Fussböden und Fachfirmen in einer Übersicht!
Fussböden und Fachfirmen in einer Übersicht!

Terrasse / Balkon

Welcher Bodenbelag darf‘s denn auf der Terrasse oder Balkon sein?

Für jeden Typ den richtigen Belag für draußen

Die Qual der Wahl nach dem richtigen und vor allem passenden Bodenbelag mit den gewünschten Eigenschaften hat der Bauherr nicht nur im Innenbereich seines neuen Zuhauses, nein auch im Außenbereich, gerade auf der Terrasse stellt sich oft die Frage, welcher Bodenbelag der Beste ist. Denn auch hier gibt es ein große Auswahl und viele Möglichkeiten. Am Ende wählt man das, das am besten zu sich selbst und zu den eigenen Anforderungen und Bedürfnissen passt. Nicht nur der Geschmack entscheidet mit, sondern auch der Geldbeutel.

Bodenbelag aus Beton

Beginnen wir mal mit einem Bodenbelag aus Beton. Dann sagen Sie bestimmt gleich „Beton ist langweilig!“. Doch weit gefehlt. Auch als Bodenbelag für Terrassen eignet sich Beton bestens und ist darüber hinaus auch noch sehr vielseitig. Die große Auswahl an Farben und Formen, geraden oder gewellten Kanten. Außerdem sind Böden in Beton-Optik momentan absolut angesagt. Und auch wenn sie zurzeit im Trend liegen, sind sie zeitlos. Man macht damit also nie etwas falsch. Sie kommen eben immer gut an. Sie bestechen außerdem durch ihre einfache Pflege und ihr unkompliziertes Verlegen. Der Betonboden lässt sich im Sandbett oder auf Setzlagern relativ einfach verlegen. Auch preislich tut ein Bodenbelag aus Beton für die Terrasse dem Geldbeutel nicht viel Böses an – die Preise liegen also im Rahmen.

Bodenbelag aus Holz

Wer auf Natürlichkeit setzt, setzt natürlich auch auf Terrassen aus Holz. Bangkirai, Douglasie oder Bambus bestechen nicht nur durch ihre unwiderstehliche Schönheit, sie setzten einen klaren Akzent und unterstreichen die Natürlichkeit und Holz wirkt darüber hinaus auch sehr warm. Sie passen einfach sehr gut in den natürlichen Raum – den Garten. Als komplette Holzdecks werden sie so zu einer gemütlichen Terrasse, auf der ganze Blumenranken die Geländer herunter wachsen können. Gerade im Sommer ist vor allem die Haptik des Echtholzes ein großer Pluspunkt, wenn wir etwa barfuß auf der Terrasse herum laufen.

Auch die Verlegung ist einfach: Die Holzdielen werden auf einem Rahmen verschraubt, der auf dem Boden oder dem Fundament aufliegt. Die Haltbarkeit hängt von der Holzqualität und Pflege ab. Die beste Pflege ist das regelmäßige Reinigen und Ölen des doch wetterempfindlichen Holzes.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Exotische Hölzer sind zwar haltbarer und weniger pflegeintensiv als heimische, kommen aber nicht immer aus Plantagen und fördern dann die Abholzung der Regenwälder.

Tropenhölzer

Für tropische Hölzer muss man wesentlich weiter in die Tasche greifen, also mehr Geld ausgeben als für heimische Hölzer.

Dann gibt es noch Wood Plastic Composites, kurz WPC. Dabei handelt es sich um einen Verbundwerkstoff aus Holzspänen und Kunststoffen. Er sieht aus wie Holz, ist aber keins, was durchaus auch Vorteile mit sich bringt. WPC ist wesentlich pflegeleichter und nicht so wetterempfindlich als Holz. WPC kann aber auch teurer sein als Holz.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Beim WPC reicht es aus, diesen mit Wasser und Schrubber zu reinigen.

