Fussböden und Fachfirmen in einer Übersicht!
Fussböden und Fachfirmen in einer Übersicht!

Pflegetipps

Die richtige Pflege von Laminat

so pflegen Sie richtig!

Laminat ist im Grunde genommen einer der weit verbreiteten Holzböden in deutschen Haushalten. Zu verdanken hat er das seiner Einfachheit und, dass er so preisgünstig ist. Es gibt schon viele Laminate, die aussehen wie echter Holzboden. Allerdings ist in seiner Pflege einiges zu beachten, damit man lange Freude an ihm hat.

Da Laminat aus aneinander geklippten Paneelen besteht, ist es wichtig, stehen Nässe zu vermeiden. Denn sonst kann es schnell passieren, dass sich das Laminat wölbt. Lang anhaltende stehende Nässe ist also schädlich für den Boden. Sollte doch mal eine Pfütze durch unerwünschte nasse Schuhe auf den Boden gelangen oder mal ein Getränk ausgeleert werden, ist das kein Problem, solange die Feuchtigkeit so schnell wie möglich wieder weg gewischt wird.

Am besten ist es die Flecken auf dem Laminat mit einem nebelfeuchten, aber nicht nassen, Tuch abzuputzen. Vor dieser Feuchtigkeitsreinigung sollte man aber erst einmal saugen. Das ist besser als fegen, denn so vermeidet man unerwünschte Streifen. Nach dem Feuchtwischen, sollte man die feuchten Stellen mit einem trockenen Tuch abtrocken. Mit dieser Vorgehensweise erhält man garantiert einen streifenfreien Laminatboden, der sich sehen lassen kann.

Für das Laminat braucht es keine Reinigungsmittel. Wenn er nicht extrem verschmutzt ist, wird er auch ohne Reinigungsmittel blitzeblank sauber.

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Wussten Sie schon?

Für das Laminat ist das beste Reinigungsmittel klares Wasser.

Um Kratzer zu vermeiden sollten Sie die Möbelfüße mit Filzgleitern versehen, so etwa bei Stühlen, Tischbeinen, Sofas – vor allem bei Möbeln, die oft hin und her geschoben werden.

Pflege von Lehmboden

Ein pflegeleichter Naturfreund

Ein Lehmboden gilt als besonders pflegleicht. Schließlich ist er einer der ältesten Baustoffe der Welt und in allen Ländern dieser Welt stehen damals wie heute Lehmhäuser. Damals gab es noch keine besonderen Pflegeprodukte, aber das hatte und hat der Lehmboden auch überhaupt nicht nötig.

Er ist ein unkomplizierter Typ. Wenn man die Oberflächen des Lehmbodens oder auch Stampflehmbodens mit Wachs- und Naturöl versiegelt, dann sind diese ähnlich belastbar wie geölte und gewachste Holzböden. Und genauso wie solche Holzböden kann man den Lehmboden auch pflegen.

Wie beim Holzboden sollte man auch beim Lehmboden Feuchtigkeit über längere Zeit vermeiden. Ansonsten riskiert man, dass die Bindekraft der Tonmaterialien beeinträchtigt wird. Läuft doch einmal ein Getränk aus oder ergeben sich durch unerwünschte nasse Schuhe Pfützen auf dem Lehmboden, dann sollte man diese sofort aufwischen.

Das Wischen mit einem nebelfeuchten, aber nicht nassen Tuch, ist völlig ausreichend. Besondere Reinigungsmittel benötigt der Lehmboden eigentlich keine.

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Wussten Sie schon?

Durch feine Risse in der Oberfläche kann keine Spannung aufgebaut werden. So wird die Starre des Bodens verhindert. Aber Wasser dringt durch diese kleinen Risse trotzdem nicht herein.

