Fussböden und Fachfirmen in einer Übersicht!
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Massivholzparkett

Parkett

Das Massivholzparkett

Das Massivholzparkett gibt es schon seit Jahrhunderten. Dieser Bodenbelag überdauert viele Jahre und meist auch diejenigen, die ihn in ihr Heim einbauen ließen. Dieser Bodenbelag besteht komplett aus Vollholz - und nicht wie beim Fertigparkett aus zusammengeleimten Schichten. Dadurch hat das Parkett nicht nur eine dünne Nutzschicht und kann deswegen auch zwei bis drei Mal komplett abgeschliffen werden. Das Massivholzparkett wird direkt aus dem Baumstamm herausgeschnitten.

Besonders beliebt ist Massivholzparkett, wenn es aus Eiche oder Tropenholz besteht. Aber auch Olive und Buche werden immer beliebter. Es gibt also zahlreiche Holz-Varianten. Ebenso gibt es zahlreiche Varianten, diesen Boden zu verlegen. Aus Massivholzparkett lässt sich etwa ein Mosaikboden fertigen. Der Boden wird in der Regel geklebt verlegt, es ist aber auch möglich, ihn mit einem geeigneten Unterboden zu vernageln.

Der Nachteil gegenüber dem Fertigparkett: Der Boden kann nicht einfach verlegt und dann genutzt werden. Wird der Boden geklebt, wird Kleber benötigt. Der muss erst trocknen, bevor der Boden genutzt werden kann. Auch muss in der Regel die Oberfläche nach dem Verlegen behandelt werden - mit Öl oder einer Versiegelung. Der Arbeitsaufwand, die Zeit der Baustelle und auch die Kosten sind daher bei einem Massivholzparkett höher.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Einige Hersteller bieten mittlerweile Massivholzparkett schon in einer Art Fertigparkett an. Dabei sind die einzelnen Bretter aus Massivholz hergestellt, sie wurden aber schon vor dem Verlegen vorbehandelt. Das Parkett muss dann nach dem Verlegen nicht mehr geschliffen und versiegelt oder geölt werden. Dieser staubige Arbeitsschritt auf der Baustelle entfällt.

Wichtig ist auch zu wissen, dass sich nicht jedes Holz als Massivparkett anbietet. Denn: Holz arbeitet und so entstehen Schüsselungen und Fugen bei Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Es sollte also Parkett aus Hölzern gewählt werden, die wenig arbeiten. Das sind etwa Eichenhölzer und tropische Hölzer. Die Bretter sind meist um die zwei bis drei Zentimeter dick. Parkett aus Massivholz kann auf unterschiedliche Arten aufbereitet werden: So gibt es geräucherte Hölzer oder solche, die mit Farbölen behandelt werden. So entstehen völlig neue Farben, je nach Geschmack. Generell kann massives Parkett nach dem Verlegen entweder geölt oder versiegelt werden. Die Versiegelung bietet einen optimalen Schutz, nimmt dem Holz aber auch viel von seiner Natürlichkeit.

Fertigparkett

Mehrschichtparkett / Fertigparkett

Das sogenannte Fertigparkett - also das Mehrschichtparkett in der Fachsprache - besteht meist aus zwei bis drei Schichten. Die unterste Schicht ist dabei eine Trägerschicht, die oft aus Nadelholz besteht. Auch die mittlere Schicht wird normalerweise aus Nadelholz gefertigt Die Nutzschicht an der Oberseite, auch Deckschicht genannt, besteht normalerweise aus einer dünnen Schicht aus hartem Vollholz, die etwa aus Edelhölzern geschnitten wurde. Die drei Schichten werden miteinander verleimt. Die Bretter werden jeweils mit einer Nut und einer Feder versehen, so können sie schnell und einfach verlegt werden. Geschickte Heimwerker können das auch selbst machen. Meist ist das Parkett dann schwimmend verlegt, es kann aber auch verklebt werden. Dann sollte aber ein Profi zu Rate gezogen werden um den passenden Parkettkleber zu finden.

Das Zwei-Schicht-Parkett ist etwa 10 Millimeter dick. Es sieht aus wie Massivholzparkett und es klingt auch ähnlich, wenn jemand darüber geht. da es verklebt wird. Das Drei-Schicht-Parkett ist bis zu 15 Millimeter dick. Es klingt hohl und überträgt beim Laufen Schwingungen, die in Räumen darunter oder daneben wahrgenommen werden können. Das liegt daran, dass es meist schwimmend verlegt wird. Daher muss unter einem solchen Parkett meist noch eine Trittschalldämmung verlegt werden.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Das erste Parkett brachte die Firma Kährs 1941 auf den Markt. Das Patent für ein sogenanntes Lamellenparkett hat der Schwede Johann Kähr 1939 angemeldet. Die Firma Kährs gibt es bereits seit 1857. Ursprünglich war das Unternehmen eine Drechslerei und verkaufte Spinnräder, später auch Türen, Möbel und Spielsachen. Dem Holz ist Kährs treu geblieben. Heute verkauft das Unternehmen allerdings Fußbodenbeläge.

