Fussböden und Fachfirmen in einer Übersicht!
Fussböden und Fachfirmen in einer Übersicht!

Rasen

Sportrasen

Sportrasen

Für aktive Menschen gibt es kaum etwas schöneres, als auf einem schönen gepflegten Rasen zu laufen oder andere Sportarten zu treiben. Doch für den Rasen selbst ist es alles andere als eine schöne Angelegenheit. Im Laufe der Zeit muss das Gras viel Belastung aushalten und viele Flächen verwandeln sich in eine öde Landschaft.

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Wussten Sie schon?

Für einen kräftigen Rasen sollte man den Grund regelmäßig düngen. Hier sollte man den ersten Wachstumsschub von April bis Mai berücksichtigen. Das zweite Mal sollte etwas im Juni gedüngt werden, ein letztes Mal schließlich im August. Im Herbst kann man einen kaliumbetonten Dünger verwenden, welcher die Gräser resistent gegen Frost und andere Rasenkrankheiten macht.

Nachteil

Wer einen saftig grünen Sportrasen aussähen will, muss mit einem größeren Aufwand bei der Herstellung und Erhaltung rechnen als bei einem üblichen Rasen oder als bei einem staubigen Platz. Die größte Herausforderung an diese Art des Gartenbelages ist, dass das Grün ganzjährig benutzt wird und einer großen Belastung standhalten muss. Dafür sind optisch weniger Ansprüche gestellt als im Vergleich zu einem Zierrasen. Da ein Sportrasen das ganze Jahr über gut aussehen muss, wird ein großer Pflegeaufwand benötigt, dazu gehört auch die Reparatur von bereits abgenutzten Stellen und eine regelmäßige Pflege des restlichen Rasens.

Die Verlegung / Mischung

Das Verlegen eines Sportrasens sollte wenn möglich von einer Fachfirma ausgeführt werden, da sie erfahrener sind und den hohen Ansprüchen gerecht werden können. Erfahrene Verleger wissen, worauf es bei einem Sportrasen ankommt und wissen, welches Saatgut sie benutzen müssen. Eine gute Saatmischung für einen Sportrasen beinhaltet Wiesenrispengras zu 60% in drei Untersorten und 40% Deutsches Weidelgras in zwei Untersorten. Je nachdem, wo sich der Rasen befindet, ob er beschattet wird oder nicht, sollte die Mischung mit anderen Gräserarten gemischt werden.

Schattenrasen

Schattenrasen

Vor allem in den besonders warmen Monaten sucht man nach einem schattigen Plätzchen, an dem man sich entspannen kann. Doch diese angenehmen Plätze sind für den heimischen Rasen oft ein Problembereich, da er nicht die Sonne bekommt, wie andere Teile des Rasens. Hier wächst der Rasen nur sehr spärlich und es entstehen häufig Lücken. Ein guter Rasen benötigt normalerweise möglichst viel Sonne um richtig wachsen zu können. Allerdings ist dies bei dichten Sträuchern, oder auch Laub und Nadelbäumen nicht der Fall.

Mit einem Schattenrasen kann man teilweise diese Lücken füllen. Allerdings sollte man beachten, dass auch bei starkem Schatten ein entsprechender Rasen nicht hundertprozentige Abdeckung verschaffen kann, da die Wurzeln sehr dicht am Boden liegen und deshalb sehr viel Wasser entziehen. Für Plätze, an die gar keine Sonne kommt, empfehlen sich Schattengewächse und resistente Pflanzen wie zum Beispiel Johanniskraut oder Efeu.

Die Bereiche, die über einen Teilschatten verfügen kann man mit einem Gemisch für Schattenrasen behandeln. Beim Verlegen sollte man bedenken, dass Schattenrasen nicht so belatsbar ist wie andere verlegbare Rasen. Das ist auf die unterschiedliche Sonneneinstrahlung zurückzuführen, welche den Schattenrasen weniger resistent macht.

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Wussten Sie schon?

Moos entsteht aufgrund von Nährstoffmangel und einem verdichteten Boden. Die Kombination führt sehr häufig zu einem ungünstigen pH-Wert. Um Moos zu vermeiden sollte der Rasen regelmäßig belüftet werden und mit mittelkörnigem Sand bearbeitet werden, damit sich das unerwünschte Grün nicht ausbreiten kann.