Fliesen

Auch Fliesen sind auf der Terrasse hoch im Kurs. Keramikfliesen etwa sind pflegeleicht, einfach sauber zu halten und in vielen Farben erhältlich. Wenn man jedoch dauerhaft etwas von seinen Fliesen haben möchte, sollte man dabei auch etwas tiefer in die Tasche greifen und ruhig mal etwas mehr investieren. Übrigens: Es gibt natürlich auch Fliesen aus Terrakotta, die ein südländisches Flair in den Garten oder auf die Terrasse zaubern. Die Verlegung sollte möglichst von einem professionellen Fliesenleger übernommen werden.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

? Keramikfliesen sind sehr frostanfällig. Deswegen gilt hier auf einen stabilen Unterbau zu achten. Im Zweifel: Den Fachmann hinzuziehen.

Natursteine bieten wie der Name schon sagt wieder Natürlichkeit auf der Terrasse. Ganz egal, ob man sich nun für Granit, Sandstein, Porphyr, Travertin oder Quarzit oder einen anderen Naturstein entscheidet, man hat am Ende auf jeden Fall einen Boden, den man weit und breit nicht noch einmal finden wird. Bodenbeläge aus Natursteinen bleiben schlichtweg ein Unikat. Ein Vorteil gegenüber dem Holz ist, dass Natursteine wesentlich widerstandfähiger und witterungsbeständiger sind. Ein Nachteil, ist der hohe Preis, den man für diesen langlebigen Bodenbelag hinlegen muss. Doch die Investition ist eine für die Zukunft und lohnt sich. Die Verlegung des Natursteinbodens bedeutet einen großen Aufwand, auch hier sollte man einen Fachmann hinzuziehen, damit man sicher gehen kann, dass man lange etwas davon hat und auch wirklich nichts schief geht.

Auch Kies ist als Bodenbelag für Terrassen möglich und vor allen Dingen preiswert und schnell aufgebracht. Allerdings bedarf es bei diesem Belag einer regelmäßigen Pflege und auch nicht immer ist es hier so eben wie es für die Gartenmöbel sein sollte.

Ipe

Hervorragend für den Außenbereich

Ipe - Terrassendielen

Ipe ist ein Baum, der vor allem im nördlichen Teil Südamerikas wächst. Der in Europa in weiten Teilen noch unbekannte Baum wird in den USA „Arcwood“ genannt, die lateinische Fachbezeichnung ist „Tabebuia longiflora“. Der Ipe wird beispielsweise in Brasilien und Venezuela angebaut, er wächst auch häufig in Kolumbien und Trinidad und wird bis zu vierzig Meter hoch, wobei er einen Stammdurchmesser von etwa einem Meter erreicht.

Das Holz des Ipe zeichnet sich durch seine Härte aus. Dadurch hat es ein geringes Schwindverhalten, das Holz arbeitet fast gar nicht und eignet sich so hervorragend für eine Verwendung im Außenbereich, etwa als Terrassendiele. Beliebt ist Ipe aber auch als Bodenbelag im Innenbereich, wenn dieser sehr stark beansprucht wird. Denn durch die besondere Härte ist das Holz sehr widerstandsfähig und die Abnutzung ist sehr gering. Für den Außenbereich hat das Holz eine Dauerhaftigkeit von etwa 30 Jahren.

Das Ipe-Holz hat nicht nur hervorragende Eigenschaften, sondern sieht überdies auch noch sehr gut aus: Das Holz hat eine sehr auffällige Maserung. Dadurch wirken einzelne Dielen sehr lebendig und abwechslungsreich. So entsteht eine besondere Optik im Garten oder im Wohnzimmer.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Das Holz des Ipe ist sehr hart, die Bearbeitung daher sehr aufwändig und schwer. Außerdem ist der Transportweg sehr kompliziert. Ipe ist daher in Deutschland weitgehend unbekannt, da das Holz dadurch auch sehr teuer wird.

Exklusiver Boden hat seinen Preis

Der Boden aus dem Holz des Ipe gilt als sehr luxuriös und exklusiv. Die Anschaffung ist daher teurer, als die Verlegung heimischer Hölzer oder einiger tropischer Hölzer. Allerdings kann dieser Boden aus dem Holz des Ipe als eine langfristige Investition gesehen werden, denn es ist der beste Holzfußboden, den es derzeit auf dem deutschen Markt zu kaufen gibt. Das Holz des Ipe ist daher als exklusives Premium-Produkt mittlerweile beliebter, als das edle Teakholz.