Das Fertigparkett wird außerdem schon fertig an der Oberfläche vorbehandelt geliefert. Dadurch ist es auch sofort nach der schnellen und einfachen Verlegung nutzbar und muss nicht erst noch geölt oder versiegelt werden. Der besondere Aufbau des Fertigparketts hat auch einen großen Vorteil: Das Holz dehnt sich nur minimal aus, der Boden bleibt besonders formstabil.

Der Nachteil des Fertigparketts: Es ist zwar um einiges günstiger als Parkett aus Massivholz, es ist aber auch nicht so robust und so lange haltbar. Gegenüber anderen Bodenbelägen, wie etwa PVC oder Laminat, hat es dennoch eine hohe Lebensdauer. Das Fertigparkett hat also ein recht gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Das Industrieparkett

Industrieparkett

Parkett ist nicht gleich Parkett.Ebenso wie es unterschiedliche Arten von Fenstern oder Türen gibt, gibt es auch für Parkettböden zahlreiche Varianten und Ausführungen. Grob gesehen lassen sich alle Parkettböden in zwei Kategorien einteilen: Da gibt es das Mehrschichtparkett, auch bekannt als Fertigparkett, sowie das Massivholzparkett. Stabparkett und Industrieparkett sind Varianten eines natürlichen Holzfußbodens aus Massivholz. Ebenso das Eichenparkett, das vor allem in Deutschland sehr beliebt ist - schließlich ist auch die Eiche hier heimisch und als überaus robuster Baum bekannt. Aber auch Böden aus Olivenholz und Bambus erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Das Industrieparkett ist eine besondere Variante des Massivholzparketts, die eigentlich als günstiges "Abfallprodukt" entstanden ist. Hier stellen wir die Eigenschaften und Besonderheiten vor.

Diese Parkettarten gibt es

  • Mehrschichtparkett (Fertigparkett)
  • Landhausdiele (Fertigparkett)
  • Massive Diele
  • Massivholzparkett
  • Industrieparkett
  • Stabparkett
  • Mosaikparkett
  • Eichenparkett
  • Buchenparkett
  • Olivenholzparkett
  • Bambusparkett

Diese Parkettarten gibt es

Industrieparkett ist streng genommen ein Abfallprodukt: Es wird aus Restholz hergestellt, das bei der Herstellung von Mosaikparkett übrig bleibt. Die schmalen Holzstäbe werden nebeneinander auf eine Trägerplatte aus Holz geleimt. So entsteht die typische Optik des sogenannten Hochkantlamellenparketts: Unregelmäßige Holzstreifen bilden die Oberfläche. Industrieparkett ist – wie der Name schon vermuten lässt – besonders in der Industrie sehr beliebt. Es wird aber auch oftmals in Schulsälen verwendet. Denn: Industrieparkett ist durch die besondere Verarbeitung sehr stabil und belastbar. Das Parkett findet vor allen Dingen in hoch frequentierten Bereichen oft Verwendung. Es nutzt sich nicht so schnell ab und durch die unregelmäßige Oberfläche in verschiedenen Farbnuancen sind Kratzer und Schmutz nicht sofort zu erkennen. Deswegen wird das Industrieparkett auch für Wohnhäuser immer beliebter: Oftmals verlegen Bauherren es im Eingangsbereich oder im Kinderzimmer. Das Industrieparkett kann gerade einen eher nüchtern und schlicht gehaltenen Raum hervorherben und ihm einen besonderen Pfiff verleihen. Das gilt vor allen Dingen für den Hausflur, in dem oft nicht viele Möbel stehen. Dafür werden dort die Schuhe oft erst ausgezogen, Straßenschmutz und kleine Steinchen mit hereingeschleppt. Die dadurch entstehenden Kratzer bleiben fast unsichtbar und der nüchterne Hausflur bekommt einen exklusiven Effekt.

Durch die Nachfrage steigt aber auch der Preis: Das Industrieparkett ist kein reines Abfallprodukt mehr und daher nicht mehr so günstig zu haben, wie noch vor ein paar Jahren. Dafür ist die Optik ein besonderer Hingucker, den sicher nicht jeder in seinem Wohnhaus bieten kann.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Das Hochkantlamellenparkett ist sehr lange haltbar: Da es bis zu 24 Millimeter dick ist, kann es deutlich häufiger abgeschliffen werden, als normales Parkett. Im Schnitt kann das Industrieparkett acht bis neun Mal abgeschliffen werden. Die Dicke hat der Boden dadurch, dass die Stäbe hochkant nebeneinander verklebt werden und nicht mit den flachen Seiten nebeneinander.

Industrieparkett gibt es außerdem in verschiedenen Farben und Ausführungen. Denn: Auch Mosaikparkett wird aus verschiedenen Holzsorten hergestellt und so gibt es genügend Reste aller Holzsorten für diese Art des Parketts.