Das sollten Sie beachten

Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, sollte man einige wichtige Punkte beachten. Für den Schattenrasen ist es wichtig, dass die Aussaat noch im Frühjahr stattfindet, damit die Samen noch so viel Sonneneinstrahlung wie möglich erhalten. Die meisten Bäume sind noch nicht belaubt und können deshalb viel Sonne durchlassen. Wenn der Bereich gedüngt werden soll, gilt das gleiche wie bei der Aussaat, nämlich je früher desto besser. Der Schattenrasen ist weitaus empfindlicher und weniger trittfest als normaler Rasen. Der Rasen sollte deshalb 2-3 cm länger sein als der herkömmliche Rasen. Vor allem in den heißen Monaten muss auch der Schattenrasen zusätzlich bewässert werden. Hier sollte man allerdings nicht übertreiben, der Rasen sollte deshalb nicht ertränkt werden. Das richtige Maß spielt eine entscheidende Rolle, denn Feuchtigkeit und Schatten begünstigen auch das Wachsen von Moos.

Rollrasen

Rollrasen

Beim Rollrasen handelt es sich um einen fertigen Rasen, den man nach dem Verlegen bereits vollständig verwenden kann. Da sich nicht jeder Rasen auf der gesamten Fläche gleichmäßig entwickelt, kann man mit einem Rollrasen nachhelfen. Der Hersteller bereitet dafür die Rasenfläche vor und schneidet diesen schließlich mit einer dafür geeigneten Schälmaschine in Streifen der Größe 1,5 bis 2,5 m Länge und 40-50 cm Breite. Die Dicke beträgt je nach Bedarf zwischen 1,5 und 3 cm. Vor der Lieferung sollte man sich vergewissern, dass der Rasen nicht älter als zwei Tage ist, denn es besteht die Gefahr dass der Rasen fault.

Der Untergrund

Um einen Rollrasen anzulegen, muss der Unterboden gut vorbereitet werden. Im ersten Schritt wird die Fläche, auf der der neue Rasen verlegt wird von jeglichem Bewuchs und anderen Gewächsresten befreit werden. Sobald dies erledigt it, wird der Boden aufgelockert, um anschließend alle gröberen Teile wie Steine, Wurzeln und andere zu entfernen. Je nach Verfügbarkeit kann man dies in Handarbeit erledigen oder sich eine dafür geeignete Gartenhake zulegen. Als nächstes wird der Boden fein gerecht um eventuell entstandene Unebenheiten zu beseitigen. Bevor man den Rollrasen verlegt sollt man sich vergewissern, dass die Oberfläche noch etwas angeraut bleibt, damit die Wurzeln des Fertigrasens mehr Angriffsfläche erhalten.

Die Verlegung

Die anschließende Verlegung des Rasens ist keine Zauberei, dennoch erfordert sie Anstrengung, denn der zu verlegende Rasen kann unter Umständen sehr schwer sein und zwischen 15 und 20 kg pro Quadratmeter wiegen. Für den Tag der Verlegung sollte man am besten einen trockenen Tag auswählen, damit der Untergrund nicht zu stark aufgeweicht ist. Weiteres empfiehlt sich ein ebener Untergrund und eine rechtwinklige Seite, um das Verlegen zu vereinfachen. Es ist wichtig, dass man immer nur den Rollrasen betritt und nicht den Untergrund, da ansonsten wieder Unebenheiten entstehen können. Überreste des Rasens sollten luftig und schattig aufbewahrt werden, da sie eventuell zu einem späteren Zeitpunkt noch verwendet werden müssen.

Wichtig:

Der Rollrasen sollte immer im Kreuzverband verlegt werden, das bedeutet, dass die Rollenansätze immer versetzt aneinander gelegt werden, damit ein dichter und stabiler Verbund entsteht.

Sobald der Rasen verlegt ist, werden die fertigen Stücke an den Untergrund verdrückt. Dazu kann man schwere Andrückrollen verwenden. Falls diese nicht vorhanden sind, kann man auch zu Trittbrettern greifen oder den verlegten Rasen mit Vorsicht feststampfen. Je besser der Rasen angedrückt ist, desto besser verwächst er mit dem originalen Untergrund. Obwohl man den verlegten Rasen bereits betreten kann, sollte man noch vorsichtig damit umgehen und bereits unmittelbar mit der Pflege beginnen. Das beginnt mit der Bewässerung und einer schonenden Behandlung. Fugen können (nicht übermäßig) mit Quarzsand befüllt werden. Nach etwa 14 Tagen sollte der Rasen bereits gut verwachsen sein und man kann mit dem ersten Schnitt beginnen. Hierbei sollte man darauf achten, dass die Schneidemesser scharf genug sind, um ein eventuelles Herausreißen von nicht angewachsenen Teilen zu vermeiden. Nach 4-6 Wochen ist der Rasen schließlich voll belastbar.