Felle – wertvolle Reinigungstipps

Das sollten Sie wissen

Felle sollten im Wohnraum an weniger stark frequentierten Bereichen ihren Platz finden, denn Verschmutzungen sind nicht besonders leicht zu entfernen wie bei anderen Bodenbelägen. Reinigt man das gute Stück mit den falschen Mitteln kann großer Schaden entstehen. Felle sollten am besten an der frischen Luft gereinigt werden, in dem man sie über einige Stunden auf dem Balkon oder im Garten lüften lässt. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass man dabei die direkte Sonneneinstrahlung meidet. Weichere dickere Felle können auch durch Ausklopfen oder Auskämmen vor lästigem Staub befreit werden. Bei hartnäckigen Flecken kann das Fell mit einem milden Waschmittel sorgfältig gewaschen werden. Hier empfehlen sich vorwiegend Woll- oder Feinwaschmittel. Um längerfristig die Schönheit des guten Stücks zu erhalten, sollte der Tierfell- Läufer nie als Unterlage für Tische oder Stühle genutzt werden, denn das ständige Hin- und Herrücken kann für kahle Stellen sorgen.

Parkett richtig pflegen

Auf die richtige Pflege kommt es an

Parkettboden ist ein sehr beliebter Fußboden, aber im Vergleich zu vielen anderen Fußböden relativ teuer. Damit Sie lange etwas von Ihrem geliebten Fußboden haben, sollten Sie ihn regelmäßig und vor allem richtig pflegen.

Denn Parkett ist der einzige Bodenbelag, der durch mehrfache Renovierung wieder in Form gebracht werden kann, so kann man, wenn man es richtig macht, vielleicht sogar ein Leben lang Freude an seinem Parkettboden haben.

Wenn die Schäden schon sehr groß sind, denkt man gleich ans Abschleifen. Aber in bestimmten Fällen sollte man da besser den Fachmann ranlassen.

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Wussten Sie schon?

Echtholz-Parkett muss dick genug sein, eine Nutzschicht von mindestens 3 Millimeter aufweisen. Denn bei jedem Schleifen werden 0,5 mm abgetragen. Ist das Parkett dick genug, kann es mehrmals abgeschliffen werden.

Man muss aber auch wirklich nicht jeden Schönheitsfehler ausbessern. Manche nachträglich entstandene Maserungen verleihen dem Echtholz-Fußboden und ach dem ganzen Raum einen gewissen Charme.

Bei der Pflege des Parketts unterscheidet man zwischen dem versiegelten und dem geölten Parkett.

Pflege des versiegelten Parketts

Beim versiegelten Parkett wird zur Pflege die angegriffene Lackschicht angeschliffen und mit neuem Lack versiegelt. Diesen Job sollte aber wirklich ein Experte übernehmen. Ziehen Sie einen Parkettleger hinzu, der sich mit dem Material auskennt. Mit der erneuten Versiegelung ist das Parkett wieder eine Zeitlang vor Feuchtigkeit und Abrieb geschützt.

Was Sie selbst machen können: Sie können dann speziell für Ihren Boden entwickeltes Pflegemittel verwenden, das eine erneuerbare Verschleißschicht auf der Versiegelung bildet, sozusagen eine weitere Schutzschicht, auf der Schmutzpartikel nur noch einen geringen Wirkungsgrad haben.

Pflege des geölten Parketts

Geöltes Parkett können Sie selbst ausbessern mit speziellen Parkett-Pflegemitteln. Dieses sollte aber von Ihrem Parketthersteller sein bzw. zu der Holzart Ihres Fußbodens passen.

Nehmen Sie einen Neu-Ölauftrag vor, seien Sie dabei sehr sparsam, der Überschuss muss sofort wieder weg gewischt werden. Danach darf der Boden einige Tage nicht mehr feucht gewischt werden.

Reinigung von Parkett

Zur Pflege gehört auch die regelmäßige Reinigung. Um sich das mühsame Abschleifen zumindest regelmäßig zu ersparen, gilt es den Boden regelmäßig zu reinigen. Und zwar: richtig. Hier gilt beim versiegelten als auch beim geölten Parkett alles an Reinigungsmitteln zu vermeiden, was die Ölschicht vermindern kann. Dazu zählen alkalische Reiniger, Fettlöser, Schmierseifen, Lösungsmittel.