Massaranduba

Massaranduba - Holz vom Balatabaum

Massaranduba - Terrassendielen

Massaranduba zeichnet sich durch sein Gewicht und durch seine ungewöhnliche Härte aus. Zugleich schimmert das Hartholz in einer ansprechenden rötlich-braunen Farbe. Das Holz vom Balatabaum ist äußerst robust und daher sehr gut geeignet, um im Außenbereich Verwendung zu finden - beispielsweise im Terrassenbau. Besonderer Pluspunkt: Massaranduba ist nicht nur extrem witterungsbeständig, sondern sieht auch noch sehr gut und exklusiv aus. Der Farbverlauf ist sehr dicht und die Oberfläche zugleich äußerst eben. Kleine Wurmlöcher gibt es nur sehr selten. Die Struktur des Holzes ist daher insgesamt sehr fein. Das Holz des Balatabaumes ist daher eine gute Alternative zum Bangkirai-Holz. Massaranduba stammt aus Südamerika. Bekannt ist das Holz übrigens auch unter den Namen Balata rouge, Beef wood oder Pferdefleisch-Holz.

Die Vorteile von Massaranduba auf einen Blick

  • sehr hartes Holz
  • angenehme, warme Farbe
  • feine Struktur
  • für den Außenbereich geeignet
  • hält bis zu 30 Jahre im Außenbereich
  • beständig gegenüber Witterung, Insekten, Pilzen und Termiten

Die extreme Härte des Holzes birgt auch einen Nachteil: Es ist nicht so leicht zu bearbeiten. Die Arbeit sollte daher Profis mit dem richtigen Werkzeug und Know-how überlassen werden. Mit dem richtigen Werkzeug lässt sich Massaranduba wiederum problemlos sägen, hobeln und polieren. Zu beachten ist beim Einbau der Dielen auf der Terrasse auch, dass Massaranduba stark arbeitet - also schwindet und quillt.

Auf die Zertifizierung achten

Wer sich für Terrassendielen aus Holz entscheidet, legt zumeist Wert auf natürliche Materialien und Nachhaltigkeit. Zur Nachhaltigkeit gehört es auch, dass das Holz unter menschenwürdigen und naturschutzrechtlichen Bedingungen geerntet wird. Daher sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass das Massaranduba eine FSC-Zertifizierung hat. Dieses Zertifikat zeigt an, dass die Balatabäume unter strengsten Kontrollen geerntet werden. Zugleich entstehen vor Ort neue Arbeitsplätze. So können Sie sich an dem Massandura-Boden ohne schlechtes Gewissen erfreuen.

Der Balatabaum

Der Balatabaum, der das Massandura-Holz liefert, ist vor allen Dingen in der Karibik und im tropischen Mittel- und Südamerika verbreitet. Der Baum wächst langsam, aber wird bis zu 30 Meter hoch. Er kann einen Stammdurchmesser von bis zu 1,3 Metern erreichen. Da das Holz sehr schwer ist, schwimmt es nicht. Außerdem findet es nicht nur im Terrassenbau Verwendung, sondern auch im Bereich von Zimmermannsarbeiten, bei Eisenbahnschwellen, im Schiffbau oder Brückenbau oder bei der Herstellung von Möbeln und Furnieren.

Robinie

Robinie – heimisch, härter als Eiche

Robinie - Terrassendielen

Die Robinie ist ein mittlerweile auch in Europa heimischer Baum, der zur Gattung der Schmetterlingsblütler innerhalb der Gruppe der Hülsenfrüchtler gehört. Ursprünglich wächst der Baum in Mexico und Nordamerika. Es gibt verschiedene Gattungen und in Europa wächst zumeist die aus Nordamerika stammende „Gewöhnliche Robinie“. Alle Teile der Robinie, auch als Akazie bekannt, werden als sehr giftig eingestuft. Dennoch greifen Homöopathen auf den Baum zurück. Auch wird er gerne als Zierbaum und sogenannte Bienenweide gepflanzt, da er sehr reich an Nektar ist.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Benannt ist die Robinie vermutlich nach dem französischen Hofgärtner Jean Robin. Der lebte von 1550 bis 1629. Unklar ist, ob er den Baum aus Nordamerika nach Frankreich gebracht hat oder ob sein Sohn Vespasian Robin den Baum aus Samen, die aus Amerika stammten, gezogen hat.

