vielen modernen Farben, wie Grau, Blau oder dezenten Brauntönen erhältlich, auch als Parkett-Imitat gestalten sie Küche, Bad oder andere Wohnräume besonders attraktiv. Die Fliesen sind meist selbstklebend und können somit leicht verlegt und ohne großen Aufwand auch wieder entfernt werden.

Der PVC-Boden ist auch heute noch ein beliebter Bodenbelag, der in den letzten Jahren durch moderne und attraktive Designs wieder von sich reden macht. Durch seine Strapazierfähigkeit ist er wie geschaffen für stark beanspruchte Wohnbereiche.

Teppichboden

Teppichboden – die flauschige Alternative

Der Teppichboden ist nicht nur in vielen verschiedenen Farben und Musterungen erhältlich, auch Material und Qualität spielen beim Kauf eine wichtige Rolle. Flauschige Teppichböden sorgen für ein angenehmes Laufgefühl und tragen durch ihre wärmespeichernde Funktion auch zum Energiesparen bei. Ob Velour-, Schlingen- oder Woll-Teppichboden, die Auswahl ist riesengroß und kann individuell je nach persönlichem Geschmack für jeden Wohnraum angepasst werden.

Im Gegensatz zu anderen Bodenbelägen, wird der Teppichboden breitflächig über einen kompletten Raum verlegt. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Farbe, Webart und Musterung mit der Einrichtung des Wohnbereichs in Einklang stehen. Eine wichtige Faustregel beim Teppichboden-Kauf betrifft die Auswahl der Farbe für den gewünschten Wohnraum.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Bei der Auswahl der Teppichfarbe gilt: Je kleiner der Raum, desto heller sollte die Farbe des gewünschten Teppichbodens gewählt werden, damit das Zimmer heller und somit auch größer wirkt.

Teppichboden: Naturfaser-Bodenbeläge

Hat man sich für den Kauf eines neuen Teppichbodens entschieden, stellt sich zunächst einmal die Frage, welches Material sich am besten für den betreffenden Wohnraum eignet. Naturfaser-Teppichböden werden vorwiegend aus erneuerbaren Rohstoffen wie z.B. Jute, Wolle, Sisal oder Kokos hergestellt. Der Bio-Teppichboden aus der Sisal-Agave-Pflanze verfügt über feuchtigkeitsbindende Eigenschaften und sorgt somit für die natürliche Regulierung des Raumklimas. Dieser Teppichboden aus Naturfaser ist nicht nur sehr robust und widerstandsfähig, sondern bietet durch seine stabile Verarbeitung eine ausreichende Trittschalldämpfung. Den Sisal-Teppichboden gibt es in vielen verschiedenen Farben und Mustern als Auslegware zu kaufen und er eignet sich somit für die Verwendung in jedem Wohnraum.

Ein weiterer beliebter Naturfaser-Teppichboden ist der Woll- oder Berber-Belag, der aus 100 Prozent Schurwolle hergestellt wird. Das Material dieses Teppichbodens ist nicht nur sehr strapazierfähig, sondern bietet ein gesundheitsfreundliches Wohnambiente.

Teppichboden: Velours oder Schlinge

Im Bereich der synthetischen Bodenbeläge gehört der Velours-Teppichboden ohne Zweifel zur beliebtesten Auslegeware. Seine samtig-weiche Oberfläche macht ihn wie geschaffen für Schlaf- oder Wohnzimmer. Je nach Lichteinfall und Struktur des Velours-Teppichbodens bildet er Schattierungen, die den Bodenbelag so einzigartig machen. Velours-Teppichböden werden mit dem gleichen Herstellungsverfahren hergestellt, wie es bei der Schlingen- Auslegware der Fall ist. Jedoch werden nach Abschluss der Herstellung die einzelnen Schlingen aufgeschnitten. Dieses Verfahren verleiht dem Velours-Teppichboden seine flauschige Oberfläche. Der samtige Teppichboden ist in vielen verschiedenen Qualitäten, Farben und Mustern erhältlich und bietet somit eine große Auswahl passend für jeden Wohnraum.

Der Schlingen-Teppichboden ist einer der robustesten und strapazierfähigsten Bodenbeläge. Er ist nicht nur leicht zu reinigen, sondern passt aufgrund seines optisch-einfachen Erscheinungsbilds zu jedem Wohneinrichtungsstil.

Polteppiche

Teppiche gehören weltweit zum Bestandteil der Inneneinrichtung. Früher wurden Teppiche noch per Hand hergestellt, bis sie schließlich mit einem mechanischen Webstuhl und heutzutage maschinell hergestellt werden. Schon in der Vergangenheit wurden Webteppiche unabhängig von den verschiedenen Kulturen auf der ganzen Welt hergestellt, was ihre große Vielfalt an verschiedensten Farben und Mustern zeigt. Je nach Kultur wurden Teppiche auf verschiedene Art und Weise bearbeitet, wie zum Beispiel durch knüpfen oder etwa auch durch weben. So unterscheidet man bei gewebten Teppichen zwischen flach gewebten Teppichen und Polteppichen, welche heute aufgrund ihrer starken Belastbarkeit besonders beliebt sind und sie somit zu sehr gern gesehenen Belägen machen. Als Materialien für die Herstellung verwendet man meistens Kunstfasern wie Polyester, Acryl und Polyamid, sowie weitere Naturfasern wie Baumwolle, Kokos, Schurwolle, Leinen, Seide oder Sisal. Als klassischen Belag werden Teppiche in rechteckiger Form ausgelegt, aber auch quadratische und runde Formen sind keine Seltenheit. Der Musterung und den Farben sind keinerlei Grenzen gesetzt, denn zwischen klassischen Orientmustern oder südamerikanischen Motiven ist bei der Gestaltung des Designs alles möglich, sogar der supermoderne Designerteppich.

Neben den klassischen Auslegemodellen der Teppiche, kann man auch die komplette Bodenfläche mit Teppich bedecken, was vor einigen Jahren noch als die beliebteste Art des Bodenbelags war. Dafür hat man den Belag entweder in Form von Meterware oder Teppichfliese zur Auswahl. Wer zu Teppichböden greift, genießt neben dem Vorteil der hohen Belastbarkeit auch den angenehmen Komfort, den das Material bietet. Die weichen Unterlagen sind trittsicher und schallabsorbierend und verleihen eine behagliche Raumatmosphäre. Bei den Arten des Verlegens kann man zwischen verschiedenen Verfahren wählen. Je nachdem aus welchem Material und Webetechnik der Belag besteht, können Teppiche vollflächig verklebt, verkettet, verspannt oder mit doppelseitigem Klebeband fixiert werden. Im Bereich von Wänden werden die Böden meistens mit einer aus Kunststoff bestehenden Sockelleiste begrenzt.

Teppichunterlagen werden beim Verlegen sehr häufig verwendet, einerseits um den Belag rutschfest zu machen, andererseits und den unteren Belag zu schonen. Besonders auf harten oder glatten Oberflächen wie zum Beispiel Parkett, Laminat, Fliesen oder PVC sind Unterlagen besonders sinnvoll.

Wenn Sie sich für einen Polteppich entscheiden, sollten Sie nach Teppichsiegeln Ausschau halten, denn diese geben Auskunft über den Strapazierwert und den Komfortwert Ihres Belags. Ebenso können Sie anhand des Siegels viel über die Zusammensetzung des Materials und über die verschiedenen Inhaltsstoffe erfahren. Eine Kontrollnummer bestätigt, dass Ihre Teppichboden beim Deutschen Teppich-Forschungsinstitut geprüft worden ist. Ein weiteres Siegel (GuT-Siegel) verrät Ihnen, dass der Teppich von der Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichböden auf Schadstoffe geprüft wurde und dass keine Fluorchlorkohlenwasserstoffe bei der Herstellung angewendet wurden.

Teppichfliesen

Teppichfliesen – modern, strapazierfähig und farbenfroh

Die Teppichfliese bietet im Gegensatz zum Teppichboden, der als Auslegeware vorwiegend auf Rollen erhältlich ist, einige Vorteile. Teppichfliesen sind aufgrund ihrer Maße von meist 50 x 50 cm nicht nur einfacher transportierbar als die sperrige Rollenware, sondern lassen sich auch von einem Nicht-Fachmann problemlos verlegen. Teppichfliesen, die über einen Fleck verfügen, lassen sich einfach austauschen ohne, dass man den kompletten Bodenbelag entfernen und erneuern muss. Im Falle eines Wohnungswechsels lassen sich somit selbst bereits verlegte Teppichfliesen entfernen und im neu angemieteten Wohnraum wieder einsetzen.

In früheren Jahren kamen Teppichfliesen vorwiegend in Büro- und Geschäftsräumen zum Einsatz. Heute erlebt die Teppichfliese ein absolutes Comeback und schmückt in farbenfrohem individuellen Design bereits so manches Wohnzimmer. Für eine optimale Trittschalldämmung sorgen spezielle Dämmungsunterlagen, die es ebenfalls in Fliesengröße 50 x 50 cm zu kaufen gibt. Diese Dämmungs-Inlays werden vorab auf dem Boden verlegt und anschließend mit den ausgewählten Teppichfliesen überklebt. Mit einer Dicke von ca. 5 cm vermindern sie die Geräuschentwicklung beim Auftreten und sorgen somit gemeinsam mit den passenden Teppichfliesen für ein angenehmes Gehgefühl.

Teppichfliesen in vielen Variationen

Teppichfliesen bringen nicht nur Farbe und Abwechslung in private Wohnräume, sondern sind je nach Material besonders langlebig und strapazierfähig. Es gibt sie in Schlingen-, Velours- oder auch Filz-Variationen zu kaufen, die sich praktisch zu jedem Wohnraum und jedem Einrichtungsstil auswählen lassen.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Für Eingangs- oder stark frequentierte Bereiche des Wohnraums eignen sich Teppichfliesen aus Nadelflies besonders gut, denn sie sind aufgrund ihres Materialmixes besonders robust.

Die flauschigen Velours-Teppichfliesen sind, je nach Qualität, bereits vorab in einem speziellen Verfahren gegen Schmutz und Flüssigkeiten vorimprägniert und sind somit sehr vielseitig einsetzbar. Teppichfliesen aus Naturfasern Im Gegensatz zu den herkömmlichen Fliesen aus synthetischen Materialien bieten Naturfaser-Teppichfliesen aus reiner Schurwolle oder Ziegenhaar eine umweltbewusste Alternative. Ein beliebter Naturstoff, der besonders widerstandsfähig ist, ist das Kaschmir- Ziegenhaar. Teppichfliesen mit diesem Naturfaser-Flor halten so einiges aus und eignen sich zur Verlegung in jedem Wohnraum. Teppichfliesen aus der weichen Schurwolle hingegen, verwöhnen die Füße mit ihrer flauschigen Eigenschaft und sorgen für Wärme und Behaglichkeit.

Teppichfliesen sind auf der Rückseite vorwiegend mit PVC, Bitumen oder Polyester versehen. Diese Materialien sind sehr umweltverträglich und eignen sich somit auch zur Verlegung in Schlafräumen. Allergiker können sich somit auch über die unendlichen Farb -und Muster- Kombinationen dieses modernen Bodenbelags freuen.

Wie auch beim Kauf von anderen Bodenbelägen, sollte man auch bei den Teppichfliesen auf Qualität und Material achten.

Kuhfell

Felle – vielseitig und natürlich warm

An kalten Wintertagen weiß jeder die kuscheligen und wärmenden Eigenschaften eines Fells zu schätzen, denn kaum wie ein anderes natürliches Material halten Felle den Körper angenehm warm. Felle sind besonders vielseitig verwendbar und sind somit als Sofa-Überwurf als auch als Bodenbelag ein optisch attraktives Accessoire mit einem integrierten Hauch von Luxus.

Jede Fellart ist in Farbe, Haarbeschaffenheit oder Muster verschieden. Schafsfell ist besonders flauschig weich und eignet sich aus diesem Grund vorwiegend als Sofa oder Sessel-Überwurf. Kuh-, Rind- oder das härtere Ziegenfell hingegen sind auch als Läufer im heimischen Wohnzimmer oder als Bettvorleger im Schlafzimmer sehr beliebt. Ein absolutes Highlight sind gefärbte Rinderfelle, die es mittlerweile in verschiedenen Farben zu kaufen gibt. Jedes Fell ist einzigartig, verfügt über ein individuelles Muster und ist unterschiedlich groß.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Besonders gut passt das Fell auf einen Holz- oder Steinboden und harmoniert sehr gut mit einem klaren modernen Einrichtungsstil.