Es gibt viele Wege zum sauberen Teppich

Die besten Tipps für eine effiziente Teppich-Reinigung

Wer kennt das nicht? Mama hat gerade Kuchen gebacken und ein Stück landet auf dem guten alten Teppichboden. Beim Kaffeekränzchen kippt eine Tasse Kaffee um. Ein Teppichboden muss eben viel aushalten und ist im Laufe seines Lebens starken Belastungen ausgesetzt. Gerade auf hellen und homogenen Textilien sind Verunreinigungen deutlich zu sehen und ein besonders großes Ärgernis. Die häufigsten und auch die hartnäckigsten Flecken entstehen durch Cola und Rotwein.

Regelmäßiges Staubsaugen kann zwar helfen Schmutzreste zu entfernen, kann aber auch nicht jeden Fleck entfernen.

Dahingegen gibt es so manche Hausmittel, die wie kleine Wunder die bösen Fleckengeister aus dem geliebten Teppichboden entfernen.

Hausmittel - Backpulver

Als wohl effizientestes Hausmittel gilt das gute alte Backpulver. Das hat auch schon Uroma damals verwendet. Bei einem ungewollten Fleck kann man dieses großzügig auf die Stelle streuen, kreisförmig ins Gewebe reiben. Dann sollte man mit einer wasserzersteubenden Spritzflasche heißes Wasser darauf sprühen. Wichtig ist, dass man wirklich heißes Wasser verwendet, sonst funktioniert der Trick nicht. Dann sollte man alles vier bis fünf Stunden einwirken lassen und anschließend aufsaugen. Im Normalfall ist der Fleck dann weg. Falls der Fleck jedoch zu hartnäckig ist, kann man das komplette Prozedere wiederholen und mit 50:50 Prozent-Mischung aus Essig und Wasser, statt nur mit Wasser, einsprühen. Hier gilt jedoch: Das Gemisch erst auf einer unsichtbaren Stelle des Teppichs ausprobieren, damit man weiß, wie das Gewebe reagiert. Und so ist das Teppichreinigen einfach und das ganz ohne chemische Zusatzstoffe.

Hausmittel - Glasreiniger

Ganz toll hat sich auch der Glasreiniger als Hausmittel für die Teppichreinigung bewährt. Er ist besonders ideal für Getränke und Fettflecken und beseitigt auch hartnäckige Flecken wie Rotwein, Kaffee, Blut oder Schuhcreme. Flecken von Getränken sollte man schnellstmöglich beseitigen und nicht erst trocknen lassen. Den Glasreiniger dazu großzügig auf den Fleck aufsprühen, eine Minute einwirken lassen, mit sauberem und fuselfreiem Tuch heraus reiben. Bei Rückständen kann man die Prozedere wiederholen. Die gereinigte Fläche sollte man dann mindestens fünf Minuten trocknen lassen.

Hausmittel - Zitronensaft

Das Gleiche geht auch mit Zitronensaft. Dieser eignet sich gut für Obstflecken und vor allem für Flecken auf hellen Textilien. Einfach Zitronensaft auftupfen und ausreiben.

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Wussten Sie schon?

Dunkle Teppiche müssen meist unter besonderer Beobachtung und Vorsicht gereinigt werden, sie können leicht ausbleichen.

Natürlich gibt es noch viele weitere Hausmittel. Mit den Hausmitteln wird zwar auf chemische Zusätze verzichtet, doch nicht immer erfüllen sie ihren Zweck. Hartnäckiger sind dort professionelle Teppichreiniger. Diese sollten jedoch nur die Verschmutzung lösen und nicht der Farbechtheit des Teppichs schaden. Im Zweifelsfall sollte man sich beim Kauf eines Teppichreinigers umfassend beraten lassen.

Die dazu verwendbaren Teppichreinigungsmaschinen kann man übrigens im Baumarkt ausleihen.

Reinigung im Nassverfahren

Die Reinigung im Nassverfahren mit einer professionellen Teppichreinigungsmaschine funktioniert folgendermaßen. Vor der Reinigung sollte man den Teppich ordentlich saugen mit einem herkömmlichen Staubsauger. Dann ist es besonders wichtig, das ausgesucht Reinigungsmaterial an einer unauffälligen Stell zu testen, um die Reaktion des Textils zu erfahren. Die stark verschmutzen Bereiche sollten dann vorab behandelt werden mit einem Fleckenentferner oder einem Vorreinger. Dann kann die Grundreinigung im Nassverfahren beginnen mit dem Reinigungsgerät, welches das Reinigungsmittel in die Teppichfasern sprüht und die Flecken gleichzeitig absaugt. Danach sollte man den Teppich nochmals ohne Sprühen absaugen, um die Restfeuchtigkeit rauszusaugen. Damit entfernt man auch den Geruch und die Milbenallergene.