  • Hart
  • Biegsam
  • Witterungsbeständig
  • Geeignet für den Außenbereich
  • Geeignet für Fußbodenheizung
  • Dauerhaft haltbar
  • Widerstandsfähig gegenüber Holzschädlingen

Das Holz der Robinie ist sehr hart und witterungsbeständig. In diesen Punkten übertrifft die Robinie sogar die Eiche. Daher findet das Holz vor allen Dingen in Außenbereichen Verwendung, etwa im Brückenbau und für den Bau von Geräten auf Kinderspielplätzen. Zudem hat das Holz sehr gute klangliche Eigenschaften und wird daher für den Bau von Xylophonen eingesetzt. Hinzu kommt die Biegsamkeit des Holzes, daher findet es ebenso gerne Verwendung im Bogenbau. Diese ganzen positiven Eigenschaften der Akazie machen sie aber auch zu einem beliebten Parkettholz. Denn: Parkett aus dem Holz der Robinie ist sehr strapazierfähig und äußert lange haltbar.

Das Holz hat einen mitteldunklen, edlen Farbton. Es fügt sich daher sehr gut in fast jedes Wohnzimmer ein und ist auch im Schlafzimmer ein echter Hingucker. Vor allem für größere Räume ist das Holz sehr gut geeignet. Darüber hinaus ist das Holz stark gemasert und sorgt so für einen optisch exklusiven Fußbodenbelag.

Da die Akazie so gute physikalische Eigenschaften aufweist, ist sie außerdem sehr gut für die Verwendung als Parkettboden über einer Fußbodenheizung geeignet – allerdings sollte die Heizung dann nicht wärmer als 28 Grad Celsius eingestellt werden. Höhere Temperaturen können in dem Holz für Risse und Schäden sorgen. Diese Neigung zur Rissbildung ist der größte Nachteil des Robinien-Holzes.

Nachteile der Robinie

  • Neigung zu Rissbildung
  • Langer und schonender Trocknungsprozess
  • Schwer zu verarbeiten
  • Ausreichend Luftfeuchtigkeit nötig

Walaba

Walaba - aus dem Wasser ins Wohnzimmer

Walaba - Terrassendielen

Walaba ist ein ganz besonderes Holz. Um diesen Namen zu bekommen, muss es nämlich zunächst 40 Jahre in einem Süßwassersee lagern. Die Bäume stehen komplett im Wasser, denn sie wurden überflutet und sind dadurch abgestorben. Zugleich hat das Wasser das Holz aber auch konserviert, da keine Luft mehr an die Bäume dringt. Geerntet wird Walaba-Holz mit Hilfe von Booten und Tauchern, die hydraulische Kettensägen nutzen. Teilweise kommen auch schon Tauchroboter bei der Ernte zum Einsatz. Generell ist die Ernte von Walaba-Holz jedoch sehr kostspielig und gefährlich. Die Hölzer werden etwa in Surinam in Südamerika von Booten aus dem Brokopondo-Stausee gezogen. Schätzungsweise 10 Millionen Kubikmeter Holz warten dort im Wasser auf ihre Ernte. Weltweit stehen vermutlich bis zu 500 Millionen Kubikmeter Holz in Stauseen unter Wasser. Das Holz ist sehr schwer. Daher erfolgt der Einschnitt der Baumstämme meist unmittelbar nach der Ernte. Am Brokopondo-Stausee beispielsweise wurde ein Sägewerk direkt am Ufer gegründet, um das Holz vor Ort bearbeiten zu können. Übrigens trocknet das Holz einfacher und schneller, als frisches Holz.