Dabei sollte das gute Stück vorwiegend als Blickfang-Accessoire betrachtet werden und den Raum nicht überladen.

Bio-Felle und Fell-Imitate

Bio Fell

Wie auch bei vielen anderen nachhaltigen Rohstoffen sollte man auch beim Kauf eines Fells auf die Herkunft achten. Das erworbene Fell sollte aus nachhaltiger Tierhaltung stammen und über eine entsprechende Kennzeichnung verfügen. Wie bei anderen Artikeln ist Bio- Ware besonders beim Verbraucher beliebt und sollte als solche auch erkennbar sein.

Wer sich jedoch nun gar nicht mit dem Gedanken anfreunden kann, die Haut eines toten Tieres im Wohnzimmer zu haben, jedoch auf die behagliche Wärme nicht verzichten möchte, der ist mit dem Kauf eines Fell-Imitats besonders gut beraten. Diese Felle lassen sich heute kaum mehr vom echten Gegenpart unterscheiden und sind auch für Tierhaar- Allergiker eine gute Alternative.

  • Balkonplatten
  • Terrassenplatten
  • Terrassenplatten
  • WARCO Platten verlegen vom Bodenleger
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  • Balkonplatten von WARCO
  • Balkonplatten
  • Balkonplatten
  • Balkonplatten

WARCO-Bodenfliesen für Terrasse, Balkon und Dachterrasse

WARCO-Bodenfliesen aus polyurethangebundenem Gummigranulat sind ein ausgesprochen komfortabler, langlebiger und pflegeleichter Bodenbelag für jede Terrasse, jeden Balkon und jede Dachterrasse. Die seit Jahrzehnten auf privaten Flächen wie im öffentlichen Raum bewährten, elastischen Fliesen erfreuen sich wachsender Beliebtheit, denn sie überzeugen durch enorme Robustheit, ein Höchstmaß an Witterungsunempfindlichkeit sowie ausgezeichnete Wirtschaftlichkeit.

Terrassen- und Balkonplatten von WARCO sind wetterfest, absolut frostbeständig und unverrottbar. Sogar Eis zerstört die elastischen Platten nicht. Die materialtypischen Probleme und der häufig schnell einsetzende Sanierungsbedarf konkurrierender Materialien wie Keramikfliesen, Betonplatten, WPC- und Holzdielen oder Naturstein sind bei WARCO-Platten unbekannt: Weder hohes Gewicht noch Frostschäden, Totalverlust bei Erneuerung, aufwändige Montage und Instandsetzung, Verrottung, Pilzbefall und Verletzungsgefahr durch scharfe Kanten oder Splitter sind zu befürchten.

Der Aufenthalt auf den geräuschdämmenden, gegen Schall, Hitze und Kälte isolierenden Bodenplatten ist außergewöhnlich angenehm. Man steht und läuft sogar in Stöckelschuhen trittelastisch und sicher, auch auf einem feuchten Boden ohne Ausrutschen, Umknicken, Steckenbleiben und auch barfuß ohne kalte Füße.

Selbst schwere Gartenmöbel, Pflanzkübel oder ein Grill stehen auf WARCO-Bodenplatten sicher und rutschfest. Die robusten Platten brechen oder splittern nicht, sind formstabil und können bedingt sogar mit KFZ befahren werden. Daher eignen sich WARCO-Bodenfliesen für privat genutzte ebenso wie für öffentlich zugängliche und gewerblich genutzte Flächen, beispielsweise Gartenlokale und Biergärten, Hotel- und Restaurantterrassen, Reha- und Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätten und Ladenlokale. Auch als Sportboden für Gymnastik, Aerobic, Fitness sowie Kraft- und Kampfsport werden die praktischen Platten gern eingesetzt.

Die offenporigen Gummigranulatplatten sind flüssigkeitsdurchlässig, so dass Terrasse und Balkon auch nach einem heftigen Regenguss frei von Pfützen und gut nutzbar bleiben. Eine ungebundene Tragschicht wird nicht versiegelt. Regenwasser wird durch Mikrokanäle zur Unterseite der Platten hin abgeführt und reinigt dabei sogar die Platten von feinen Schmutzpartikeln. Es versickert dann unter den Terrassenplatten im Boden oder fließt bei einer gebundenen Tragschicht durch die auf der Unterseite der Platten eingeprägten Drainagekanäle horizontal ab. Die verbleibende Restfeuchtigkeit diffundiert durch die Platten.

Gereinigt werden die pflegeleichten WARCO-Bodenplatten für Dachterrasse, Terrasse und Balkon einfach durch Abfegen, feuchtes Wischen oder gelegentliches Absprühen mit einem Wasserschlauch oder einem Hochdruckreiniger. Hartnäckiger Schmutz kann mithilfe von Wasser und etwas Schmierseife entfernt werden. Weitere Pflegemaßnahmen sind ebensowenig nötig wie ein Einsatz teurer Spezialmittel oder aggressiver chemischer Produkte. Selbstverständlich setzen die umweltfreundlichen und voll recyclingfähigen Platten auch selbst keine bedenklichen Chemikalien frei. WARCO-Produkte werden seit Jahrzehnten auf Spielplätzen, in Schulen und in Kindergärten eingesetzt. Ausführungen aus dem farbechten Material EPDM erfüllen sogar die strengen PAK-Richtwerte für Babyspielzeug.

Ob Splitt, Schotter, Beton, Estrich, Fliesen, Dachpappe oder -folie, Blech, Holzdielen, oder Gitterrost: WARCO-Bodenfliesen sind für jedem dauerhaft tragfähigen Untergrund geeignet und können für den Neubau wie für die Sanierung von Terrasse und Balkon eingesetzt werden. Das Verlegen der Platten geht ausgesprochen schnell und einfach von der Hand. Es kann in Eigenleistung oder vom ortsansässigen Handwerker ausgeführt werden. Weder besondere Vorkenntnisse noch spezielle Werkzeuge sind für eine sachgerechte Verlegung erforderlich. Die Platten werden einfach auf die Tragschicht aufgelegt, erforderliche End- und Randstücke werden mit einer Holzsäge schnell und unkompliziert angefertigt.

Ein besonderer Vorteil von WARCO-Balkon- und Terrassenplatten ist die Rückbaubarkeit und Wiederverwendbarkeit. Da die Platten beim Verlegen nicht fest mit der Tragschicht verbunden werden, können sie jederzeit ohne Schaden zu nehmen demontiert und an gleicher oder anderer Stelle erneut verwendet werden.

Die Wahl von WARCO-Bodenfliesen ist eine besonders wirtschaftliche Entscheidung. Dazu tragen neben den überschaubaren Investition vor allem das Ausbleiben von Folgekosten, der äußerst geringe Pflege- und Wartungsaufwand sowie die lange Haltbarkeit bei. Ein WARCO-Bodenbelag aus polyurethanverbundenem Gummigranulat ist über viele Jahre hinweg ganzjährig und witterungsunabhängig nutzbar.


  • Skiverleih Boden
  • Geschäftboden Skiverleih
  • Poolumrandung
  • Fitnessstudio Bodenplatten
  • Fallschutzplatten Spielplatz
  • Fallschutz Spielplatzbodenplatten
  • Fallschutz Spielplatzbodenplatten
  • Balkonboden
  • Bodenplatten
  • Terrassenboden
  • Terrassenplatten
  • Terrassenplatten
  • Terrassenplatten
  • Terrassenplatten

WARCO-Fallschutzplatten mit Reißverschluss-Verzahnung

Eine besonders zweckmäßige Form eines nach EN 1177 zertifizierten Fallschutz-Bodenbelags aus PU-gebundenem Gummigranulat sind die Fallschutzplatten von WARCO mit dem einzigartigen Reißverschluss-Verlegesystem. Diese Platten kombinieren die Vorteile eines in situ installierten Gummigranulat-Fallschutzbodens mit denjenigen einer Fallschutz-Lösung aus einzelnen Platten. Das Ergebnis: ein ebenmäßiger, dauerhaft formschlüssiger Fallschutzboden, der maximale Flexibilität in der Verwendung bietet.

Die Vorteile einer Fallschutzfläche auf der Basis von Gummigranulat liegen auf der Hand: Das gebundene Material wird nicht weggespielt und muss bei Verwendung im Freien weder ständig ausgesiebt noch nachgefüllt werden. Die Fallschutzfläche hält jahrelang, ist robust und vandalismussicher, lädt auf Spielplätzen nicht zum Missbrauch als Tierklo ein und ist in Innenräumen wie auf Außenflächen im Handumdrehen gereinigt. Dennoch haben konventionelle Lösungen ihre Nachteile: Flächen, die aus einfachen, mit Dübeln verbundenen Platten angelegt werden, neigen zum Auseinanderdriften der Platten. Es kommt dann zur Bildung breiter und aufstehende Fugen in der Fläche, die sich mit Schmutz und Unkraut füllen, und zum hässlichen Aufschlüsseln einzelner Platten. Eine Alternative ist das Anlegen der Fläche in situ. Ähnlich einer Asphaltdecke wird der Belag aus Gummigranulat und Bindemittel hier flächig aufgebracht, das Bindemittel härtet erst nach der Montage aus. Der große Nachteil: solche Flächen sind fest mit der Tragschicht verbunden. Sie sind eine Dauerlösung, die weder einfach entfernt noch bei einer punktuellen Beschädigung problemlos und schnell repariert werden kann.

Die von WARCO, dem führenden deutschen Spezialisten für Produkte aus polyurethangebundenem Gummigranulat, entwickelten Fallschutzplatten mit Reißverschluss-Verzahnung kombinieren die Vorteile der beiden konventionellen Ansätze optimal und schließen die systembedingten Nachteile konsequent aus. Sie ermöglichen das Anlegen einer völlig homogenen und dennoch mobilen Fallschutzfläche. Jede der speziellen Platten verfügt an allen vier Seiten über ein spezielles Reißverschluss-Profil. Beim Verlegen verkeilen sich Zähne dieses Profils ähnlich wie bei einer Schwalbenschwanz-Verbindung dreidimensional miteinander. So entsteht ganz ohne Kleben oder Dübeln ein formschlüssiger, völlig stabiler und sehr vandalismussicherer Plattenverbund. Die von herkömmlichen Fallschutzplatten bekannten Probleme werden dadurch zuverlässig verhindert. Auch nach langer Zeit und intensiver Beanspruchung entstehen weder breite Fugen noch kommt es zum Aufschlüsseln.

Gleichzeitig bleibt ein Fallschutzboden aus WARCO-Platten mit Reißverschluss-System im Einsatz flexibel: Er kann immer wieder demontiert und neu verlegt werden, denn WARCO-Fallschutzplatten werden beim Verlegen nicht dauerhaft mit dem Untergrund verbunden. Das erweist sich auch dann als ausgesprochen praktisch, wenn eine einzelne Stelle des Fallschutzbodens nachhaltig beschädigt wurde: Die einzelne Platte kann mühelos ausgetauscht werden, die Gesamtfläche wird nicht in Mitleidenschaft gezogen. WARCO-Platten mit Reißverschluss-Verlegesystem machen sogar mobile Lösungen möglich, zum Beispiel für ein Spielmobil.

WARCO-Fallschutzplatten sind gleichermaßen für die Verwendung in Innenräumen wie für das Anlegen von Fallschutzflächen im Außenbereich geeignet, denn sie sind witterungsfest, absolut frostsicher und beständig gegen Verrottung. Für Innenräume besonders empfehlenswert sind die geruchsneutralen Platten aus durchgefärbtem und dauerhaft UV-stabilem EPDM-Granulat, die im Übrigen sogar die strengen PAK-Grenzwerte für Babyartikel und Spielzeug erfüllen.

Die praktischen Fallschutz-Platten von WARCO können ohne Unterkonstruktion auf jedem dauerhaft tragfähigen Untergrund verlegt werden. Auf eine ebene, gebundene Tragschicht werden sie einfach aufgelegt. Da die Platten vergleichsweise leicht sind und eine geringe Aufbauhöhe haben, sind sie auch für die Sanierung bereits bestehender Flächen eine ausgezeichnete Lösung. Das Verlegen der Platten erfordert weder Vorkenntnisse noch spezielles Werkzeug und kann daher sogar ohne Anleitung in Eigenleistung vorgenommen werden. Zugeschnitten werden die Platten ganz einfach mit einem Cuttermesser oder mit gängigem Holzbearbeitungswerkzeug, etwa einer Kreis- oder Stichsäge.