Die Pflege des Industrieparketts ist ganz einfach: Es wird genauso nebelfeucht gewischt, wie normales Parkett auch. Ab und zu tut dem Boden auch eine Pflegebehandlung mit Öl oder Wachs sehr gut. Mehr gibt es dabei aber nicht zu beachten.

Die massive Diele und die Landhausdiele

Landhausdiele

Wer sich für einen neuen Parkettboden entschieden hat, der steht vor einer schier unendlichen Auswahl verschiedener Parkettarten und Holzsorten. Da ist für jeden Geschmack sicherlich der passende Boden dabei, doch den gilt es erst einmal zu finden. Denn Parkett ist nicht einfach nur Parkett: Es gibt unter anderem Fertigparkett, Stabparkett, Mosaikparkett oder Bambusparkett. Zwischen den verschiedenen Parkettarten liegen Welten. Doch was macht den jeweiligen Holzfußboden aus? Wir stellen die massive Diele und die Landhausdiele im Detail vor.



Diese Parkettarten gibt es:

  • Mehrschichtparkett (Fertigparkett)
  • Landhausdiele
  • Massive Diele
  • Massivholzparkett
  • Industrieparkett
  • Stabparkett
  • Mosaikparkett
  • Eichenparkett
  • Buchenparkett
  • Olivenholzparkett
  • Bambusparkett

Die massive Diele und die Landhausdiele

Zu den ursprünglichsten Formen des Holzfußbodens gehört der Dielenboden. Dielen sind breite und lange Bretter, die oftmals so lang sind, wie der gesamte Raum, in dem sie verlegt werden. Sie sind großformatiger als klassisches Parkett. Eine einzelne Diele ist mindestens 40 Zentimeter lang, manchmal entspricht sie einer vollen Raumlänge. Darüber hinaus ist eine Diele mindestens 12 Zentimeter breit und meist bis zu 5 Zentimeter dick.

Landhausdielen sind großformatig aufgebaute Elemente aus Holz mit einer Deckschicht aus einem Blatt Holz. Sie werden industriell gefertigt und sind eine Form des Mehrschichtparketts - aber in besonders großen Abmaßen und mit der Optik der klassischen Diele.

Die massiven Dielen hingegen werden direkt aus dem Stamm eines Baumes gesägt. Es hat keine Schichten, sondern besteht aus einem Stück Vollholz.

Für Dielenbretter sind nicht alle Holzarten geeignet. Buche beispielsweise ist keine gute Wahl für breite Holzfußböden. Besonders gut eignen sich etwa:

  • Eiche
  • Esche
  • Akazie
  • Teak
  • Nussbaum
  • Doussie

Zwischen den Holzarten wählen viele künftige Dielen-Besitzer vor allem aufgrund der Farbe. Denn jedes Holz hat seine charakteristische Farbe und Ausprägung. Die Auswahl ist dann reine Geschmackssache und hängt auch von der Möblierung ab. Alternativ kann das Holz der Wahl auch eingefärbt werden und muss nicht naturbelassen bleiben. Dabei helfen etwa Farböle oder bestimmte Bearbeitungsverfahren, wie das Räuchern.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Bevor es Sägewerke gab wurden die Dielenbretter per Hand aus dem Baum gesägt. Sie wurden aus der Mitte des Baumes gesägt, da sich dieses Holz am wenigstens verzieht. Dadurch waren die Dielenbretter in einem Raum aber unterschiedlich breit - manche sogar bis zu einem Meter. Erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Bretter einheitlicher.

Wichtig zu wissen: Dielenbretter werden meist mit einer optischen Fuge verlegt. Das ist kein Fehler des Fußbodenprofis. Diese Fugen dienen dazu, dass die natürlichen Bewegungen des Holzes - also das Aufquellen durch hohe Luftfeuchtigkeit und das Trocknen im Winter durch die Heizungsluft - nicht so sehr auffallen.

Die klassische Diele - egal ob massiv oder als mehrschichtige Landhausdiele - lässt einen Raum großzügig und rustikal wirken. Sie ist also optimal für Menschen, die den Landhausstil mögen und sich in die eigenen vier Wände holen wollen.

Landhausdielen und massive Dielen können übrigens verklebt verlegt werden, aber auch schwimmend. Beides ist möglich. Massivdielen eignen sich allerdings nicht besonders gut für das Verlegen über einer Fußbodenheizung - vor allem nicht, wenn sie zu dick sind. Sie können Schaden nehmen, wenn sie von unten her trocknen und außerdem ist der Energieaufwand bei einem dicken Holzboden höher, um den Raum warm zu bekommen. Das gilt nicht für Landhausdielen. Hier gibt es zahlreiche Varianten, die sich gut über einer Fußbodenheizung machen.

Die massive Diele und die Landhausdiele

Massivholzparkett

So stabil und langlebig Parkettböden und Dielen sind, verlieren auch sie im Laufe der Zeit ihren Glanz. Durch die regelmäßige Beanspruchung und Benutzung wird der Boden im Laufe der Jahre stumpf und je nach Sonneneinstrahlung und Schmutz werden auch in der Farbe die ersten Veränderungen bemerkbar. Kratzer und Dellen sind die Überbleibsel von verschobenen Möbeln, Absätzen oder gefallenen Gegenständen. Mit etwas Geschick kann man den geliebten Parkettboden wieder auf Vordermann bringen indem man ihn abschleift.