Die Vorteile

Das sogenannte Walaba-Holz hat einen hohen Anteil an Ölen und natürlichen Harzen erhalten. Außerdem neigt es nur in sehr geringem Maße dazu, zu quillen oder zu schwinden. Das Holz ist also besonders formstabil und zugleich sehr widerstandsfähig. Das macht das Walaba-Holz zu einem besonders gut geeigneten Material für den Außenbereich - insbesondere in der Nähe von Gartenteichen oder Pools. Wer also gerne einen Terrassenboden aus Holz im heimischen Garten haben möchte, der sollte über die Verlegung von Walaba nachdenken. Natürlich kann Walaba-Holz aber auch - ebenso wie andere Hölzer - als Parkett oder Landhausdiele im Haus verwendet werden. Walaba ist zudem beliebt im Möbelbau. Walaba hat im Sommer außerdem mehrere weitere Vorteile: In der Sonne vergraut es sehr gleichmäßig. Es entsteht eine edle, silbergraue Oberfläche. Geölt oder anderweitig imprägniert werden muss dieser Boden nicht, wenn man ihn vergrauen lassen möchte. Wer diesen Effekt nicht möchte, kann das Holz aber auch mit Lasur oder Öl behandeln.

Die Pflege

Walaba ist sehr pflegeleicht. Besondere Mittel sind nicht notwendig. Es reicht, den Boden regelmäßig abzukehren und bei Bedarf mit einem herkömmlichen Reiniger für Holzterrassen zu behandeln.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Walaba bleibt angenehm kühl, selbst bei großer Hitze und starker Sonneneinstrahlung. Das macht es gerade für Barfuß-Gänger zu einem angenehmen Bodenbelag auf der Terrasse oder rund um den Pool.

Die Nachteile

Walaba-Holz hat zunächst einen starken Eigengeruch. Das liegt an dem hohen Anteil an Öl und Harz im Holz. Der Geruch verfliegt jedoch meist relativ schnell, sobald das Holz an der frischen Luft verlegt wurde.

Thermoesche

Thermoesche auch für außen geeignet

Thermoesche - Terrassendielen

Hitzebehandeltes Holz aus der Esche – die sogenannte Thermoesche – eignet sich hervorragend für eine Verwendung im Außenbereich. So macht sich die Thermoesche beispielsweise sehr gut auf der Terrasse. Dabei sieht sie gut aus, ist umweltfreundlich und aus den heimischen Wäldern – und dabei ebenso stabil und langlebig wie Tropenhölzer. Im Vergleich zu den kostenintensiven Edelhölzern aus den Tropen ist die Thermoesche sogar relativ günstig.

Das Eschenholz

Neben der Buche und der Eiche gilt die Esche in Mitteleuropa zu den häufigsten und wichtigsten Nutzhölzern. Sie wächst vor allem in Polen und im Baltikum, ist aber fast in ganz Europa heimisch. Das Holz wirkt lebendig, da die Jahresringe deutlich erkennbar sind. Außerdem weist die Esche verschiedene Farben auf: Sie kann helle Weiß-, Gelb- oder Rottöne annehmen.

Das Eschenholz ist elastisch, aber zugleich zäh und fest. Es lässt sich allerdings nur schwer imprägnieren, ist in unbehandelter Form jedoch nicht sehr witterungsbeständig. Esche sollte also im Außenbereich in roher Form nicht eingesetzt werden. Abhilfe kann da die Erhitzung des Holzes schaffen.

Eingesetzt wird die Esche oft im Bereich des Möbelbaus. Gerade Schlafzimmer und Küchen werden gerne aus Esche gefertigt. Das Holz des heimischen Baumes ist aber auch beliebt als Wand- oder Deckenverkleidung oder als klassischer Parkettboden.

Wärmebehandlung des Holzes

Eschenholz ist eigentlich nicht für den Außenbereich geeignet. Das liegt an den natürlichen Eigenschaften der Esche. Durch die Hitzebehandlung jedoch wird das Eschenholz veredelt und wetterunempfindlicher. So kann die Esche auch im Außenbereich Verwendung finden. Beliebt ist das Holz etwa im Bereich von Terrassen oder Gartenteichen.

Das Eschenholz bekommt durch die Wärmebehandlung eine warme, schokobraune Farbe, die sehr edel wirkt. Die Thermoesche ist formstabil und sehr langlebig: Mindestens 30 Jahre hält das Holz im Regelfall im Außenbereich. Die Qualität ist ähnlich hoch, aber weniger kostspielig, als beispielsweise ein Holzboden aus Teakholz. Außerdem stammt die Thermoesche in Europa aus nachhaltigem Anbau.