Die nach EN 1177 zertifizierten WARCO-Fallschutzplatten mit Reißverschluss-Verzahnung sind in für kritische Fallhöhen von bis zu 110 cm erhältlich. Sie sind für Spielplätze ebenso geeignet wie für Innenspielflächen, beispielsweise in Kitas, in Shopping-Malls oder im privaten Haushalt. Dank der vielen verschiedenen Typen und Ausführungen ist eine genaue Anpassung der Fallschutzfläche an das individuelle Nutzungsprofil und an die optischen Gegebenheiten vor Ort möglich.

Auch in wirtschaftlicher Hinsicht können die praktischen Reißverschluss-Platten von WARCO überzeugen: Die Anfangsinvestition ist überschaubar und Folgekosten entstehen nicht. Die lange Haltbarkeit der robusten Platten und der minimale Aufwand für die Reinigung und Pflege der Fallschutzfläche halten zudem die Betriebskosten niedrig. Die Summe dieser Faktoren führt in der Gesamtkostenbetrachtung zu einem außerordentlich attraktiven Ergebnis. Diese Informationen wurden von der Firma WARCO bereitgestellt.

Designbelag

Der sieht täuschend echt aus

Ein Designbelag zaubert für wenig Geld ein Wohlfühlambiente

Wer das Besondere sucht, aber nicht so viel Geld im Geldbeutel hat um etwas „Echtes“ zu kaufen, der setzt auf die immer beliebter werdenden Designbeläge. In den Regalen der Bauhäuser und in den Online-Shops der Hersteller sowie bei den Fachfirmen vor Ort trifft man dabei auf Designbelag in Fliesen-Optik, elegante und realistisch wirkende Holz-Nachbildungen, Designplanken in Holzoptiken oder Deisgnfliesen, die farbliche und individuelle Akzente setzen. Mit einem Deisgnboden sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Doch die Holz- Stein- oder Fliesenreproduktionen oder auch Vinyl-Böden sehen täuschend echt aus.

Sie verfügen über unterschiedliche Oberflächenstrukturen und sorgen für eine ganz besondere Raumatmosphäre. Dafür verantwortlich sind unterschiedliche Präge- und Druckverfahren, mit deren Hilfe die Designbeläge ihre 3-D-Oberflächenstrukturen und ein spürbares Relief erhalten. So sind die Strukturen beim Laufen spürbar- man denkt also, man laufe tatsächlich über einen Holzboden, auch wenn es sich „nur“ um eine Nachbildung handelt.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Die Dielenoptik von Design-Fußböden kann schnell Altbaufeeling in einen Raum zaubern, aber auch moderne Einrichtungen stilvoll unterstützen.

Das ist nicht nur für den Geldbeutel gut, sondern auch für die Optik und die Pflege. Denn meist sind solche Designböden viel einfacher zu pflegen als ein echter Holzboden. Und zum anderen kann man einen solchen wesentlich günstigeren Boden viel eher in stark strapazierten Wohnräumen – wie etwa Kinderzimmern – verlegen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Und: Der Wohnqualität macht es keinen Abbruch.

Viele Vorteile bringt ein solcher Designboden mit sich: Er lässt sich - ganz egal ob als Holz- Stein oder Fliesenreproduktion, meist aus Vinyl- einfach reinigen und pflegen, ist enorm strapazierfähig und ist leicht zu reinigen. Sie lassen sich fest verkleben oder schwimmend verlegen und das sogar ganz ohne Leim. Sie sind perfekt für eine Wohnungssanierung, da sie nur geringe Aufbauhöhen aufweisen.

Elastomerbelaege

Elastomerbeläge: wenn‘s hart auf hart kommt

Die Elastomerbeläge bestehen aus Natur- und oder Synthetikkautschuk und darüber hinaus aus Ruß, Füll- und Farbstoffen, Schwefel, Zinkoxid, Beschleuniger und Paraffinen sowie verschiedenen Hilfsstoffen. Am Ende wird die Masse vulkanisiert, wodurch ein formfestes, aber elastisch verformbares Elastormer gewonnen werden kann.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Der Milchsaft eines Kautschukbaumes im Amazonas ist die Quelle für den Elastomerbelag.

Für die Herstellung wird die Masse bei ca. 130°C gemischt, läuft danach über Walzwerke und Kalander, woraufhin das bereits beschriebene Vulkanisieren folgt.

Es gibt zweierlei Elastomerbeläge: die glatten und die oberflächenstrukturierten.

Die vielen Vorteile

Nun zu den erstaunlichen Eigenschaften dieses „starken“ Bodenbelags zählt seine Widerstandsfähigkeit. Denn, wenn es hart auf hart kommt, hat dieser Belag eine Menge Vorteile gegenüber den anderen Belägen und deshalb ist er auch gerade in der Industrie und in der Wirtschaft ein gern gesehener Bodenbelag.

Elastomer ist stets elastisch und sorgt somit für einen besonders hohen Gehkomfort. Außerdem bietet er Trittsicherheit, wirkt dämpfend gegen Trittschall bis zu 20dB, rutschhemmend und antistatisch. Elastomer ist strapazierfähig und eigentlich resistent gegen eigentlich fast alles. Zu den vielen Vorteilen zählt auch seine schwere Entflammbarkeit, Zigarettenglut hat bei ihm keine Chance zum Feuer zu entfachen. Besonders wichtig in der Industrie: Auch kurze Einwirkungen von verdünnten Säuren, Laugen, Ölen und Fetten machen ihnen nichts aus. Manch besonders qualitativ hochwertige Elastomerbeläge sind sogar so unempfindlich gegen Einkerbungen und Kratzer, dass sie sogar für die Gänge in Eissporthallen eingesetzt werden. Andere Elastomer werden ganzjährig im Freien verlegt.

Auch die leichte Reinigung der Elastomerbeläge spricht für sie. Sie haben es ihrer geschlossenen Oberfläche und ihrer Maßstabilität zu verdanken, dass sie schmutzabweisend sind und auf ein Verfugen verzichten können. Das wiederum schont den Geldbeutel, wenn es um die Verlegung geht.

Die Einsatzgebiete

Elastomerbeläge werden im Gesundheitswesen, in Industrie und Gewerbe, Geschäften, Bahnen, Bussen, Schiffen, Sportstätten, Flughäfen, Kindergärten, Lehre, Forschung sowie Bürobauten eingesetzt. Im Wohnungsbau werden sie zwar eingesetzt, aber eher selten.

Da sie in so vielen Bereichen eingesetzt werden, werden sie auch unterschiedlichen Beanspruchungen ausgesetzt und somit in unterschiedliche Beanspruchungsklassen eingestuft. Unterschieden wird zwischen leichter (K1), mäßiger (K2), mittlerer (K3), starker (K4) und sehr starker (K5) Beanspruchung. Sie bestimmen das Abriebverhalten der Elastomerbeläge.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

In wenig genutzten Bereichen wie Schlafräumen reichen Beläge der Beanspruchungsklasse K1, für die gewerbliche Nutzung etwa in Altenheimen oder Krankenzimmern oder Büros mit geringer Nutzung sollten Sie die Beanspruchungsklasse K4 wählen und in stark frequentierte Bereichen wie Kaufhäusern, Schulen oder in der Leichtindustrie gehören Elastomerbeläge der Beanspruchungsklasse K5.

Marmor

Einer, der immer glänzt

Marmorboden: Ein edles Unikat

Zeitlos, modern und langlebig – das ist er auf jeden Fall der Marmorboden. Aber er ist auch ein edler Natursteinboden, der für ein natürliches Wohnambiente und für ein ganz besonderes Wohlfühlen sorgt. Er sorgt auch für ein ausgesprochenes warmes Wohngefühl. Er zieht nicht nur alle Blicke auf sich, sondern auch praktisch gesehen so einige Vorteile.

Schon im siebten Jahrhundert vor Christus war Marmor ein begehrtes Material und wurde schon damals in mühsamer Handarbeit abgebaut. Heute werden aus Marmor vor allem Boden- und Treppenbeläge und andere Beläge für den Innenausbau von Wohnungen und Häusern gefertigt.

Was unter Marmor zu verstehen ist, ist eigentlich in jedem Land grundverschieden. In Deutschland aber ist es folgendermaßen: Hier wird zwischen polierfähigem Kalkstein wie dem so genannten Jura-Marmor und echtem Marmor unterschieden.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Der echte Marmor besteht zu mindestens 50 Prozent aus Calcit, Dolomit bzw. Aragonit – denn nur dann darf er auch Marmor genannt werden.

Da die Materialien immer wieder unterschiedlich zusammengesetzt werden, sieht jeder Marmorboden auch anders aus. Dank dieser natürlichen Maserung bekommt man mit jedem Marmorboden ein Unikat.

Durch die dichte Kristallstruktur glänzt ein Marmorboden wie kein anderes Naturprodukt. Außerdem ist er einfach mit Wasser zu reinigen.

Nach all den Vorteilen birgt ein Marmorboden aber auch einige Nachteile. Er ist etwa relativ pflegeintensiv und ziemlich kratzempfindlich. Außerdem ist ein Marmorboden sehr säureempfindlich, deshalb ist er für den Einsatz in der Küche oder in anderen hochfrequentierten Bereichen eher weniger geeignet. Aggressive Reinigungsmittel, die in der Küche häufiger verwendet werden, greifen den Marmor an, woraufhin sich auf dem edlen Fußboden Flecken bilden können. Wenn Sie dennoch einen Marmorboden in der Küche verlegen lassen wollen, dann sollten Sie diesen entsprechend behandeln lassen. Außerdem ist ein Marmorboden nicht frostsicher – er ist zwar auch im Außenbereich, gerade auf Terrassen gerne gesehen, aber auch dann nur mit Vorsicht zu genießen.

All diese Aspekte sollte man beachten, ist doch ein Marmorboden nicht gerade günstig.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Die Sorte, die Abbautechnik und der Grat der Verarbeitung bestimmen den Preis von einem Marmorboden. Da kann der Boden auch mal ganz schön ins Geld gehen.

Wichtig ist gerade auch deshalb, dass Sie den edlen Marmorboden von einem Fachmann verlegen lassen. Nach starker Beanspruchung muss dieser besondere Fußboden übrigens auch immer mal wieder von einem Fachmann poliert werden. Denn nur dann haben Sie lange etwas von ihrem edlen und besonderen Fußboden.

Mosaik Fliesen

Grenzenlose Kreativität und Individualität

Mosaik: Unendliche Gestaltungsräume

Kaum ein anderes Material als Mosaik hat eine faszinierende Wirkung auf den Betrachter als Mosaik. Die kleinen bunten Steinchen auf dem Fußboden ziehen alle Blicke auf sich. Hinzu kommt die Tatsache, dass es einen individuelleren Fußboden wohl nicht gibt. Hier kann der Bodenleger seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Mosaik ist Kunst – damals und heute!

Die Geschichte des Mosaiks beginnt bereits bei den alten Griechen. Schon damals war dies Kunst und ist es heute auch noch. Gerade weil die Verlegung und das Material mittlerweile bezahlbar ist, hat Mosaik wieder mehr an Beliebtheit gewonnen und wird immer wieder gerne eingesetzt. Die sogenannten Mosaikkünstler oder Mosaizisten verlegen aus kleinen Mosaiksteinchen mit 1-2 cm Kantenlänge bis zu mehrere Meter große Bilder und Ornamente.

Mosaike bestehen meistens aus glasiertem Steinzeug, Porzellan oder farbigem Gussglas. Auf dem Fußboden sehen Mosaike allerdings etwas anders aus, der Fliesenleger legt kleinformative Mosaike mit 50x50 und 100x100 mm. Die Mosaiksteine werden nach einer Vorzeichnung Stein für Stein in ein Mörtelbett gelegt, verfugt und manchmal auch glattgeschliffen. Das Mosaik wird gesamt ins Mörtelbett gelegt. Dazu muss es zuvor auf ein Gitternetz oder spiegelverkehrt auf Papier oder Folie aufgebracht werden.

Ganz klar ist Mosaik ein individuelles Gestaltungselement – man kann als Bauherr wählen, ob man nun senkrechte oder waagrechte Streifen wünscht, einzelne Dekore oder eine komplett geflieste Dusche.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Mit Mosaikfliesen kann man Gefälle in der bodengleichen Dusche fliesen, was mit einer geraden Platte sehr schwer geht.

Ein weiterer Vorteil von Keramik-Mosaikfliesen ist die überaus gute Rutschhemmung. Gerade in Nassräumen, wo die Mosaike gerne verlegt werden, ist diese natürlich sehr wichtig.