Parkettböden bestehen in der Regel aus mehreren Schichten, so hat Mehrschichtparkett eine Laufschicht, die zwischen 2,5 bis 6 mm dick ist. Bei jedem Abschleifen kann man damit rechnen, dass 0,5 mm des Bodens abgetragen werden. Ein guter Parkettboden kann also im Laufe der Jahre mehrmals abgeschliffen werden. Besteht der Parkettboden aus Massivhölzern ist es sogar noch besser, denn hier können sich gleich mehrere Generationen am Fußboden erfreuen. Nachdem man mit dem Abschleifen des Fußbodens des Fußbodens fertig ist, wird dieser mit einer speziellen Schicht behandelt, damit er seinen Glanz auch nach der Bearbeitung behält.

Was sollten Sie vor dem Abschleifen beachten?

Bevor Sie mit der eigentlichen Arbeit beginnen, müssen alle Gegenstände, die sich im Raum befinden entfernt werden. Befinden Sie sich zurzeit in einer allgemeinen Phase der Renovierung, sollten Sie dafür sorgen, dass Maler- und Tapezierarbeiten noch vorher erledigt werden. So vermeiden Sie, dass der frisch geschliffene und versiegelte Parkettboden mit Farbklecksen beschmutzt wird.

Nachdem Sie alle Gegenstände aus dem Raum entfernt haben, werden nun die Sockelleisten abgemacht. Schützen Sie die Wand, indem Sie einen Holzkeil an die Wand legen und dann mit einem breiten Schraubenzieher oder mit einem Meißel vorsichtig auf die Innenseite hinter die Sockelleiste schlagen. Diese Arbeit erfordert ein bisschen Geschick, denn weder Wände noch Leisten sollen hier zu Schaden kommen. Mit Hin- und Herbewegung werden nun die Leisten entfernt. Überprüfen Sie nun den Holzboden, ob nicht Nägel oder gelöste Holzteile vorstehen, welche die Arbeiten beeinträchtigen könnten. Vorstehende Nägel können mit einem Hammer versenkt werden, während Holzteile mit einem Parkettkleber festgeklebt werden können. Als letzter Schritt vor dem Abschleifen ist nun der Staubsauger dran, mit dem Sie den Boden von Staub und kleinen Holzpartikeln befreien können.

Wie gehen Sie mit der Schleifmaschine um?

Schalten Sie die Maschine ein und lassen Sie diese erst auf den Boden herab, sobald sie ihre volle Drehzahl erreicht hat. Halten Sie das nicht ein, können auf dem Boden kleine Rillen entstehen. Die Maschine wird vorsichtig aus einer Vorwärtsbewegung herabgelassen und am Ende des Schleifgangs wieder vorsichtig angehoben. Während des Schleifens sollten Sie die Maschine in ruhigen und vor allem gleichmäßigen Bewegungen führen. Besonders sollten Sie darauf achten, dass die Maschine nicht an einer Stelle bleibt, solange sie noch in Betrieb ist, denn so riskieren Sie Unebenheiten im Boden. Auch Richtungsänderungen sollten auf jeden Fall vermieden werden, denn die Vertiefungen die dadurch im Parkettboden entstehen, können nicht behoben werden. Bei schwer zugänglichen Stellen wie zB. Heizkörper können Sie zu speziellen Eck- oder Randschleifmaschinen greifen. Hierfür gibt es verschiedene Ansätze, mit denen Sie an die entsprechenden Stellen kommen. Achten Sie bei schwer zugänglichen Stellen ebenso wie bei den großen Flächen darauf, dass die Maschine niemals an einer Stelle bleibt wenn sie abgesetzt wird. Verwenden Sie ebenfalls die richtigen Körnungen für den Boden, damit keine Fugen oder Vertiefungen entstehen.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Kleinere Unebenheiten können Sie im rechten Winkel zur Schleifrichtung abschleifen. Anschließend sollten Sie noch einmal in der gewohnten Richtung abschleifen.



Achtung!

Feinstaub, der sich beim Schleifen von Parkett entwickelt ist sehr leicht entzündlich. Sie sollten deshalb den Feinstaub nur außerhalb des Hauses in einem Metallbehälter lagern. Entleeren Sie den Staubsack, sobald er zu 1/3 gefüllt ist, ansonsten lässt die Saugkraft nach.

Wie viele Vorgänge sind beim Schleifen notwendig?

Wie oft Sie den Boden schleifen müssen ist davon abhängig, wie stark er verschmutzt und beansprucht ist, oder welche Lackschicht sich auf dem Boden befindet. Achten Sie auch auf die Körnung des Papiers, denn diese ist ebenso verschieden und abhängig von der Beschaffenheit Ihres Parkettbodens.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Während Sie den Parkettboden abschleifen kommt es zu einer sehr starken Staubentwicklung. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie die Räumlichkeiten immer wieder lüften und während der Arbeit eine Atemmaske tragen. So vermeiden Sie Feinstaub.