Reinigung im Trockenverfahren

Das Gleiche funktioniert auch im Trockenverfahren und manchmal sogar auch etwas schneller, je nachdem wie verschmutzt der Teppichboden ist. Besonders bei empfindlichen Textilien wie etwa einem alten Perserteppich sollte man auf die Reinigung im Trockenverfahren setzen. Dabei verteilt man das Teppichpulver, das im Baumarkt erhältlich ist, gleichmäßig auf dem Teppich. Mit einem Schrubber drückt man es dann in die Fasern ein. Nach einer Einwirkzeit von mindestens 15 Minuten kann man es dann wieder absaugen. Diese Prozedur muss so oft wiederholt werden bis das Pulver sich nicht mehr verfärbt. Das kann also, wenn der Teppich arg verschmutzt ist, doch eine erhebliche Zeit in Anspruch nehmen. Bei beiden Verfahren gilt: Anschließend sollte man den Teppich mit einem Textil-Imprägnierspray einsprühen, um ihn vor neuen Verschmutzungen zu schützen und ihn langfristig zu erhalten.

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Wussten Sie schon?

Je nach Teppich und je nach Art der Verschmutzung wird ein anderen Reinigungsmittel gebraucht. Manchmal genügt ein Hausmittel, manchmal muss das Reinigungsgerät her, manche Reinigungsmittel können bestimmten Teppicharten schaden. Deshalb gilt: Immer den Profi fragen, bevor man als Laie mehr kaputt macht als man wieder schön machen wollte.

Natursteinpflege – für die langanhaltende Freude gibt es viel zu beachten

Die richtige Pflege für den richtigen Stein

Haben Sie sich für einen Natursteinbelag entschieden, dann fiel bei Ihnen die Wahl auf einen individuellen Bodenbelag, der Natürlichkeit ausstrahlt. Genauso natürlich sollte er auch behandelt werden. Wenn Sie lange Freude an Ihrem Steinboden haben möchten, dann ist die richtige Pflege und Reinigung entscheidend. Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt.

Stein-Oberflächen lassen sich genau dann leichter wischen, säubern und pflegen, wen sie glatt und poliert sind. Etwas komplizierter wird die Pflege bei geschliffenen oder geflammten Stein-Flächen.

In Sachen Naturstein unterscheidet man zwischen Hart- und Weichstein und muss hier auch an die verschiedenen Pflegeeigenschaften denken.

Kein Stein gleicht dem anderen und für jeden Belag gelten andere Regeln für eine erfolgreiche Reinigung und eine gute Pflege. Unterschiedliche Natursteine benötigen unterschiedliche Pflege. Die Pflege hängt von der Art und der Härte des Steins ab und sowie bereits erwähnt, auch davon ab, ob der Stein poliert oder geschliffen, hart oder weich ist.

Die richtige Reinigung

Sie kennen das sicher auch – auf Ihrem Natursteinboden sieht man nun mal wirklich jeden einzelnen Krümel. Deswegen ist dort ständiges Kehren und Wischen leider Pflicht. Achten Sie dabei aber darauf, dass Sie Besen mit Naturhaarborsten verwenden. Es gibt nichts Ärgerlicheres als selbst verursachte Kratzer auf polierten und glänzenden Fliesen durch zu harte Borsten. Noch besser: Sie reinigen den Natursteinboden mit einem Mob, was den Steinboden noch mehr schont.

Wischen Sie nass auf, gilt folgende goldene Regel: Zu viel Nässe verursacht Flecken! Das heißt: Feucht, aber nicht zu nass wischen. Und zudem sollte der benutzte Reiniger für polierte Natursteinböden oder eben genau für die Art Ihres Natursteinbodens geeignet sein.

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Wussten Sie schon?