Doch das war noch nicht alles:Mosaikfliesen sind im Gegensatz zu einem Teppich einfach zu pflegen, behalten lange ihren ursprünglichen Glanz und sind durch viele verschiedene Farben und Designformen optimal zu den Möbeln der Wohnung kombinierbar. Außerdem kann man darunter eine Fußbodenheizung verlegen, so dass man auch im Badezimmer keine kalten Füße mehr haben muss. Mosaik-Fliesen werden aber auch gerne in anderen Wohnbereichen verlegt, um Akzente zu setzen.

Da die Verlegung mit den kleinen Fliesen höchste Konzentration belangt und eine Menge an Fachwissen voraussetzt, ist man gut beraten, einen Fachmann hinzuzuziehen. Suchen Sie sich in Ihrer Region einen Fliesenleger, der Ihnen einen wunderschönen Mosaik-Fußboden zaubern kann.

Schiefer

Schiefer: Die beliebtesten Fliesen im Innenbereich

Schlichte Eleganz und besonders individuell

Seit mehreren Jahren schon gehört Schiefer zu den beliebtesten Fliesen im Innenbereich. Er ist die Alternative zu anderen Fliesen oder glatten Bodenbelägen. Mit diesen Naturstein-Fliesen kann man vor allem eine sehr individuelle Inneneinrichtung zaubern. Dazu helfen leuchtende Farben von gelb bis roten und die naturbelassenen Oberflächen. Er überzeugt einfach durch seine Optik, die in jedem Fall einzigartig ist.

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Wussten Sie schon?

In Neubauten harmonieren Schieferplatten gut mit der modernen Architektur und den großen Fensterfronten.

Die einfache Pflege des Bodenbelags zu einem seiner größten Vorteile. Er ist sehr schmutzunempfindlich. Nach einer richtigen Imprägnierung ist dieser in nur wenigen Handgriffen wieder sauber. Da der Schiefer-Bodenbelag sehr robust ist, lässt er sich problemlos auch in strapazierten Wohnräumen wie dem Badezimmer oder der Küche verlegen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Schiefer auch für die Verlegung in Kombination mit einer Fußbodenheizung sehr gut geeignet ist. Auf diesen Luxus muss man also nicht verzichten.

Zu den Nachteilen dieses Bodenbelags gehört, dass er nun mal versiegelt werden muss. Und auch, wenn man so in den Geldbeutel schaut, ist Schiefer ein Bodenbelag, der diesen Geldbeutel enorm erleichtert, er ist nämlich nur in der höheren Preisklasse zu finden. Ein weiterer Aspekt ist zu beachten. In manchen Foren steht zwar, dass der Bodenbelag leicht zu verlegen ist, aber dennoch sollte man hier einen Experten ran lassen. Denn anders als bei anderen Fliesen oder glatten Bodenbelägen, bedarf es beim Verlegen von Schiefer schon einiger Erfahrung. Der Grund: Schiefer ist ein Naturmaterial und hier gelten anderer Regeln als bei industriell erzeugten Bodenbelägen. Am Ende soll ja alles einheitlich aussehen.

Fazit: Hat der Fachmann den Schiefer gut verlegt, dann hat man am Ende einen Bodenbelag, an dem man noch Jahrzehnte eine große Freude haben wird.

Steinteppich

Millionen von Steinchen auf einem Boden

Steinteppich kann überall verlegt werden

Vielseitiger einsetzbar als Steinteppich ist wohl kein anderer Bodenbelag. Der fugenlose und porige Fußboden überzeugt durch seine hohe Belastbarkeit, ist leicht zu reinigen und zeichnet sich darüber hinaus durch eine edle Optik aus. Ganz egal, ob im Wintergarten, auf dem Balkon, im Garten oder auch im Innenbereich in allen Räumen – Steinteppich ist überall verlegbar. Sogar auf gewerblichen und industriellen Flächen besticht der Fußbodenbelag durch seine Strapazierfähigkeit und extrem einfachen Reinigung – wie in Büroflächen, Aufenthaltsräumen, aber auch in strak strapazierten Räumen wie in Autohäusern oder Fitnesscentern gern gesehener Bodenbelag.

Für die Herstellung von Steinteppich werden in den meisten Fällen natürliche Marmorsteinchen verwendet in den unterschiedlichsten Farben. Aber auch Mischungen mit anderen Steinen oder Böden aus reinen Bergkristall, edlem Alabaster, Quarz oder Sodalith sind möglich. Die Steine werden dann mit einem edlen Harz gebunden und versiegelt.

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Wussten Sie schon?

Die Mischung wird ähnlich wie ein Estrich auf einen bestehenden Bodenbelag aufgetragen.

Unglaublich viele verschiedene Farben, Formen und Variationen sind möglich. Der Steinteppich wird oftmals auch gerne mit Motiven verschönert. So sieht er etwa als Untergrund für Sitzecken im Garten gleich viel gemütlicher aus oder als Fußboden im Badezimmer ebenfalls noch viel schöner aus, wenn sich hier etwa ein Strand oder andere Motive breit machen. Der Kreativität ist bei diesem individuellen Bodenbelag jedenfalls keine Grenzen gesetzt.

Und eines ist auch klar

Bei diesem Bodenbelag ist der seidige Glanz von Millionen von Steinchen überall zu sehen und zieht alle Blicke auf sich.

Die vielen Vorteile von Steinteppichen locken noch mehr dazu, sich diesen Boden nach Hause, in den Garten oder auf den Balkon zu holen oder ihn auch als Industrieboden zu verwenden. Auf der leicht genarbte Struktur läuft es sich gegenüber anderen glatten Böden weich und angenehm, Trittschalldämmung ist inklusive. Im Innenbereich nimmt die offenporige Struktur des Steinteppichs Hausstaub auf und trägt so zu einem gesünderen Raumklima bei. Im Außenbereich leitet die offenporige Struktur Regenwasser über eine dauerelastische Abdichtung sicher ab und verhindert so Risse sowie Spannungen. Steinteppich hat noch viele weitere positive Eigenschaften: Er ist äußerst robust, enorm strapazierfähig, Allergiker-freundlich, antistatisch, schallschluckend, selbstreinigend, fußwarm, individuell und diffusionsoffen.

Ein Nachteil ist allerdings die Verlegung.

Denn bei dieser sollte man gerade als Laie einiges beachten. Denn beim Verlegen eines Steinteppichs muss einen engen Verschluss zwischen den Millionen von Steinchen herstellen, was nicht einfach ist. Dies erreicht man mit Druck durch die Glätewelle, dabei darf die Oberfläche jedoch nicht wellig werden.

Beim Verlegen von Steinteppich gilt folgende Reihenfolge:

  • Grundieren
  • Aufbringen des Steinteppichs
  • Porenverschluss in Nassräumen und Küchen

Sicherlich traut sich der ein oder andere Laie an die Verlegung eines Steinteppichs, die sehr aufwendig ist. Aber auf Nummer Sicher geht man natürlich, wenn der Fachmann den Steinteppich verlegt.

Hier erfahren Sie alles zum Thema Steinteppich
Terrazzo

Terrazzo

Bereits seit der Antike ist dieser Bodenbelag bekannt. Das italienische Wort „Terrazzo“ bedeutet schlichtweg nichts anderes als „Bodenbelag“. Dieses uralte Handwerk kann man bis 700 vor Christus zurückverfolgen. Mit diesem fugenlosen Bodenbelag aus Bindemitteln und Gesteinskörnungen wurden damals römische Villen ausgestattet, seit dem Mittelalter war er besonders bei Privatbauten in Venedig beliebt.

Beim Terrazzo-Boden werden meist auf zementgebundene Estriche dekorative und farbige Zuschlagstoffe direkt aufgetragen, die zusammen eine Einheit bilden. Durch das Polieren und anschließende Trocknen bildet sich somit eine glänzende Oberfläche.

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Wussten Sie schon?

Die zweischichtigen Terrazzo-Boden bestehen aus einem Unterbelagsestrich mit einer Untergrundstärke von je 4,5 -7 cm sowie einem Terrazzovorsatz mit Zuschlägen und Farbpigmenten mit einer Stärke von 1,5-2,5 cm.

Der traditionelle Terrazzo besteht aus Zuschlägen wie Marmor, Kalkstein oder Dolomit. Diese Zuschläge werden mit Wasser und einem Bindemittel auf der Bodenfläche verteilt. Früher waren solche Bindemittel aus Kalk, heute wird meist grauer oder weißer Portlandzement dafür verwendet. Nach dem Verteilen wird der Belag verdichtet und geschliffen.

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Wussten Sie schon?

Für stärker beanspruchte Böden kommen Granitsplitt oder Flusskies zum Einsatz.

Beim Terrazzo kommt es häufig zu Rissen, denn es ist nun mal ein spannungsreicher Boden. Bei einem neuen Boden mag diese Tatsache stören. Doch tatsächlich ist es so, dass diese Risse das Markenzeichen des Terrazzo-Boden sind, genau sie machen ihn so typisch und einzigartig.

Ein Terrazzo-Boden hat viele Vorteile, er ist sehr langlebig, ist sehr stark beanspruchbar und vor allem auch leicht zu pflegen. Ein Nachteil wiederum sin die hohen Kosten für die Anschaffung und den Einbau eines solchen besonderen Bodens. Übrigens: Da der Terrazzo-Boden so teuer ist, sollte man es einem Experten überlassen, diesen einzubauen. Die einzelnen Schritte sind nicht sehr einfach und vieles ist zu beachten.

Betonplatten, Betonplatten verlegen, Betonplatten versiegeln

Betonplatten

Beton - vom Keller in den Wohnbereich

Früher gehörte er in den Kellerbereich oder in Garagen, da wo man ihn nicht so häufig sieht. Heute kann man sagen, dass er eine steile Karriere gemacht hat, denn nun findet man ihn in den verschiedenen heimischen Bereichen wie Wohnzimmer oder Küche. Hier wird er in den verschiedensten Farben und Formen präsentiert: von einfarbig bis farbig und je nach Schliff glänzend oder matt. Auf der Beliebtheitsskala klettern Betonplatten immer weiter nach oben und finden sich sogar in Fachzeitschriften und Hochglanzbroschüren wieder. Architekten setzen immer häufiger auf den harten Untergrund, denn die Optik ermöglicht eine vielseitige Einrichtung. Große Wohnflächen sind wieder in Mode, denn sie scheinen aufgeräumt und bieten viel Platz für Phantasie. Der Zement, als langlebiges Material passt zu den heutigen Trends und bietet viele Vorteile. Es lassen sich weite Flächen herstellen, ohne ein bestimmtes Ordnungsschema folgen zu müssen und ohne dass eine Fuge bei der Verlegung stört. Entscheidet man sich in seinen eigenen vier Wänden für einen Betonboden, wird dieser in den Raum gegossen. Anschließend wird der Boden geglättet und zum Schluss geölt. Anfangs noch etwas langweilig im Aussehen, sind Betonplatten heutzutage für den Wohnbereich in fast alle Farben erhältlich. Einige Firmen haben sich sogar darauf spezialisiert, die schweren Massen mit verschiedensten Pigmenten und Harzen zu veredeln. Die Optik trägt einen großen Teil dazu bei, dass Betonplatten in den Wohnbereichen immer beliebter wurde, denn so wurde das industrielle grau durch eine bunte und lebendige Variante abgelöst.

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Wussten Sie schon?

Betonplatten eignen sich dank der Mineralien auch gut für das Raumklima. Im Sommer sind Fußböden aus Beton besonders angenehm, da sie bei heißen Außentemperaturen den Raum kühl halten.

Betonplatten haben den Vorteil, dass sie gut aussehen und mit ihrem seidigen Glanz den Anschein haben, als würden sie wie ein See im Morgenlicht schimmern. Dazu kommt noch, dass Betonplatten extrem belastbar sind und eine gefühlte Ewigkeit halten. Als Grundlage bestehen Betonplatten aus einer Schicht von Granitsplittern. Darauf wird eine Spachtelmasse gegeben und zum trocknen gestellt. Ist der Boden trocken und nach Wunsch poliert, hält er für viele Jahre und ist extrem resistent. Auch härtesten Belastungen halten die Betonplatten ohne auch nur geringen Problemen stand. Nicht nur in den Wohnbereichen sind Betonplatten sehr beliebt, sondern auch in öffentlichen Bereichen, die sehr stark besucht sind und viele Füße ertragen müssen. Absätze? Steckt ein Fußboden aus Beton locker weg, ebenso härteste Belastungen in der Küche, wenn schweres Gerät auf den Boden fällt.