Hier einige Tipps für verschiedene Arten des Parketts:

Bei Mosaikparkett sollten Sie von links nach rechts diagonal zum Faserverlauf arbeiten.

Handelt es sich um Stabparkett, dann arbeiten Sie im Winkel von 7 - 15° in Faserrichtung mit Feinschliff.

Der Bereich in dem Sie sich während des Arbeitens befinden bleibt ungeschliffen, weshalb er anschließend extra bearbeitet werden muss. Diesen schleifen Sie in umgekehrter Richtung zur ersten Schleifspur ab. Bei den Übergängen sollten Sie darauf achten, dass diese ohne Ansatz geschliffen werden und gegenüber vom Lichteinfall liegen. So sind die Schattierungen, die aufgrund der verschiedenen Schleifrichtungen entstehen kaum sichtbar.

Beim letzten Schliff greifen Sie zur feinsten Körnung und bearbeiten den Fußboden in der Richtung des Lichteinfalls.

Nach jedem Schleifgang ist ein Absaugen des Bodens mit dem Staubsauger absolut notwendig.

Was sollten Sie bei der Körnung beachten?

Hier sehen Sie eine Empfehlung bezüglich der Körnung. Je nach Beschaffenheit des Materials sollten Sie sich aber dennoch an den Spezialisten Ihres Vertrauens wenden.

Parketttabelle-schleifen

Sehr häufig passiert es, dass nach dem Schleifen einzelne Fugen sichtbar werden. Deshalb empfiehlt es sich noch vor dem letzten Schleifgang die Oberfläche sehr gut zu überprüfen. Haben Sie welche entdeckt, sollten diese mit einer speziellen Lösung behandelt werden. Mit dem Feinstaub des vorherigen Schleifgangs ergibt die Lösung eine Masse, welche die gleiche Farbe wie der Parkettboden hat. Mit einer flachen Spachtel können Sie diese Masse verteilen und anschließend trocknen lassen. Bis die Masse eingetrocknet ist, vergehen ca. 30- 45 Minuten Trockenzeit.

Nach dem Abschleifen muss die Oberfläche neu versiegelt werden. Hierfür verwenden Sie Öle, Wachse und Lacke. Verwenden Sie Öle und Wachs, haben Sie die Wahl zwischen aushärtenden und nicht aushärtenden Ölen. Öle versiegeln den Boden nicht, weshalb es sich empfiehlt zwei Schichten aufzutragen. Anschließend sollten Sie eine Schutzschicht aus Wachs auftragen.

Die Behandlung mit Lack ist etwas aufwändiger. Tragen Sie zuerst eine Grundierung auf, so werden die Porten versiegelt. Die Grundierung lässt allerdings die Holzfasern leicht aufquellen, sodass die Fläche mit einem Schmirgelpapier (Körnung 120) der Boden nochmals geschliffen werden soll, sobald die Schicht getrocknet ist. Anschließend tragen Sie den Lack auf, welcher den Boden versiegelt. Hier sollte der Boden keine direkte Sonneneinstrahlung haben, da sich ansonsten Blasen bilden können.

Das Abschleifen des Bodens scheint zwar manchmal aufwändig, aber es lohnt sich allemal, denn anschließend können Sie Ihren Parkettboden von einem neu verlegten Belag kaum unterscheiden!

Unterbau für das Parkett

Der Parkettboden stellt zwar hohe Ansprüche an den Untergrund, auf dem er verlegt wird. Zugleich kann er aber auf sehr vielen bereits bestehenden Untergründen verlegt werden. So eignet sich Parkett nicht nur für einen Neubau, sondern auch für Altbauten.

Wichtig ist vor allen Dingen, dass der Untergrund trocken, fest und eben ist. Denn der Untergrund ist die Basis für einen guten, stabilen und lange haltbaren Parkettboden. Ist der Untergrund uneben, können diese sich durch den Boden abzeichnen und zu Beschädigungen führen. Auch ein Gefälle im Boden sollte ausgeglichen werden. Dafür wird entweder eine Nivelliermasse verwendet, die auf Estrich oder Beton aufgetragen wird. Ebenso kann der Untergrund aber auch mit Zementestrich ausgeglichen werden. Je nach Untergrund ist es auch möglich, unebene Stellen durch Abschleifen oder Abstemmen zu entfernen.

Auf vorhandenen Bodenbelag verlegen

Ideal ist es, einen neuen Parkettboden auf Zementestrich oder Gussasphalt zu verlegen. Es ist aber auch möglich, den neuen Bodenbelag auf bereits vorhandene Bodenbeläge zu verlegen, etwa Dielenböden, Nadelfilzteppich, Linoleum oder anderem Parkett. In dem Fall wird der Boden aber nicht verklebt, sondern nur schwimmend verlegt. Der Boden muss in jedem Fall vorher gründlich gesäubert werden und ebenfalls eben sein, bevor das neue Parkett darauf verlegt wird.