Kunstrasen

Naturrasen - künstliche Natur pur

Kunstrasen

Kunstrasen ist nicht nur bei der Verwendung von Fußballplätzen beliebt. In immer mehr Bereichen wird der künstliche Rasen eingesetzt, egal ob im Innen- oder im Außenbereich. Eine der wichtigsten Fragen beim Thema Rasenkauf sind neben der Kostenfrage auch die Frage nach der Qualität des Produktes. Der Rasen sollte hochwertig, lange haltbar sein und dazu noch gut und so authentisch wie möglich aussehen. Unter den verschiedenen Sorten von Kunstrasen gibt es ein großes Sortiment in diversen Preisklassen. Der Preis hängt hier von der Materialart und Menge ab, die für die Erstellung verwendet wird. Handelt es sich um lange Fasern und einen dichten Rasen, steigt auch der Preis für das Produkt.

Bei der Anschaffung eines künstlichen Rasens sollte man das Produkt bei gutem Licht betrachten. Die meisten Sorten sehen im Licht sehr unnatürlich und noch schlechter als echter Rasen aus. Das Gegenteil sollte aber der Fall sein, denn ein guter Kunstrasen sollte sehr natürlich aussehen und im Idealfall sogar noch besser als ein echter Rasen. Nach der Frage des Aussehens geht es bei der Qualität um die Dichte der Rasenfläche. Viele Kunstrasen mit niedriger Qualität werden bereits nach kurzer Zeit plattgetreten. Je dichter hingegen der Rasen ist, desto schneller erholt er sich wieder und richtet sich wieder auf.

Welche Vorteil bringt ein Kunstrasen?

Der künstliche grüne Rasen kann nach dem Kauf sofort genutzt werden und ist dabei wetterunabhängig. Das Material ist gegenüber der Wetterverhältnisse resistent und trotzt sowohl Trockenperioden, starkem Regen als auch frostigen Wintern. Ein weiterer Vorteil des Kunstrasens ist der geringe Pflegeaufwand. Bei Bedarf muss man mit einem Laubrechen das angehäufte Laub entfernen. Aufwände wie gießen, mähen oder düngen fallen hingegen weg. Ein sauberer Kunstrasen sieht dank seiner hochqualitativen Fasern und Dichte einem echten Rasen täuschend ähnlich.

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Wussten Sie schon?

Die Faserlänge von Kunstrasen variiert zwischen 30mm bei besonders hochwertigen Rasen und 30mm bei mit Sand verfüllten Rasen. Für den Terrassen und Balkone reicht eine Länge von 25mm aus.

Die Bestandteile eines Kunstrasens

Bei der Herstellung von künstlichem Rasen verwendet man verschiedene Materialien. Man unterscheidet hierbei zwischen Garnen aus Polyethylen, Polypropylen oder Polyamid. Die Trägerschicht besteht aus Urethan oder Latex und wird in den meisten Fällen noch zusätzlich stabilisiert um ein Verzieren der unteren Schicht zu verhindern.

So unterscheiden sich die verschiedenen Materialien

Polyethylen hat ein sehr niedriges Gewicht und hat sowohl im trockenen als auch im nassen Zustand die gleiche Reißfestigkeit. Das Material ist besonders resistent gegenüber Schimmelpilzen und Insekten. Ein Kunstrasen aus diesem Material eignet sich besonders für die Gestaltung von Gärten und Terrassen. Die Verlegung verläuft äußerst schnell und hält auch einer täglichen Beanspruchung stand. Polyproyplen ist besonders reißfest und widerstandsfähig und hält einer mechanischen Einwirkung bestens stand. Polyamid oder auch Nylon ist sehr lange haltbar. Ein Rasen aus Polyamid lässt sich sehr einfach waschen, trocknet schnell und ist Insekten gegenüber ebenfalls sehr resistent. Im Vergleich zu den anderen Materialien kann Polyamid am meisten Feuchtigkeit aufnehmen.

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Wussten Sie schon?

Die Qualität eines Kunstrasens kann man anhand einiger kleiner Kriterien feststellen. Je schwerer das Material ist, desto mehr Fasern wurden für die Struktur verwendet, was die Qualität steigert. High End Produkte wiegen bis zu 2.800 g/qm, mit Quarzsand zu verfüllender Rasen wiegt bis zu 2.100 g/qm.

Die Verlegung

Wer einen Kunstrasen verlegen will muss kein Experte sein, sollte sich aber an ein paar einfache Regeln halten. Den größten Fehler, den man bei der Installation machen kann, ist eine nicht ordnungsgemäße Vorbereitung des Untergrunds. Alle Arten des künstlichen Grases sollen auf einem harten Untergrund ausgebreitet werden, am besten aus Schotter. Lehmige oder tonige Böden, die anfallendes Regenwasser nur sehr schlecht aufnehmen, brauchen eine Drainage.

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Wussten Sie schon?

Wurzeln können bei der Verlegung von Kunstrasen zu einem Problem werden. Ein solider Untergrund aus Schotter hält Wurzeln ab und gibt Tieren wie Maulwürfen keine Chance beim Untergraben der Erde.