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Wussten Sie schon?

Beton ist absolut resistent gegen Frost. Aus natürlichem Gestein zusammengestellt ist er keinen ästhetischen Veränderungen unterworfen.

Terrakottafliesen, Terrakottafliesen verlegen, Terrakottafliesen reparieren, Terrakottafliesen Versiegelung

Terrakottafliesen

“Gebrannte Erde” bedeutet der Name Terrakotta aus dem Italienischen übersetzt. Allgemein wird dieser Begriff für Gegenstände aus Ton verwendet, wie zum Beispiel Gefäße oder Baukeramik. Diese sind gebrannt aber nicht glasiert. Cotto hingegen bezeichnet ein Ausgangsmaterial, welches aus Italien gewonnen wird, genauer aus der Ortschaft Impruneta.

Das Hauptmerkmal der Terrakottafliesen ist das natürliche Erscheinungsbild und die sanfte Farbe. Deshalb werden die Platten hauptsächlich als Bodenbelag im Innenbereich verwendet. Aufgrund des Klimas ist eine Verlegung im Außenbereich allerdings nicht immer zu empfehlen. Sollte dennoch der Wunsch darin bestehen, empfiehlt es sich beim Hersteller über die Eigenschaft des Produktes zu informieren und ob es sich für eine Verlegung im Außenbereich eignet. Des weiteren sollte die Verlegung durch einen Spezialisten erfolgen.

Eine Besonderheit des Materials sind die Schiefertone, welche sowohl chemisch als auch physikalisch aufgrund eines Meteoriteneinschlags ihre besondere Beschaffenheit erhalten haben. Durch ihre hohen Bestandteile aus verschiedenen Mineralien wie Aluminium, Eisenoxide und Kupfer ist das Material besonders robust und resistent. Besonders im Winter sind Fliesen aus Terrakotta besonders resistent, denn sie sind frostfest. Neben dem Terrakotta-Material aus Impruneta werden noch zahlreiche andere Sorten angeboten. Aufgrund des höheren Preises, welcher durch die aufwändige Gewinnung des Materials gerechtfertigt wird, kann man auf dem Markt verschiedene Mischungen erwerben, wie in etwa Terrakottafliesen aus Siena oder aus den nördlichen Gebieten in Italien. Je nach Art werden die Terrakottafliesen aus verschiedenen Materialien hergestellt und besitzen daher entsprechend verschiedene Eigenschaften in Aussehen und Qualität.

Bei dem Modell aus der Toskana handelt es sich um glasierte Terrakottafliese aus ockerbrauner bis rötlicher Farbe. Die Platten werden aus Kalkmergel in einem sehr aufwändigen Verfahren hergestellt, manuell oder industriell. Werden die Platte industriell hergestellt, entstehen diese in einem Strangpressverfahren. Hier spielt die Bearbeitung der Rohstoffe eine sehr wichtige Rolle. Nach dem Brand der Tonplatten ist es sehr wichtig, dass sie in ein Wasserbad getaucht werden, denn nur so kann das Kalkhydrat, welches in den Platten enthalten ist, in Kalziumcarbonat umgewandelt werden. In diesem Verfahren steigert sich die Festigkeit der gebrannten Terrakottafliese. Die manuelle Herstellung erfolgt etwas einfacher, denn der Rohstoff wird zuerst in entsprechende Holzkästen eingebracht, welche anschließend luftgetrocknet werden. Dann folgt das Brennen in einem Tunnelofen bei Temperaturen zwischen 950 und 1.050 Grad Celsius. Die Platten werden in nur einem Durchgang gebrannt.

In naturbelassener Art sind Terrakottafliesen sehr atmungsaktiv und sorgen dafür, dass die Raumluftfeuchtigkeit auf eine natürliche Art reguliert wird. Das Raumempfinden wird merklich gesteigert, denn durch die angeraute Oberfläche kommt es zu einer Reduktion der Schallreflektionen und somit durch eine merklich verringerte Nachhallzeit. Sind die Platten unbehandelt sollte man sie allerdings mit Vorsicht genießen, denn aufgrund der hohen Porosität sind sie besonders fleckempfindlich. Es wird daher empfohlen, die Oberfläche gleich zu Beginn mit speziellen Wachsen zu versiegeln. Je nachdem für welche Art Wachs man sich entscheidet, kann es zu einer Intensivierung im Farbton der Platten kommen.

Rasengitterplatten Kunststoff

Rasengitterstein aus Kunststoff

In Außenbereichen wie Garten oder Hof gibt es immer Flächen und Bereiche, welche häufiger beansprucht werden als andere. Kümmert man sich hier nicht um einen ausreichenden Schutz oder Hilfe, kann an diesen Stellen kein Gras wachsen, da der Boden zu hart wird. Es gibt zwei Möglichkeiten um diesem Problem entgegenzuwirken. Entweder bearbeitet man den Boden und wandelt ihn in eine Stabile Fläche um, oder man belegt ihn mit einem Rasengitter. Zur zweiten Variante greifen jene, die sich ein maximales Rasenwachstum wünschen. Mit einem stabilen Rasengitter hat man sowohl eine solide und befahrbare Fläche für den Außenbereich, als auch eine Grünfläche auf der man maximales Graswachstum hat. Bei einer guten und korrekten Rasenpflege entstehen hier im Laufe der Zeit schöne farbliche Effekte mit einem gesunden Rasen. Unter den zahlreichen Rasengittern kann man sich unter anderem zwischen jenen aus Stein und solchen aus Kunststoff entscheiden. Erstere sind für schwer genutzte Bereich empfehlenswert, da sie den besten Schutz für den Untergrund bieten. Rasengitter aus Kunststoff hingegen sind aufgrund ihres Materials etwas leichter, allerdings wurden sie in den letzten Jahren so gut weiterentwickelt, dass sie beinahe die gleiche Stabilität wie die Gitter aus Beton haben, sodass es so gut wie kaum einen Unterschied gibt. Dafür werden an den Produkten zahlreiche statische Berechnungen durchgeführt, um die Tragfestigkeit des so dünn scheinenden Materials zu garantieren. Die Gitter werden in der Regel aus Kunststoff hergestellt und können nachdem sie ausgedient haben wieder recycelt werden.

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Wussten Sie schon?

Durch die spezielle Formung der Oberkanten ist das Rasengitter auch bei Nässe absolut rutschfest.

Die typische Form, in der Rasengitter erhältlich sind ist das Wabenfeld. Diese Form hat sich als besonders sinnvoll erwiesen, denn auf den zahlreichen Ecken des Musters kann so das Gewicht maximal verteilt werden. Pro Quadratmeter können auf dem Rasengitter 200 Tonnen getragen werden. Eine Rasenwabe ist also durchaus in der Lage die Last eines Autos zu tragen. Ebenso werden auch Rasenwaben in rechteckiger Form verkauft, welche eine ähnlich hohe Belastbarkeit aufweisen. Ein Vorteil von Rasenwaben bietet die Anwendung, denn während andere Beläge in unebenen Geländeformen schnell an ihre Grenzen stoßen, lassen sich die Rasenwaben ohne größere Schwierigkeiten verlegen.

Rasengitter sorgen ebenfalls dafür, dass der größte Teil des Rasens erhalten bleibt. Bis zu 90% der Grünfläche wachsen ungehindert weiter, was gleich mehrere Vorteile hat: der Lebensraum für Insekten und andere Lebewesen bleibt erhalten, aufgrund des geringeren Dichte im Vergleich zu Betonplatten bieten die Waben genügen Platz für die Wurzelbildung der Pflanzen. Des weiteren erlauben die Kunststoffgitter eine bessere Versickerung als Gitter aus Beton.

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Wussten Sie schon?

Rasengitter ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Entscheiden Sie sich für ein ansprechendes Grün, erscheint die Fläche wie ein durchgehender Rasen.

Rassengittersteine aus Beton verlegen

Rasengitterstein Beton

Alles, was Sie über Rasengittersteine wissen sollten

Rasengittersteine eignen sich gut zur Befestigung von Einfahrten, Parkplätzen oder Böschungen. Dieser zweckmäßige Ökobelag mit hoher Entsiegelung kann genauso gut im Hof oder im Garten verlegt werden. Im Garten wird er auch gerne als Befestigung oder als Treppe verwendet. Da Rasengittersteine gut befahrbar sind, werden sie jedoch am häufigsten für Einfahrten/Parkplätze verwendet.

Zum Material:Rasengittersteine gibt es sowohl aus Beton als auch aus Kunststoff, wobei sich die aus Kunststoff nicht für hohe Belastungen eignen.

Rasengittersteine werden zwar in unterschiedlichen Formen angeboten, aber für den klassischen grauen Rasengitterbeton gilt ein Standard-Maß von sechzig mal vierzig Zentimetern und dieser kostet unter zwei Euro pro Stück. Andere Farben und Formen sind für Preise bis zu fünf Euro pro Stein erhältlich. Die meisten Rasengittersteine verfügen über bereits eingegossene Abstandshalter an den Längsseiten. Die Erdkammern, in denen der Rasen später wächst, bilden einen Grünflächenanteil von knapp dreißig bis zu 45 Prozent der Oberfläche. Mit diesem hohen Grünflächenanteil ist auch eine große Regenwasserversickerung möglich. Rasengittersteine aus Beton gelten zudem als unversiegelte Bodenflächen, die damit nicht pauschal auf die Menge der anfallenden Abwassergebühren für Ihr Grundstück aufgeschlagen werden.

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Wussten Sie schon?

Neben der klassischen Stärke von acht Zentimeter, gibt es auch Rassengittersteine mit zehn und zwölf Zentimeter Stärke. Der Preis pro Stärkeschritt steigt um rund zehn Prozent. Beachten müssen Sie, dass diese größeren Stärken in Baumärkten und Baustoffhandlungen nicht immer vorrätig sind.

Rasengittersteine mit größeren Stärken können auch häufiger befahren werden und sind wesentlich belastbarer als diejenigen mit geringeren Stärken.

Weitere Vorteile: Rasengittersteine sind leicht zu verlegen, der Transport kann in praktischen Gebinden erfolgen und sie passen ohne Sägearbeiten auf fast jede herkömmliche Flächengröße.

Doch so einfach ist der Transport nicht immer, denn dieser kann je nach Menge auch mal ziemlich aufwendig und vor allem teuer werden. Also sollten Sie bei jedem Angebot auch auf die Transport- und Abladekosten achten, falls Sie die Steine nicht selbst transportieren können.

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Wussten Sie schon?

Wenn Sie die Rasengittersteine zusammen mit der Verlegung kaufen, ist der reine Materialpreis nicht der einzige Richtwert. Je nach Fläche und Aufwand kann der Handwerksbetrieb beispielsweise eine maschinell unterstützte Verlegung anbieten. Den in diesem Fall meist pauschal berechneten Mietpreis für eine Spezialmaschine mit Verlegezange müssen Sie die Zeitersparnis bei der Verlegung gegenüberstellen.

Beton Pflastersteine verlegen

Betonpflastersteine

Betonpflaster – seit Jahrzehnten ein treuer Boden

Es gibt zahlreiche Arten von Pflastersteinen, die Qual der Wahl hat man zwischen Naturstein, Beton, Klinker, Holz oder Hochofenschlacke. Wir konzentrieren uns nun auf das wohl am häufigsten verwendete Material: Die Pflastersteine aus Beton.

Da dieses Material aber schon seit Jahrzehnten verwendet wird, ist es kaum überraschend, dass es viele gute Gründe für die Wahl von Betonpflastersteinen gibt. Angefangen bei der hohen Verkehrsbelastung über die Vielfalt in Formen, Oberflächen und Farben bis hin zur Wasserdurchlässigkeit.

Die Vielfalt kennt kein Ende

Beginnen wir bei der enormen Vielfalt, welche besonders individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für Einfahrt, Hauszugang, Terrasse und Gehwege bietet. Ob modern, klassisch, rustikal, edel oder funktional – durch eine große Palette an Farben und Oberflächenstrukturen wie fein gestrahlt, gebürstet oder geschliffen, gemasert und fein bis grob strukturiert, erhält der Pflasterstein aus Beton eine enorme Vielfalt.

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Betonpflaster kann in verschiedenen Stärken hergestellt werden, je nachdem, wie belastbar die Fläche sein muss.