Achten Sie jedoch unbedingt auf die Aufbauhöhe: Ihr Fußboden wird höher, wenn Sie eine weitere Schicht Parkett auf den alten Boden aufbringen. Türen müssen immer noch öffnen und schließen können, ohne über den Boden zu schaben. Ansonsten muss der alte Boden doch entfernt oder die Tür gekürzt werden, falls dies möglich ist.

Was gehört unter das Parkett?

Parkett wird nicht einfach direkt auf den Untergrund aufgebracht. Um lange Freude an dem Boden zu haben, gehören weitere Materialien unter den Holzbelag. Dazu gehört vor allen Dingen die Trittschalldämmung. Durch das Gehen auf dem Parkett werden Geräusche erzeugt, die im darunterliegenden Raum oder im nebenliegenden Raum vernommen werden können. Eine spezielle Dämmung kann den sogenannten Trittschall minimieren. Vor allen Dingen in Neubauten ist die Trittschalldämmung oftmals nicht mehr notwendig, wenn zuvor ein Estrich mit Trittschalldämmung eingebaut wird.

Auch der sogenannte Gehschall, also die Gehgeräusche, die im selben Raum wahrgenommen werden, können durch eine entsprechende Dämmung minimiert werden. Denn das Gehen auf dem doch recht harten Holzuntergrund erzeugt ebenfalls laute Geräusche. Vor allem bei Klick-Laminat ist es wichtig, eine Unterlage einzubauen, die den Druck auf den Boden abfängt. Sonst können gerade auf stark beanspruchten Böden schnell Schäden auftreten.

Teilweise kann es auch nötig sein eine Dampfbremse einzubauen, um aufsteigende Feuchtigkeit von unten zu vermeiden – und damit Schäden im Parkett. Auch kann eine Dämmung unter dem Parkett sinnvoll sein, um Energie zu sparen. Das ist vor allen Dingen in einem Altbau oftmals sehr sinnvoll.

Parkett - schwimmend oder verklebt verlegen?

Es gibt zwei gängige Arten, um Parkett zu verlegen: Die schwimmende Verlegung und die vollflächig verklebte Verlegung. Darüber hinaus gibt es aber auch noch zwei weitere, weniger gängige Methoden: Die teilweise verklebte Verlegung des Holzfußbodens und das Nageln der einzelnen Dielen. Jede dieser Verlegearten hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Einige Verlegearten scheiden auch - abhängig vom Untergrund des Bodens - von vorneherein aus. Lassen Sie sich daher vom Fußboden-Spezialisten beraten, welche Verlegemethoden für Ihr Haus und für den ausgewählten Boden in Frage kommen.

Seltene Variante: Genageltes Parkett

Das Nageln oder Verschrauben von Parkettdielen in Neubauten scheidet zumeist sofort aus: Besonders in Neubauten sind viele Unterböden aus Estrich gegossen. Das Nageln des Holzfußbodens ist daher nicht möglich. Allerdings könnten stattdessen Blindböden aus Holz im Neubau als Unterbau dienen - die eignen sich für das Vernageln des Parketts, sind aber nicht kompatibel mit einer Fußbodenheizung. Die Technik des Vernagelns oder Verschraubens von Holzdielen kommt selten in Innenräumen zum EInsatz, dafür ist sie aber eine übliche Methode beim Bau von Holzterrasen, da dort auch der Unterbau zumeist aus Holz erstellt wird. Aus ökologischer Sicht ist es die unbedenklichste Methode, das Parkett mit dem Untergrund zu vernageln. Außerdem kann der Boden wieder recht einfach aus dem Raum gelöst und woanders verlegt werden – beispielsweise nach einem Umzug in eine andere Wohnung. Sowohl das Vernageln, als auch das Verschrauben sind jedoch sehr zeitaufwändig.

Einfach und schnell: schwimmend verlegtes Parkett

Schwimmend verlegtes Parkett ist besonders bei begabten Heimwerkern beliebt, die ihren Parkettboden selbst verlegen wollen. Schnell und einfach kann Fertigparkett miteinander verbunden und ohne feste Verklebung verlegt werden. Meist geschieht dies mit Hilfe eines Klick-Systems. Wichtig dabei, ist jedoch ein ebener Untergrund und eine Trittschalldämmung, falls diese nicht bereits in das Parkett integriert ist. Das schwimmend verlegte Parkett eignet sich etwa sehr gut für eine Mietwohnung. Beim Auszug können Sie Ihren Boden schnell ausbauen und einfach mit in eine neue Wohnung nehmen. Auch das Entsorgen des Bodens ist einfach, wenn er irgendwann ausgetauscht werden sollte. Nicht jeder Parkettboden eignet sich jedoch für die schwimmende Verlegung, etwa das Stabparkett oder das Zwei-Schicht-Parkett.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Schwimmend verlegtes Parkett liegt zwar fest und sicher im Raum und verrutscht auch nicht. Dennoch bildet sich darunter immer eine kleine Luftschicht, die sich negativ auf die Akustik auswirkt. Das lässt sich mit einer Trittschalldämmung auch nicht komplett beheben. Daher ist der schwimmend verlegte Boden immer lauter, als der verklebte.