Verwenden Sie nur Seifenwasser, macht das die Oberfläche mit der Zeit spröde. Das Wischwasser sollte immer unter Zugabe von ölhaltigen Mitteln und Handwarm eingesetzt werden.

Verwenden Sie für die Reinigung neutrale Reiniger oder Spezialreiniger entsprechend der Steinart und lesen Sie zuvor auch immer die Anwendungsbeschreibung des Reinigers.

Auch die üblichen Grundreinigungsmittel im Haushalt, welche Natron und Kali enthalten, greifen fossile Bestandteile des wertvollen Gesteins an und haben somit auf Natursteinflächen nichts zu suchen. Es sollten unbedingt nur pH-neutrale Pflegeprodukte für Natursteine zum Einsatz kommen.

Auf keinen Fall sind hochgradige Lösungsmittel zu verwenden (Benzin, Terpentin, Essig- oder Zitrusreiniger), da diese den Kalk im Naturstein zersetzen bzw. stark aufhellen würden.

Haben Sie einen polierten Natursteinboden, kommen Sie bitte niemals auf die Idee, seine hartnäckigen Flächen mit einem Hochdruckreiniger beseitigen zu wollen. Der immense Druck, der dabei auf den Stein wirkt, zerstört die glatte Oberflächenstruktur. Im Außenbereich eignet sich dieser jedoch gut für die Reinigung von Granit und Marmor.

Hier noch ein paar Reinigungstipps bei speziellen Flecken

Rotwein-, Fruchtsaft-, Sekt-, Wein-, Cola-, Ketchup- oder auch Obst- und Grasflecken lassen sich am besten mit Wasserstoffperoxid haltige Präparaten entfernen.

Feste klebende Stoffe (Nagellack, Kaugummi, Schokolade und dergleichen) können wirksam mit Vereisungsspray vom Naturstein entfernt werden.

Achtung beim Granit: Landen hierauf Öle oder färbende Flüssigkeiten können darauf unschöne Flecken entstehen. Deshalb gilt, nach einem solchen Malheur den Fleck sofort mit klarem Wasser abwischen!

Versiegelung

Die Imprägnierung und Pflege

Bei Natursteinarten gilt auch in der Imprägnierung: Nicht jeder Stein ist gleich. Das heißt: Nicht jede Steinart wird durch eine Imprägnierung gleich gut geschützt. Diese ist eben nur sinnvoll, wenn der Naturstein diese auch aufnehmen kann.

Bitte informieren Sie sich beim Fachhändler.

Klar ist, dass jeder Stein und jede Oberfläche eine andere Pflege benötigt. Ein Fachhändler oder auch der Herstellers gibt deshalb den besten Rat, wenn es um die Pflegemittel für solche besonderen Böden geht.

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Wussten Sie schon?

Genau jede Reinigungsmittel, die man üblicherweise benutzt, sind nicht immer von Vorteil für die Böden. Denn sie sind tensidhaltig und deshalb kann dann eine Imprägnierung nicht mehr wirken. Im schlimmsten Fall führen sie sogar eine Oberflächen-Mineralumwandlung herbei. Und auch vor Säurefraß bei Marmor schützen Imprägniermittel nicht immer.

Die Polierung

Der Glanz ist weg? Und was nun. Es gibt da tatsächlich ein altes Hausmittel, zu dem die Hausfrau auch heute noch rät. Und es ist erstaunlich einfach. Hat also der glatte Naturstein-, Marmor- oder Granitboden seinen Glanz verloren greift man gerne zu Folgendem. Man reibt den Boden mit Salmiakgeist ab und poliert ihn mit Bohnerwachs nach. Dies ist eine beliebte Möglichkeit, Natursteinböden zu polieren. Dieses Hausmittel wirkt außerdem perfekt gegen Verschmutzungen in Form von Tee, Kaffee oder Ölen.

Um den Natursteinboden zu polieren gibt es neben dem Bohnerwachs auch noch weitere Möglichkeiten. Dazu gibt es im Handel Polituren, die speziell auf Natursteine abgestimmt sind. Und schnell ist der verloren gegangene Glanz wieder hergezaubert.