Doch nicht nur in der Produktionsweise, auch in der Form und Größe hat die Vielfalt kein Ende. Von 9 x 9 cm bis zu 100 x 100 cm großen Steinen – bei weit über fünfzig verschiedenen Formen findet sich für jeden Geschmack das Richtige.

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Wussten Sie schon?

Bei Betonsteinpflastern unterscheidet man in getrommelte Steine - die Kanten der Steine sind leicht gebrochen und haben ein rustikales Aussehen - und in ungetrommelte Steine; diese Steine sind scharfkantig und harmonieren gut mit einem modernen, puristischen Design.

Der Preis ist heiß

Noch ein Vorteil ist ganz klar der Preis. Im Gegensatz zu vielen anderen Belägen ist dieser wesentlich geringer. Das liegt unter anderem daran, dass Betonpflastersteine industriell hergestellt werden und sie in großer Stückzahl vor allem kostengünstig produziert werden. Im Durchschnitt sind Betonpflastersteine für zwischen zehn und 25 Euro erhältlich. Für das professionelle Verlegen von Betonpflaster muss einschließlich des Anlegens eines Pflasterbettes und dem Verfugen mit zehn bis vierzig Euro pro Quadratmeter gerechnet werden. Hinzu kommen ergänzende Arbeiten wie das Anlegen von Randeinfassungen, die Installation von Wasserabläufen und Kanaldeckeln und die möglicherweise notwendige Vorbereitung des Bodens unter dem Betonpflasterbett. Bei einem Kostenvoranschlag sollten alle Nebenausgaben berücksichtigt werden sowie auch der Transport.

Ein weiterer Vorteil ist die Einfachheit. Das bedeutet: Die Betonpflastersteine lassen sich sehr leicht verlegen, auch von Laien. Diese Verlegung erfolgt üblicherweise auf einem drei Zentimeter starken Splitt-Brechsand-Gemisch.

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Wussten Sie schon?

Bei Feuchtigkeit und gefrierender Nässe weisen Betonpflasterungen noch lange eine hohe Rutschfestigkeit auf. Sie eignen sich deshalb für Eingangsbereiche besonders gut.

Feinsteinzeug Fliesen

Feinsteinzeug

Bei Fliesen aus Feinsteinzeug handelt es sich, nicht so wie der Name es vermuten lässt, um Fliesen, bzw. Platten aus sehr fein gemahlenem Rohstoff, sondern um Fliesen mit einer besonders niedrigen Wasseraufnahme, welche weniger als 0,05% beträgt. Technisches unglasiertes Feinsteinzeug weist sogar Werte von bis zu 0,03% Wasseraufnahme auf. Steinzeugfliesen sind in ihrer Struktur sehr robust und strapazierfähig und deshalb in den verschiedensten Bereichen verwendbar. Da das Material nur gering aufnahmefähig ist, kann das Material aufgrund seiner Wetterfestigkeit auch im Außenbereich erfolgreich eingesetzt werden. Egal ob als Wand- Boden- oder Treppenbelag, Feinsteinzeug macht fast überall eine sehr gute Figur.

Unter sehr hohem Druck werden die Fliesen gepresst und anschließend bei Temperaturen um die 1.300 Grad Celsius in einem Rollenofen mit Pressdruck gebrannt. Während des Brennens herrschen 500 kg pro cm2. Nur so kann das Material gleichmäßig und kompakt gebrannt werden. Durch diesen Prozess bestehen Feinsteinzeugplatten aus besonders dichten Scherben. Beim Brennen der Platten kommt es zu einer fast vollständigen Sinterung ohne offene Poren, denn der Feldspat, der dem Rohstoff hinzugefügt wird, weist einen verhältnismäßig niedrigen Schmelzpunkt auf. Bei der Herstellung der Feinsteinzeugplatten kann man schon fast von Verglasung sprechen, immerhin weisen Glasplatten eine Wasseraufnahme von 0,02% auf.

In seiner Beschaffenheit ist Feinsteinzeug sehr kompakt und widerstandsfähig, weist eine sehr niedrige Porosität auf. Jede einzelne Fliese aus Feinsteinzeug besteht aus einer Ansammlung zahlreicher feinster Materialien wie unter anderem Kaolin, Ton und Feldspate. Diese Mineralien machen nicht nur das ästhetische sondern auch das natürliche Ergebnis der Farben aus, denn jede einzelne Fliese kann eine einzigartige Besonderheit aufweisen. Feinsteinzeug ist sehr widerstandsfähig und sichert eine sehr hohe Undurchlässigkeit auf. Schmutz, Säuren und Frost können dem Belag somit nicht viel anhaben. Das Material ist ebenso rutsch und abriebfest. Eine weitere positive Eigenschaft des Feinsteinzeugs ist die Feuerfestigkeit, denn die Platten sind weder leicht entflammbar noch erzeugen sie im Kontakt mit Feuer giftige oder gesundheitsschädliche Gase. Das macht das Material besonders ökologisch. Bei der Gestaltung mit Feinsteinzeug kann man sich auf eine einfache Verarbeitung verlassen, denn so wie Naturstein lassen sich auch diese Platten sehr einfach schneiden. Benutzer dieser Materialien erweisen sich als sehr zufrieden, denn sie sind beständig gegen Flecken und so gut wie unverwüstlich, so haben verschiedene Kaffee- oder Weinflecken keine Chance. Kommt es zu Flecken auf dem Material, können diese auch mit starken Reinigungs- und Lösungsmitteln behandelt werden.

Leder Bodenbelag

Bodenbeläge aus Leder

Bei Belägen aus Leder handelt es sich um meist besonders hochwertige Produkte, welche aus der Haut von Tieren, in der Regel Rinder, hergestellt werden. In manchen Fällen wird auch das Leder von Krokodilen oder Straußen verwendet. Für Bodenbeläge bester Qualität werden allerdings Kalbslederhäute aus Mittelstücken verwendet, da sie ein gleichmäßiges und festes Fasergefüge besitzen. Die Teile aus dem Mittelstück sind Spannungen und Dehnungen am geringsten ausgesetzt.

Bodenbeläge aus Leder besitzen aufgrund ihrer Optik eine besonders edle Ausstrahlung und bringen einen Hauch von Luxus und Exklusivität in die heimischen vier Wände. Die unregelmäßige Patina auf der Oberfläche des Leders besitzt einen feinen Griff und verleiht ein wohliges Gefühl. Hergestellt aus den Resten der Echtleder-Produktion, greifen viele aufgrund seiner stabilen Eigenschaften zum natürlichen Produkt. Die optische Erscheinung, die den meisten Kunden bekannt ist, wird durch die Bearbeitung mit speziellen Lackierungen, bzw. Prägungen erreicht.

Das Material ist sehr atmungsaktiv und hat eine sehr gute Wärmedurchlässigkeit und Leitfähigkeit. Bodenbeläge aus Leder können somit ideal mit Fußbodenheizungen kombiniert werden. Für Füße und Gelenke ist der natürliche Bodenbelag sehr schonend, denn er ist elastisch und verfügt über eine natürliche Trittschalldämmung. Die Elastizität des Bodens sorgt dafür, dass sich Eindrücke fast vollständig zurückentwickeln. Lederböden können ohne weiteres auch barfuß betreten werden, denn in den meisten Fällen beinhaltet das Material auch fungistatisch, was bedeutet, dass die Vermehrung von Bakterien oder eventuellen Pilzen auf natürliche Weise gehemmt wird.

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Wussten Sie schon?

Macken und kleine Dellen im Lader kann man mit einem Flüssigleder oder einer geeigneten Spachtelmasse problemlos entfernen.

Das Leder kann in fast allen Innenbereichen verlegt werden. Grundsätzlich gilt allerdings, dass er für Feuchträume nicht geeignet ist. Auch von starken Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit von außen sollte man den natürlichen Belag schützen. In den anderen Räumen jedoch verleiht Leder eine besonders luxuriöse Atmosphäre. Aufgrund seiner natürlichen Beschaffenheit hat Leder die Eigenschaft, Feuchtigkeit zu speichern und kann diese aber auch wieder abgeben. So leistet der Bodenbelag auf seine Art und Weise einen eigenen Beitrag zum Raumklima.

Bei Räumen, welche besonders stark frequentiert sind, empfiehlt sich das Verlegen von Leder allerdings nicht, sondern eher als Dekoration für die Wand. Wie auch bei manchen Formen des Parkettbodens, kann man Leder mithilfe eines Klicksystems ganz einfach verlegen. Nach der Verlegung des Lederbodens sind für bereits vorher bearbeitete Flächen keine weitere Behandlungen mehr notwendig, während bei der Verlegung von naturbelassenen Materialien noch zusätzliche Oberflächenbehandlungen notwendig sind. Was die Pflege anbelangt, erweist sich der Lederbelag als relativ pflegeleicht. Wurde er bei der Verlegung richtig behandelt, können ihm verschüttete Getränke anhand der richtigen Pflege nicht wirklich etwas anhaben.

Glühbirne

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Behandlungen mit hochwertigen Ölen und Wachsen sorgen für einen langanhaltenden Lederbelag mit einer natürlichen Ausstrahlung.

Kalkstein, Natursteine, Kalkstein verlegen, Kalkstein versiegeln

Kalkstein

Kalkstein ist ein Gestein, welches zur Kategorie der Sedimentgesteine gehört. Weltweit vorkommend, stammt es aus Ablagerungen auf dem Meeresgrund oder in Flussbetten, wo es über große zusammenhängende Flächen verteilt ist. Kalkstein kann sowohl offenporig als auch dicht polierfähig vorkommen. Entstand das Gestein in Süßwassergewässern, handelt es sich in den meisten Fällen um Travertin. Das Gestein, welches entweder farblos oder ihn weiß- und cremefarben vorkommt, wird sehr häufig im Innenbereich verwendet, wo es als Bodenbelag verlegt wird oder aber auch als Wand- oder Treppenbelag in verschiedenen Dichten und Formen zum Einsatz kommt.

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Kalkstein wird als Bodenbelag immer beliebter. Dafür sorgt seine Beschaffenheit, welche eine Verwendung in vielen Gebieten erlaubt.

Kalkstein kann fast alle technischen Eigenschaften wie Marmor aufweisen, weshalb er im Handel auch sehr oft als Marmor bezeichnet wird. Wer sich einen Belag aus Kalkstein anlegt, hat es mit einem empfindlichen Material zu tun, denn einer der Hauptbestandteile von Kalkstein ist Calcit. Dieses Mineral verfügt über eine geringe chemische sowie mechanische Resistenz, sodass Beläge Kratzern gegenüber sehr empfindlich sind. Kleinere Macken oder Schäden an der Oberfläche können jedoch behandelt und örtlich abgeschliffen werden.

Zu den Vorteilen der Kalksteinplatten gehört der geringe Aufwand, der für die Bearbeitung der Gesteine notwendig ist und es somit zu einem relativ kostengünstigen Material macht. Das erlaubt die Verarbeitung zu sehr aufwändigen Formen und Ornamenten, welche eine exklusive Atmosphäre ausstrahlen. Je nach Art des Kalksteins können die Eigenschaften des Materials unterschiedlich variieren. Als Belag lässt sich der Kalkstein sowohl im Innen- als auch im Außenbereich verwenden, da er rutschfest und frostsicher ist. Vorsicht gilt bei der Tausalzbeständigkeit. Besitzt das Gestein diese Eigenschaft nicht, sollte man den Kalkstein besser nur im Innenbereich verlegen. Andere Arten hingegen eignen sich auch nicht für die Verwendung in Außenbereichen. Handelt es sich um dichten Kalkstein kann man davon ausgehen, dass dieser nur sehr langsam verwittert.

Die Verwitterung gehört zu den Nachteilen, die der Kalkstein mit sich trägt. Soll die Farbgebung lange erhalten bleiben, empfiehlt es sich bei offenporigem Kalkstein den Boden imprägnierenImrägnierung zu lassen. Sollte man sich nicht sicher sein, welchen Kalkstein man verwenden soll, ist ein Gespräch mit dem Spezialisten unbedingt notwendig. Bei der Optik hat man als Kunde die Qual der Wahl, denn Kalkstein gibt es in vielen Farben und Ausprägungen: vom klassischen Weiß und Cremefarben, bis hin zu Gelb- und Rottönen oder auch Blau gibt es zahlreiche Varianten. Bei der Beschaffenheit der Oberfläche hingegen kann man sich zwischen getrommelten, gestockten, sandgestrahlten oder geriebenen Kalksteinen entscheiden. Je nach Anwendungsbereich kann man sich den perfekten Belag aussuchen.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Bei der Pflege muss man darauf achten, dass der Kalkstein nach der Verlegung mit dem richtigen Mittel imprägniert wurde. Sobald man kleckert, sollte sofort aufgewischt werden, damit die Flecken nicht einziehen. Im Alltag reicht ein einfaches Wischen des Belags. Hierfür reicht lauwarmes Wasser aus.