Der Allrounder: Fest verklebtes Parkett

Alle Parkettarten lassen sich vollflächig verkleben und so in den gewünschten Raum fest und sicher einbauen. Fest verklebtes Parkett wirkt wertiger, als schwimmend verlegter Boden, denn das Laufgefühl ist ein ganz anderes. Außerdem muss Parkett immer dann verklebt werden, wenn es über einer Fußbodenheizung eingebaut wird. Die vollverklebte Variante ist teurer, als schwimmend verlegtes Parkett: Sie müssen sowohl den benötigten Kleber als auch die Arbeitszeit bezahlen. Hinzu kommt, dass die meisten Parkettkleber Lösungsmittel enthalten, die sich auf die Gesundheit auswirken können. Darüber hinaus lässt sich vollflächig verklebtes Parkett nicht mehr so einfach entfernen, der Aufwand ist deutlich höher.

Vorteile vereint: Das teilverklebte Parkett

Beim teilverklebten Parkett werden die Vorteile des vollflächig verklebten Bodens und des schwimmend verlegten Parketts vereint. Bei der Teilverklebung wird zunächst eine Trittschalldämmung eingebracht, die Gehgeräusche auf ein Minimum reduziert. Darauf wird das Parkett dann verklebt. So haben Sie einerseits den Schallschutz des schwimmenden Parketts und andererseits die hohe Wertigkeit und das angenehme Laufgefühl des verklebten Parketts unter Ihren Füßen. Doch auch diese Art des Verlegens eignet sich nicht in Verbindung mit einer Fußbodenheizung. Außerdem eignen sich etwa Stabparkett und Mosaikparkett nicht für eine Teilverklebung.

Parketttabelle

Fazit

Die passende Verlegeart für Ihren Parkettboden hängt vom ausgewählten Parkett ab, aber auch vom Unterbau des Fußbodens. Wichtig ist auch die Frage, ob eine Fußbodenheizung vorhanden ist oder nicht. Wichtig ist auch die Frage, welches Budget zur Verfügung steht und wie wichtig Ihnen eine hohe Wertigkeit ist. Beispielsweise ist es kostengünstiger, schwimmendes Parket verlegen zu lassen, da der Arbeitsaufwand deutlich geringer ist, als bei verklebtem Parkett. Letztes jedoch ist hochwertiger und stabiler.

Parkett-Verlegemuster

Parkett verlegen

...diese Verlegemuster gibt es

Es gibt mehr als eine Möglichkeit, Parkett stilvoll und dekorativ zu verlegen. Je nach Verlegemuster wirkt sich der Holzfußboden auf den Raum, die Atmosphäre und das Raumgefühl aus. Verschiedene Verlegearten von Parkett können einen großen Raum gemütlicher und einen kleinen Raum größer wirken lassen. Dabei muss es nicht immer das klassische Schiffsboden- oder Fischgrätmuster sein. Es gibt eine breite Palette an Verlegemöglichkeiten. Darüber hinaus lassen sich auch selbst gestaltete Muster verlegen. Das ist mit vielen geometrischen Formen möglich. So gibt es Muster in der Form edler Mosaike oder Deko-Elemente, die den Blick automatisch über den Boden in eine bestimmte Richtung lenken.

Parkett lässt sich unter anderem verlegen in Form eines klassisch unregelmäßigen Schiffsboden, bei dem alle Dielen in die gleiche Richtung zeigen. Es gibt die sogenannten Verbandsmuster. Dabei werden die Dielen nebeneinander verlegt und zeigen in die gleiche Richtung. Dabei gibt es jedoch Variationen. Sind die Dielen jeweils gleich lang und beginnen und enden in jeder zweiten Reihe an exakt der gleichen Stelle, spricht man von einem englischen Muster. Der englische Verband entspricht einem halben Versatz der Stäbe. Ein fortlaufender Versatz um Stabbreite sorgt ebenso für ein angenehm gleichmäßiges Verlegemuster. Es sind aber auch wilde Versätze möglich. Für eine besondere Raumwirkung kann das Parkett auch diagonal verlegt werden. Unterschieden wird dann auch zwischen einer einfachen oder einer zweifachen Anzahl an Parkettstäben, die auf einer Diele angebracht sind und damit auf gleicher Höhe nebeneinander verlegt werden. Im altdeutschen Verband wiederum werden die waagrecht verlegten Stäbe am Ende jeweils von einem kurzen, senkrechten Block unterbrochen.

Blog-Parkett-Verlegemuster

Fussbodenvergleich Blog

In unserem Blog haben wir für Sie einige Parkett Verlegemuster mit einer Detaillierten Beschreibung erstellt. Wenn Sie noch unsicher sind, in welchen Muster Ihr Parkett verlegt werden soll, wird Ihnen dieser Beitrag sicherlich behilflich sein!