Eins gilt immer: Vorbeugen

Auch wenn es gute Möglichkeiten für Reinigung, Pflege und Polituren gibt, gilt immer eins: Sie haben die Macht, Ihren Boden schön zu erhalten. Beugen Sie also Flecken, Kratzern und unschönen Stellen vor. Dies geht ganz einfach. Verwenden Sie einfach Schutzmatten unter dem Bürostuhl und Filzpolster unter Stuhl- und Tischbeinen. Diese schützen vor ungewollten Kratzern auf dem heißgeliebten Natursteinboden.

Wenn es um Ihren Naturstein-Boden geht, können Sie im Zweifel können Sie immer Steinmetz, Fliesenleger oder anderen Fachmann zu Rate ziehen. Ein Fachhändler für Naturstein gibt auch immer Auskunft über die geeignetste Reinigung und Pflege, die genau zu Ihrem individuellen Naturstein passt.

Wie man Fliesenfugen reinigt

Fliesen sind bei der Einrichtung sehr beliebt und vor allem in Küchen und Badezimmer am häufigsten zu sehen. Doch genau in diesen Räumen wo hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, können sich Schmutz und Schimmel ansammeln, die nicht nur unschön anzuschauen sind, sondern unter Umständen auch schädlich für die Gesundheit sein können. Wir empfehlen Ihnen, wie sie die Fliesen reinigen können.

Fliesenfugen reinigen

Bevor Sie mit der Reinigung beginnen, sollten Sie zuerst feststellen, um welchen Schmutz es sich handelt. Wenn Sich in den Fugen Schimmel angesammelt hat, sollten Sie diesen mit einem Spezialreiniger entfernen. Es gibt eine große Auswahl an Reinigern auf dem Markt. Bei jenen, die Chlor enthalten, sollten Sie zur Sicherheit mit Handschuhen und Atemschutz arbeiten. Beim Schmutz, der sich in den Fugen angesammelt hat, können Sie einen speziellen Fugenreiniger verwendet, der besonders effektiv gegen Fett und eingetrockneten Schmutz vorgeht. Nachdem Sie den Reiniger aufgetragen haben, sollten Sie ihn einige Minuten einwirken lassen, bevor er wieder entfernt wird. Zum Entfernen des Schmutzes können Sie alter Zahnbürsten verwenden. Vermeiden Sie Reinigungsmittel, die nicht explizit auf Fugen hinweisen nur in Notfällen. Bei der ersten Verwendung sind sie zwar effektiv gegen Schmutz, können aber bei wiederholter Anwendung die Schutzschicht abtragen, bzw. Sie bröckelig werden lassen. Das macht die Fugen mit der Zeit anfälliger.

Dampfreiniger

Eine ökologischere Variante beim Reinigen der Fliesen ist der Dampfreiniger. Im Gegensatz zu den chemischen Reinigungsmitteln wird hier der Schmutz durch heißen Dampf entfernt und Schimmelpilze dank der hohen Hitze abgetötet. Ein weiterer Vorteil liegt in der Verwendung, denn Dampfreiniger können längere Zeit ohne Unterbrechung verwendet werden. Dampfreiniger kann man sich für einen bestimmten Zeitraum ausleihen.

Wenn sich der Schmutz zwischen den Fliesen in den Silikonfugen festgesetzt hat, ist dieser wesentlich schwieriger zu entfernen. Hier müssen oft die gesamten Fliesen entfernt und neu aufgetragen werden. Das ist zwar nicht schwierig, allerdings etwas zeitaufwändig. Mit einem Teppichmesser kann man die alten Fliesen entfernen, die entsprechenden Stellen bearbeiten und anschließend mit einem neuen Fugensilikon wieder verlegen.

Fugenversiegelung

Am besten hält man die Fugen über die Dauer so sauber wie möglich. Das beginnt bereits mit einer speziellen Versiegelung, um die Fugen vor Schmutz, Wasser und Feuchtigkeit zu schützen. Nach der Benutzung der Räumlichkeiten sollten Sie darauf achten, dass sie so schnell wie möglich getrocknet und gelüftet werden. Öffnen Sie Fenster und Türen und belüften Sie die Räume. Ebenfalls hilfreich ist es, wenn nach dem Duschen die Fliesen entweder mit einem Tuch oder mit einem Wasserschieber gereinigt werden.