Sandstein, Sandstein verlegen, Sandstein pflegen, Sandstein reinigen

Sandstein

Sandstein gehört zu jenen Gesteinen, die bereits in der Antike zu den stabilsten Materialien gehörten, denn schon die alten Ägypter verwendeten ihn für ihre Bauten. Aufgrund der einfachen Bearbeitbarkeit wurde das Gestein besonders gern verwendet. So bestehen historische Ornamente und Bauwerke aus Sandstein, aber auch Gegenstände, die man im Alltag gebrauchen konnte wurden aus Sandstein hergestellt.

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Sandstein ist eigentlich nicht viel mehr als verkitteter, zusammengepresster Sand, welche zum größten Teil aus Quarz besteht.

Sandstein ist auch heute noch ein sehr sicheres und resistentes Material, welches durch seine einfache Verarbeitbarkeit überzeugt und dank seiner natürlichen Beschaffenheit durch Struktur und Farbe eine besonders warme Ausstrahlung besitzt. Mit seiner hohen Fähigkeit zur Wärmespeicherung lässt sich Sandstein ideal mit einer Fußbodenheizung kombinieren und ist somit in Innenräumen ein gern gesehener Belag. Im Außenbereich lässt sich Sandstein sehr gut verwenden, wie etwa für die Gestaltung von Gärten, Terrassen oder auch Einfahrten. Wer seinen Außenbereich mit Sandstein verkleidet, verleiht seinem Grundstück ein sehr edles, und gleichzeitig rustikales, historisches Aussehen.

Auch im Innenbereich verleiht das natürliche Material ein ganz besonderes Flair. Am häufigsten wird der Sandstein für Fliesen und Bodenplatten verwendet, die nach einer speziellen Vorbehandlung auch in Bereichen mit höherer Feuchtigkeit eingesetzt werden können. Die Oberfläche ist nicht nur ansprechend und interessant, sondern auch rutschfest, sodass man Sandstein auch sehr gut für Schwimmbeckenumrandungen verwenden kann.

Die Zusammensetzung von Sandstein ist sehr ungleich, weshalb eine allgemeine Beschreibung nicht immer sehr leicht fällt. Allerdings kann man sagen, dass Sandstein mit einem sehr hohen Anteil aus Quarz besonders hart und abriebfest ist, während Sandstein mit einem hohen Anteil an Kalk relativ weich ist und sich deshalb besser bearbeiten lässt. Egal ob harter oder weicher Sandstein, fast alle sind sehr frostbeständig und zeigen sich auch kalten Wintern sehr unbeeindruckt. Allerdings sollte man eine Behandlung mit Streusalz vermeiden. Da das Gestein saugfähig ist, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass sich bei einer Verwendung von Streusalz Flecken auf der Oberfläche bilden. Durch eine Imprägnierung des Sandsteins kann man das Risiko jedoch maßgeblich senken.

Bei der Reinigung des Sandsteins ist die Verwendung eines Hochdruckreinigers nur in Ausnahmefällen zu empfehlen, denn diese verändern die Struktur des Materials und können dafür sorgen, dass das Gestein in Zukunft anfälliger für Schmutz wird. Die beste und verträglichste Reinigungsart für Sandstein ist eine harte Wurzelbürste oder ein nackter Schrubber mit klarem Wasser. Handelt es sich um hartnäckige Flecken wird das Beimischen einer neutralen Schmierseife empfohlen. Sollten Sie sich allerdings bei der Reinigung nicht ganz sicher sein, erkundigen Sie sich am besten beim Spezialisten Ihres Vertrauens.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Bei den Farben sind dem Sandstein keine Grenzen gesetzt. Es gibt sogar eine afrikanische Sorte, welche die Farben des Regenbogens hat.

Travertin Platten

Travertin

Natursteinfliesen aus Travertin sind ein gern gesehener Bodenbelag, der auch unter dem Namen Antik-Marmor bekannt ist. Mit ihrer Mischung aus Travertin und Kalkstein sind sie für vielseitige Anwendungsbereiche geeignet, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Die Platten überzeugen dank ihrer Porigkeit mit ihrem individuellen Charakter, denn sie schaffen es, jeder Räumlichkeit ihren ganz besonderen Flair zu verleihen. Je nach Beschaffenheit des Gesteins kann Travertin verschiedene Farben und Schattierungen annehmen. Diese reichen von Hellbraun über Beige, Rot, Grau und Braun. Die Oberflächen können je nach Bearbeitung entweder poliert, gebürstet oder gespachtelt einen weiteren wichtigen Beitrag zur Atmosphäre und zum Charakter beitragen. So kann man mit den Natursteinplatten in seinen eigenen vier Wänden eine entweder rustikale, klassische oder mediterrane Atmosphäre schaffen.

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Wussten Sie schon?

Wenn Sie ein mediterranes Flair mit Travertin haben wollen, eignet sich am besten ein Römischer Verband. Mit einer ansprechenden Oberflächenbehandlung können Sie zudem noch weitere Akzente setzen.

Das Material an sich ist relativ leicht und weist eine Dichte von zwei bis 2,5 Gramm pro Kubikmeter auf. Das macht Travertin zu einer guten Wahl wenn es um die Einrichtung von Innenräumen geht. Sowohl als Bodenbelag als auch als Wandbekleidung eignet sich der warme Stein mit seinen vielen offenen Hohlräumen aus. Die Gestaltung mit Travertin kennt keine Grenzen. Kombiniert man das Gestein mit anderen Sorten, lassen sich die verschiedensten Effekte erzielen. Jeder Naturstein ist ein einzigartiges Unikat, welches nur einmal auf der Welt vorkommt. Dafür sorgen die verschiedenen Mengen der Mineralien, aus denen die natürlich gewachsenen Steine zusammengesetzt sind. Durch diese unterschiedliche Zusammensetzung treten Schattierungen, Körnungen und oft auch Strukturunterschiede auf. Die sind allerdings kein Grund zur Beanstandung, sondern weisen auf die Natürlichkeit und Einzigartigkeit des Materials hin.

Travertin wird nicht nur gern im Innenbereich verwendet, sondern wird auch sehr gern im Außenbereich gesehen, wo er meist in seiner ursprünglichen Form belassen wird. In Form von Bodenplatten prägen sie Gärten und werden für die Gestaltung von individuellen Ziergegenständen verwendet. Die Hohlräume, die man im Naturstein findet, weisen auf eine erhöhte Möglichkeit der Wärmespeicherung hin. Was die Nutzung im Innenbereich betrifft, lässt sich Travertin ideal mit einer Fußbodenheizung kombinieren. Im Innenbereich werden die Hohlräume des Travertins mit einer Spachtelmasse gefüllt, was die Pflege des Gesteins wesentlich vereinfacht und eine Verwendung im Nassbereich ermöglicht. Eine weitere gute Charaktereigenschaft des Travertins ist seine Widerstandsfähigkeit, denn es handelt sich um ein sehr hartes Gestein, welches gegen Kratzer und Verschmutzungen besonders resistent ist. Auch Frost kann dem Gestein kaum etwas anhaben. Bei gespachteltem Travertin ist dies allerdings nicht der Fall, denn die Spachtelmasse ist nicht so stabil wie das Gestein selbst und kann herausplatzen.

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Sollen die Räumlichkeiten einen modernen Stil haben, können Sie auf großformatige Natursteinfliesen mit geschliffener Oberfläche zurückgreifen.

Granit Pflasterstein

Granitpflaster

Granit ist ein sehr weitverbreitetes Material, welches aus verschiedenen Bestandteilen wie Feldspat, Quarz und in vielen Fällen auch Glimmer besteht. In seiner Struktur variiert Granit sehr häufig, denn er kann sowohl eine grobkristalline als auch eine feinkristalline Struktur haben. Am häufigsten werden jedoch mittelkörnige Granite verwendet. Im Prinzip ist Granit ein besonders hartes Material und lässt sich nur sehr schwer bearbeiten. Allerdings lassen sie sich gut polieren, wodurch die Struktur sehr gut zur Geltung kommt. Granit ist aufgrund seiner Langlebigkeit sehr beliebt, denn er ist besonders widerstandsfähig, wetterbeständig und bleibt auch gegenüber mechanischer Abnutzung und Umwelteinflüssen resistent. Je höher der Anteil an Quarz im Gestein ist, desto widerstandsfähiger erweist sich das Material.

Die Widerstandsfähigkeit und die natürliche Beschaffenheit, sowie die Dichte des Materials machen Pflastersteine aus Granit zu einem perfekten Bodenbelag, vor allem für den Außenbereich, denn auch eine starke Beanspruchung macht dem Belag kaum etwas aus. Am häufigsten findet man Pflastersteine auf öffentlichen Straßen in Form von Kopfsteinpflaster oder etwa bei Hofeinfahrten vor. Neben dem Einsatz für Bodenbeläge, Abdeckungen, Fassedenverkleidung oder Schwimmbadverkleidungen, kann man Granit auch für Innenräume verwenden. Bei Wandverkleidungen, Stiegen oder Fensterumrahmungen macht Granit aufgrund seiner vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten ebenfalls eine gute Figur. Allerdings weist das Material nur eine schlechte Wärmedämmung auf.

Granitpflastersteine können aufgrund ihrer Zusammensetzung in verschiedenen Farbtönen vorkommen. Je nach Zusammensetzung und Beschaffenheit, sowie Qualität der Steine sind auch die Preise unterschiedlich. Klassische Steine kann man schon ab einem Preis von 70 Cent das Stück erwerben. Ja nach Exklusivität und Größe entwickelt sich auch die Preisklasse nach oben. Für eine richtige und stabile Verlegung der Granitsteine ist es notwendig, den Untergrund noch vor der Verlegung fachmännisch bearbeiten zu lassen. Nur wenn die untere Schicht korrekt vorbereitet ist, kann auch der Belag entsprechend belegt werden.

Wie sie Granitpflaster am besten verlegen:

Für die vorgesehene Fläche sollte die Erde etwa 30 Zentimeter tief ausgehoben werden. Anschließend soll diese Vertiefung mit einer Schicht groben Gesteins aufgefüllt werden. Dafür eignen sich Schotter wie Beton Recycling oder Natursteinrecycling. Anschließend wird diese Gesteinsschicht mit einem Flächenrüttler verdichtet. Auf die vorbereitete Schicht wird dann eine etwa 5 Zentimeter dicke Sandschicht geschüttet, auf die dann schließlich die Pflastersteine verlegt werden. Letztendlich werden diese mit einem Gummi- oder Pflasterhammer festgeklopft. Um nach der Verlegung eine gleichmäßige Fläche zu schaffen, müssen die Steine noch verfugt werden. Mit der Verwendung eines entsprechenden Mörtels, welcher in die Fugen eingesetzt wird, bleibt die gesamte Fläche wasserdicht. Wir zum Auffüllen der Fugen Quarzsand oder Kalksplitt verwendet, kann der Regen zwischen den Pflastersteinen versickern.

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Granitpflaster eignen sich dank Härte und Dichte ausgezeichnet für die Verwendung von stark befahrenen Wegen oder Straßen.

Farbvielfalt und Zusammensetzung des Materials machen Granitpflaster zu einem lebendigen und gern benutzen Material dem gestalterisch keine Grenzen gesetzt sind.

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Bodenklinker

Bodenklinker, oder auch Pflasterklinker genannt, bezeichnet eine Art Pflasterbelag, der sich sehr gut für den Außenbereich eignet und verwendet lässt. Ob Auffahrten oder Terrassen, dieser Belag macht so gut wie überall eine gute Figur. Bodenklinker ist ein grobkeramisches Naturprodukt. Bei diesen Steinen handelt es sich um eine Art Ziegelsteine, welche für sehr lange Zeit unter sehr hohen Temperaturen gebrannt werden. Durch die lange Brennzeit setzt der sogenannte Sinterprozess ein, was bedeutet, dass durch das Brennverfahren die Poren geschlossen werden. Dieser Prozess sorgt dafür, dass der Klinker besonders hart und widerstandsfähig wird. Das macht den Bodenklinker zu einem beliebten, langlebigen und resistenten Bodenbelag. Je nach Wunsch kann man durch das Hinzugeben von Farben verschiedene Mischungen erhalten. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Bodenklinker stammen ursprünglich aus dem Norddeutschen Raum und wird aufgrund seiner positiven Eigenschaften auch in den restlichen Teilen Deutschlands immer beliebter.

