Fussböden und Fachfirmen in einer Übersicht!
Fussböden und Fachfirmen in einer Übersicht!

Restauration

Restauration - Steinböden

Ihr Steinboden sieht nicht mehr aus wie neu? Kein Problem, Naturstein im Wohnbereich kann veredelt und bestimmte Schäden können auch wieder repariert werden. Eine Restauration ist eigentlich von allen Natursteinen möglich: Marmorböden, Granitböden und Bodenfliesen aus Terrazzo lassen sich genauso gut restaurieren wie Fliesen. Leidglich der Aufwand und damit auch die Kosten der Restauration variieren je nach Bodenbelag. Bei einer Restauration legt man wesentlich weniger Geld hin, als wenn man den Boden komplett neu verlegt. Wichtig ist aber: Man lässt einen Fachmann, also einen spezialisierten Steinmetz-Betrieb ans Werk.

Durch das tägliche Begehen entstehen schon bald mal Gebrauchsspuren am Steinboden. Aggressive Putzmittel, Rotwein- oder Fruchtsaftflecken oder andere Malheure verursachen dann schon mal kleinere Schäden am geliebten Fußboden aus Stein. Auch kann es beim Steinboden vorkommen, dass kleinere Stellen ausbrechen. Aber auch dann kann ein Steinmetz helfen und die ausgebrochenen Stellen reparieren. Eine Restauration ist in den meisten Fällen möglich. Nach dem Reinigen und Polieren mit der Schleifmaschine wird der Boden versiegelt. im Gesamten besteht die Restaurierung von Steinböden aus sieben Gängen.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Bei bestimmten Natursteinen (z.B. Marmor) kann die Oberfläche kristallisiert werden – dadurch wird sie härter und widerstandsfähiger.

Das Schleifen funktioniert am besten, wenn der Boden nass ist. Dann entsteht kein Staub in den vier Wänden. Dazu werden Maschinen verwendet, die mit Diamant-Nass-Schleifköpfen Unebenheiten beseitigen. Durch weitere Schleifgänge mit immer feinerer Körnung werden die Böden dann auf Hochglanz geschliffen. Im letzten Schritt – der Reinigung – wird eine Natursteinseife aufgetragen, welche nicht nur den Natursteinboden pflegt, sondern auch den Bodenglanz verbessern soll.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Bei Haushalten mit hoher Belastung (z.B. durch spielende Kinder) oder in Ladenlokalen eignet sich das Antik-Finish. Hier entsteht eine seidenmatte Optik, die weniger anfällig für Gebrauchsspuren und auch langlebiger ist.

Neben den geringeren Kosten im Vergleich zur Neuverlegung gehört auch der Erhalt des geliebten und manchmal sogar historischen Bodens zu einem der Gründe, warum man sich für eine Restauration entscheidet. Viele nutzen diese Restauration aber auch, um ihre Immobilie aufzuwerten, bevor sie sie zum Kauf anbieten.

Restauration - Holzböden

Alte und in vielen Fällen auch denkmalgeschützte Holzböden haben für das Zuhause einen unschätzbaren Wert. Sie gehören zur Geschichte des Hauses und es gilt, sie unbedingt zu erhalten. Dies geht mit einer Restauration – dem „Wieder-Herstellen“. Dabei können bei besonders alten Böden auch verborgene Werte dieses Denkmals wieder zum Vorschein gebracht werden.

Klar ist: Der Fußboden wird in den eigenen vier Wänden wohl am stärksten strapaziert. Auch bei sachgemäßer Pflege zeigen Holzböden mit der Zeit Gebrauchsspuren. Denn das Betreten des Bodens führt nach und nach zum Abrieb der schützenden Lacke oder Öle. Und ein Boden muss viel aushalten – oft auch Kinderspielzeug, Gläser oder andere Dinge, die auf den Boden fallen. Kratzer und Dellen, die dabei entstehen, sind nach Jahren auch auf dem schönsten Holzboden also völlig normal. Eine Restauration ist daher nach einigen Jahren sehr zu empfehlen.

Nicht nur bei Gebrauchsspuren, sondern auch bei stärkeren Schäden, können Experten wie Betriebe, die auf die Restauration von Fußböden spezialisiert sind, helfen und bieten gute und bezahlbare Lösungen an. Durch das Abschleifen der obersten Schicht beseitigen sie alle gewöhnlichen Gebrauchsspuren. Dellen oder größere Fugen gleichen sie aus oder ersetzen einzelne beschädigte Dielen bzw. Teile des Parketts. Schließlich wird der nun wie neu wirkende Boden erneut mit Öl- oder Lacksystemen geschützt. Sind die Hölzer besonders stark beschädigt, kann der Bauherr sie einfach und ohne Probleme ausbauen. Und schnell werden sie durch neue ersetzt. Mit besonderen Schleifmaschinen für die Randbereiche kann der Boden sogar bis in den letzten Winkel sauber abgeschliffen werden. So müssen die Sockelleisten bei der Renovierung nicht unbedingt entfernt werden. Auch Einbauschränke können stehen bleiben.

Doch nicht nur die Gebrauchsspuren an sich, müssen bearbeitet werden. Bekanntlich arbeitet das Holz – es lebt. Und dadurch entstehen in den meisten Parkettböden im Laufe der Jahre kleine Fugen. Diese können mit Holzkitt- Masse verschlossen werden. Damit verwandelt man den unebenen Boden wieder in eine schön gleichmäßige Fläche. Danach muss die Oberfläche erneut behandelt werden.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Ein Dielenboden altert stilvoll. Mit den Generationen gewinnt ein alter Dielenboden aus Tanne, Kiefer, Fichte an Charakter und Ausdruckskraft. Auch seine Schönheit kann trotz verschiedener Verschleißerscheinungen durchaus noch zunehmen.

Da ein alter Dielenboden stilvoll altert, sollte man sich im Vorfeld einer Restauration überlegen, welche Probleme beseitigt werden sollen und welche den Boden sogar noch liebenswerter machen und besser erhalten bleiben sollen.

Nägel, Splitter, Risse oder Bruchkanten sorgen jedoch für Verletzungsgefahr, sie sollten entfernt werden. Dazu verwendet man einen Schwing- oder Bandschleifer, einen Schleifklotz und Schleifpapier.

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Wussten Sie schon?

Überbreite Fugen entstehen, wenn sich das Holz im Lauf der Jahre zusammenzieht. Sie stören vor allem dann, wenn sie Zugluft durchlassen oder sich alter Schmutz in ihnen festgesetzt hat. Dann ist es eine Wärme- und Trittschalldämmung unter dem Boden ratsam.