Beliebt sind auch die verschiedenen Würfelmuster. Gängig ist es dabei, quadratische Parkettwürfel zu verlegen. Die können etwa immer im Wechsel waagrecht und senkrecht liegen. Das geht sowohl gerade zur Wand, als auch diagonal. Beliebt ist auch ein Kassettenboden. Dabei werden einzelne Würfel von Parkett mit einem Rahmen versehen. Die einzelnen Würfel können unterschiedliche Muster enthalten. Es gibt die klassischen Stäbe, die nebeneinander angeordnet sind. Es gibt aber auch Kassetten, bei denen Quadrate die Mitte bilden.

Ein Flechtboden sieht aus wie ein verflochtener Zopf, der diagonal verlegt wird. Er gehört zu den Fischgrätenmustern. Auch dabei gibt es verschiedene Varianten, etwa ein einfaches oder ein dreifaches Fischgrätenmuster. Beim einfachen wird immer ein Stabparkett im Wechsel mit dem anderen gelegt, um das Muster zu erhalten. Beim dreifachen Muster werden immer drei Stäbe parallel verlegt, bevor auf der anderen Seite ebenfalls drei Stäbe verlegt werden.

Parkett versiegeln

...diese Möglichkeiten gibt es

Wer sich dazu entschlossen hat, den neuen Parkettboden versiegeln zu wollen, der wird auf eine breite Auswahl an Lacken für die Versiegelung stoßen. Die lassen sich im Prinzip in zwei Obergruppen einteilen:

  • 1. Versiegelungen mit lösungsmittelfreien Lacken
  • 2. Versiegelungen mit lösungsmittelhaltigen Produkten

Immer mehr Menschen legen Wert auf eine möglichst lösungsmittelfreie Versiegelung ihres Parketts. Doch die meisten Produkte enthalten Lösungsmittel, wenn auch in immer geringeren Mengen. Diese Lösungsmittel härten in den ersten Tagen nach der Versiegelung aus, weshalb sie durchaus mit der Nase zu erkennen sind. Räume mit frisch versiegelten Böden sollten daher in jedem Fall gut belüftet werden.

Versiegeln ohne Lösungsmittel

Mit Wasserlacken und Lacken auf der Basis von Polyurethan-Acrylat lässt sich Parkett mittlerweile lösungsmittelfrei versiegeln. Diese Lacke der ersten Gruppe eignen sich im Prinzip für alle Holzarten. Besonders die Wasserlacke sollten jedoch nicht bei stark feuchtigkeitsempfindlichen Holzsorten zum Einsatz kommen. Sie und sind darüber hinaus lichtbeständig und geruchsneutral, härten außerdem sehr schnell aus, bilden einen harten Lackfilm auf dem Holz und verfärben den Parkettboden nicht. Sie können für eine matte oder eine glänzende Oberfläche sorgen - je nach Kundenwunsch. Meist bestehen diese Versiegelungen aus Acrylaten, Polyurethane, Wasser und Filmbinder. Diese lösungsmittelfreien Lacke sind allerdings nicht so gut geeignet bei der Versiegelung von Böden, die auf einer Fußbodenheizung verlegt wurden.

Parkett Versiegelung

Lösungsmittelhaltige Produkte

Sie bilden die größte Gruppe von Produkten zur Versiegelung des Parkettbodens. Besonders stark riechen dabei Lacke auf Polyurethanbasis, die sogenannten DD-Lacke. Sie bilden für knapp einen Monat starke Geruchsbelästigungen. Sie eignen sich daher weniger für den privaten Wohnbereich, sondern kommen eher bei hoch strapazierten Böden in Firmengebäuden, Theatern oder Museen zum Einsatz. Denn der große Vorteil dieser Lacke ist, dass sie Chemikalienbeständig sind, sehr hart und damit eine hohe Abriebfestigkeit haben. Diese Lacke betonten die Struktur des Holzes, "feuern" sie also an.

Für den privaten Wohnbereich eignen sich eher Lacke auf Basis urethanisierter Alkydharze, die sogenannten UA-Lacke. Sie sind ein echtes Allround-Talent, denn sie eignen sich für alle Holzsorten, auch für die Weichhölzer, und können auch problemlos bei einer Fußbodenheizung zum Einsatz kommen. Der größte Bestandteil dieser Versiegelungen sind Alkydharze, die einen elastischen Schutzfilm auf dem Parkettboden bilden. Sie betonen Farbe und Struktur des Holzes und können sowohl für eine matte, als auch für eine glänzende Oberfläche sorgen. Die Oberfläche ist sehr pflegeleicht und bleibt elastisch, dadurch ist der Lackfilm aber auch empfindlich gegenüber Kratzern. Darüber hinaus reichen diese Versiegelungslacke für etwa drei bis vier Tage.

Parkett – häufig gestellte Fragen / Erfahren Sie in unserem Blog mehr darüber
Druckstellen im Parkett einfach ausbügeln / Erfahren Sie in unserem Blog mehr darüber