Eine der wichtigsten positiven Eigenschaften des Bodenklinkers sind die geschlossenen Poren, die durch den Sinterprozess entstanden sind. Diese sorgen dafür, dass die Steine kein Wasser aufnehmen, weshalb Verschmutzungen durch Wasser so gut wie ausgeschlossen sind. Auch gegen die meisten Chemikalien zeigen sich diese Pflastersteine absolut resistent. Auch im Winter bestätigt der Bodenklinker seine Stabilität, denn er nimmt nicht nur kein Wasser auf, sondern ist auch gegen Frost sicher. Pflasterklinker ist nicht nur aufgrund seines Aussehens ein zeitloses Material, sondern auch dank seiner Beschaffenheit, denn er bleicht mit der Zeit nicht aus und behält somit seine ursprüngliche Farbe auch noch für viele Jahrzehnte. Als häufigste Form werden die Pflastersteine in der Größe von 20 x 10 cm verwendet, denn sie haben sich als bequemstes Format zur Verlegung bewiesen.

Als die wohl größte positive Eigenschaft für Bodenklinker ist die Reinigung des Belags, der so gut wie ausfällt. Eine jährliche Reinigung können sich die Besitzer von Bodenklinker ersparen, denn ein einfacher Regen reicht bereits aus, um eventuell angehäuften Schmutz zu beseitigen. Ansonsten reicht das Kehren aus, um den Boden wieder in seine ursprüngliche Schönheit zu bringen.

Bodenklinker sind auch im nassen Zustand sehr rutschfest. Dafür sorgt die spezielle Bearbeitung noch während der Herstellung der Steine. Diese werden speziell geriffelt, sodass man auch bei Regen auf den Steinen nicht ausrutschen kann. Auch das Befahren ist überhaupt kein Problem für den Pflasterklinker. Die unterschiedlichen Stärken der Pflastersteine erfordern selbstverständlich einen fachgerechten Unterbau, der die Stabilität des Belags steigert. Je nachdem, um welche Stellen es sich handelt, werden verschiedene Stärken empfohlen. Für eine Garage empfiehlt sich eine Pflasterstärke von 52 Millimetern, bei einfachen Einfahrten reichen bereits 45 Millimeter.

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Beim Verlegen von Pflasterklinker sind gestalterisch kaum Grenzen gesetzt. Selbst große Flächen lassen sich in Kombination mit anderen Gesteinen lebendig gestalten.

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Holzplaster

Ein Bodenbelag aus Holzpflaster besteht aus nebeneinander gestellten Klötzen in rechteckiger Form, die wie es bereits der Name sagt aus Holz bestehen. Wer sich für Holzpflaster entscheidet, genießt viele Vorteile des Belags. Das Holz besteht aus einer Vielzahl positiver Eigenschaften und eignet sich für viele Anwendungsbereiche. Die Nutzfläche, welche auch als Hirnholzfläche bezeichnet wird, wirkt vom Aussehen her besonders rustikal und verbreitet dadurch eine angenehme Atmosphäre. Am häufigsten werden die Holzpflaster aus Eichen- und Kiefern- sowie auch Lärchen- oder Fichtenholz hergestellt. Die große Widerstandsfähigkeit erlaubt es dem Holzpflaster, dass er sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden kann. Eine wichtige positive Charaktereigenschaft des Holzpflasters ist seine Umweltverträglichkeit aufgrund des natürlichen Materials. Die Robustheit sorgt zudem für eine beeindruckende Verschleißfestigkeit, weshalb man ihn sehr lange Zeit genießen kann. Sowohl eine hohe Beanspruchung von Personen als auch fallende Gegenstände hinterlassen auf dem Belag so gut wie keine Spuren.

Da Holz nur eine sehr geringe Leitfähigkeit aufweist, ist der Pflasterbelag eine besonders ungefährliche Variante, die sich nur äußerst gering elektrostatisch auflädt. Betriebsunfälle, die aufgrund von Elektrizität verschuldet sind fallen somit aus. Auch seine große Rutschfestigkeit trägt weiter zu Sicherheit und Stabilität des Fußbodens bei. Ein weiterer Vorteil des Holzpflasters ist die Lärm- und Trittschalldämmung, denn das Material sorgt aufgrund seiner Elastizität für eine Verbesserung der akustischen Verhältnisse. Eine der wohl besten Eigenschaften des Holzpflasters ist die Fähigkeit, Energie zu sparen. Durch die Wärmeaufnahme sind die Pflaster somit wärmetechnisch, finanziell und umwelttechnisch eine gute Investition.

Entsprechend der Verwendung, welche die Holzpflaster finden soll, werden verschiedene Arten von Holzpflaster empfohlen, die sich in Qualität, hinsichtlich der Abmessungen und dem Fußbodenaufbau unterscheiden. So gibt es Beläge, die sich am besten für gewerbliche und industrielle Bereiche oder Werkräume eignen, da diese Räume sehr stark beansprucht werden. Für Innenräume mit geringerer Beanspruchung eigenen sich wiederum andere Beläge. Als Untergrund für Holzpflaster werden feste Beläge empfohlen. Diese sollen vor allem sauber und tragfähig sein. In den meisten Fällen werden bei Holzpflaster Betondecken, entweder mit oder ohne Verbundestrich verlegt. Bei vorhandener aufsteigender Feuchtigkeit sollte man eine Abdichtung einplanen.

Holzpflaster ist gegenüber Schmutz sehr unempfindlich. Dafür sorgt die farbliche Abwechslung aufgrund seiner natürlichen Struktur, wo Schmutzpartikel weniger häufig auffallen als bei anderen Belägen. Für eine Reinigung des Belags ist häufig das trockene Ausfegen vollkommen ausreichend. Wurde die Oberfläche allerdings beim Verlegen mit Öl behandelt, sind spezielle Nachbehandlungen erforderlich. Hierzu sollte man sich beim Händler oder beim Spezialisten seines Vertrauens erkundigen.

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Wussten Sie schon?

Auch bei Holzpflastern muss man davon ausgehen, dass das Holz früher oder später schwindet. Je nach Feuchtigkeit entstehen im Fußboden mit der Zeit Fugen zwischen 1 und 3 Millimetern. Handelt es sich um Räumlichkeiten mit erhöhter Feuchtigkeit und mehr Schmutzeintrag, sollten Schmutzschleusen eingeplant werden.

Im Wohnungsbau erfordern die Holzpflaster einen Estrich als tragenden Untergrund. Dieser muss vor der Verlegung der Pflaster gut ausgetrocknet sein.

Kiesboden

Kiesboden

Kiesboden ist zeitlos und modern und lässt sich in verschiedenen Bereichen einsetzen. Wer sich für das Verlegen von Kiesboden entscheidet, sollte vorher einige Dinge beachten. Je nachdem ob man Splitt oder Kies verwenden will, muss der entsprechende Bereich vorher umrandet werden. Vor allem wenn am geplanten Kiesboden ein Garten oder eine Grünfläche angrenzt, empfiehlt es sich eine Umrandung anzulegen. Dies macht den Kies nicht nur optisch ansprechender, sondern sorgt auch dafür, dass bei Gartenarbeiten wie Rasenmähen keine Steine in den Rasenmäher geraten.

Um den Bereich zu Umranden kann man unter verschiedenen Materialien wählen. So eignen sich sowohl Natursteine als auch Umrandungen aus Metall bestens dafür. Bevor man mit dem Verlegen des Kiesbodens beginnt sollte man sicherstellen, dass der Boden bestmöglich geebnet ist. Je nach Wunsch kann man als unterste Schicht ein Unkrautvlies oder ein Gartenvlies verlegen, welches das Durchwachsen von Unkraut verhindert. Verschiedene Arten von Unkrautvlies sind im Handel erhältlich, diese unterscheiden sich in Material und Dicke. Ein Vlies als Unterlage ist nicht absolut notwendig, denn bei einer sehr dichten Verlegung von Kies kann man Unkraut auch auf natürlicher Weise verhindern. Ab einer Kiesschicht von 5cm ist ein Unkrautvlies überflüssig.

Wer seinen Kiesboden als Garageneinfahrt oder Zufahrt plant, soll eine eindeutig dickere Schicht auslegen, denn im Laufe der Zeit werden die Steine von den Fahrzeugen verdrängt. Als Dekoration muss der Kiesboden hingegen weniger dick ausgelegt werden, so reichen üblicherweise 5cm wenn man die Schicht um einen Baum herum plant. Grundsätzlich wird bei der Verlegung von Kiesssteinen die Bestellung einer größeren Menge empfohlen. Dies hat mehrere Gründe, denn einerseits kann sich im Laufe der Zeit das Kiesbett etwas legen, sodass ein neues Aufschichten notwendig ist. Andererseits kann man den Boden noch besser verdichten, was den Belag stabiler und undurchlässiger macht. Da es sich bei Kies um ein reines Naturprodukt handelt, kann es sein dass sich im Laufe der Zeit die Farbe des Belags ändert. Mit einer zusätzlichen Menge an Kies man den Belag etwas aufschütten und wieder neue Farbe auf die Fläche bringen.

Kiesbelag für Garageneinfahrten ist aufgrund ihres mediterranen Flairs besonders gefragt. In vielen Fällen wird der Belag mit Splitt gemischt, was den Belag noch stabiler macht. Splitt weist einen größeren Widerstand auf und eignet sich somit noch besser für Autos oder Fahrräder, da das Material rutschfester ist. Bei Einfahrten mit leichten Neigungen und Gefälle empfiehlt sich das Auslegen von Matten, damit loser Kies nicht abfällt oder wegrutscht. Im Bereich von Arbeits- und Materialaufwand ist das Verlegen von Kiesboden ungefähr jenem von Pflastersteinen gleichzusetzen. Bei den Kosten hingegen liegt der Kiesboden voraus, denn Kies ist preisgünstiger als Pflastersteine.

Tartanboden

Tartan

...ein sportlicher Untergrund

Unter Fußböden aus Tartan versteht man Bodenbeläge aus Kunststoff, welche für Stadien und Sportstätten verwendet werden. Besonders für Spitzensportler sind die Bodenbeläge äußerst wichtig, denn auf ihnen werden Höchstleistungen gebracht. In internationalen Sportanlagen müssen die Beläge deshalb den Standards der IAAF entsprechen. Die Zusammensetzung der Materialien werden sportphysikalischen Anforderungen entsprechend entwickelt. Das Ergebnis: Der Boden wird genau auf die Sportler abgestimmt und verfügt über eine Balance zwischen Trittfestigkeit, Schnelligkeit und Kraftabbau. Doch Tartan ist nicht gleich Tartan; auch hier gibt es verschiedene Zusammensetzungen und Varianten, vom herkömmlichen Boden für Schul- und Breitensport bis hin zum Fußboden für leistungssportliche Hochleistungen.

Das Verlegen des Belages erfolgt zeitnah und ist mit wenig Aufwand verbunden. Um einen hochprofessionellen Belag herzustellen, wird eine Basisschicht auf Asphalt verklebt. Anschließend werden die Granulate der Nutzschicht aus flüssigen Polyurethan gestreut. Durch diesen Prozess entsteht eine fugenlose Fläche, auf der später die sportlichen Wettkämpfe ausgetragen werden. Das Verlegen dieses Belages hat den großen Vorteil, dass er gleichmäßig homogen ist und in allen Bereichen die gleiche Dicke und physikalischen Eigenschaften aufweist.

Für geschlossene Hallen werden andere Tartanböden benötigt. Hier ist es sinnvoll, ein komplettes System einzubauen, welches auf einer tragenden Bodenkonstruktion liegt. Diese verfügen meist über überhöhte Kurven, auf denen schließlich der Boden aufgesetzt wird.

Für Lang- und Mittelstreckenläufer empfehlen sich Beläge mit einem hohen Kraftabbau, der vor allem dem Bewegungsapparat der Sportler entlastet und so Verschleißungen und Verletzungen vorbeugt. Die Elastizität des Bodens kann den Ermüdungserscheinungen entgegenwirken, welche bei langem Training auftreten können.

Für den Schul- und Breitensport werden Beläge mit einer porigen Nutzschicht verwendet. Trotz der geringeren Qualität im Vergleich zu den anderen Tartanböden, wirkt auch hier die Elastizität eventuellen Verletzungen des Bewegungsapparates entgegen.