Die Thermoesche ist leicht zu pflegen: Die Behandlung mit speziellen Pflegeölen für Holzterrassen sollte ausreichen. Außerdem fühlt sich der Boden angenehm an den Füßen an und ruft so ein tropisches Urlaubsgefühl hervor.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Um Thermoesche zu erhalten, wird das Eschenholz in einer Wärmekammer auf 210 Grad Celsius erhitzt – und zwar für die Dauer von 40 bis 60 Stunden.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Witterungsbeständig
  • Bei Temperaturschwankungen verzieht sich das Holz kaum
  • Hohe Schädlingsresistenz
  • Hoher Härtegrad
  • Keine Splitterbildung
  • Keine Farbauswaschungen bei Regen

Walaba-Holz hat zunächst einen starken Eigengeruch. Das liegt an dem hohen Anteil an Öl und Harz im Holz. Der Geruch verfliegt jedoch meist relativ schnell, sobald das Holz an der frischen Luft verlegt wurde.

Die richtige Befestigung

Die Thermoesche ist wenig elastisch. Daher sollten die Dielen an der Unterkonstruktion der Terrasse befestigt werden. Dabei können allerdings viele Fehler auftreten, die zu schweren Langzeitschäden im Holz führen und die Lebensdauer erheblich verkürzen. Daher ist es ratsam, einen Profi mit der Verlegung des Holzes zu beauftragen. Denn: Die Thermoesche sollte nicht nur Nägel an der Unterkonstruktion befestigt werden. Das hat eine spaltende Wirkung auf das Holz. Vielmehr kann es durch Klammern oder durch Nut und Federn befestigt werden.

Thermokiefer

Hitzebehandlung holt neue Eigenschaften hervor

Thermokiefer - Terrassendielen

Die Kiefer ist in Europa heimisch. Sie wächst meist sehr gerade. Außerdem ist sie anspruchslos und wächst daher auch auf weniger guten Waldböden. Hinzu kommt: Die Kiefer wächst darüber hinaus sehr schnell. Diese verschiedenen Eigenschaften machen die Kiefer zu einem beliebten Baum in Deutschland: Egal ob für Möbel, Spanplatten, Papierherstellung, Dachkonstruktionen, Treppen, Türen oder auch für Fußböden – das Holz ist vielseitig verwendbar.

Darüber hinaus hat die Kiefer einen hohen Brennwert. Daher wird auch gerne Energie aus dem Holz gewonnen. Im Bereich der Holzhackschnitzel ist die Kiefer daher sehr beliebt.

Eigenschaften des Kiefernholzes

Kiefernholz wirkt in Form von Parkett und Dielen sehr lebendig. Denn: Die Jahresringe heben sich deutlich ab und geben dem Holz ein individuelles Muster. Auch hat der Baum viele Äste, die die Struktur beleben. Die Farben innerhalb eines einzigen Kiefernstammes spielen von Gelbtönen bis hinein ins Rötliche. Auch ist das Spätholz der Kiefer wesentlich dunkler, als das Frühholz.

Kiefernholz ist weitgehend immun gegenüber Schädlingen, dafür ist es allerdings anfällig für Pilzbefall. Es kann unbehandelt für tragende Bauteile eingesetzt werden auch kann es gelegentlich feucht werden. Allerdings sollte die Kiefer in unbehandelter Form nicht mit Erdkontakt verwendet werden. Ebenso wenig sollte das Kiefernholz unbehandelt direkt der Witterung ausgesetzt sein.

Kiefernholz hat jedoch einen hohen Harzgehalt. Daher kann es sein, dass das Holz noch sehr lange nachklebt. Darüber hinaus ist das Holz vergleichsweise günstig, da der Bestand an Kiefern in Europa groß ist und damit auch die Menge des verfügbaren Holzes. Dadurch ist Kiefernholz günstiger, als die sogenannten Edelhölzer.

Kiefernholz witterungsbeständig machen

Eigentlich sollte das Holz der Kiefer nicht der Witterung ausgesetzt werden. Eine spezielle Behandlung macht dies jedoch möglich. So können Liebhaber des lebendigen Holzmusters die Kiefer auch für ihre Terrasse nutzen. Indem das Kiefernholz mit hoher Hitze behandelt wird, wird es widerstandsfähiger und witterungsbeständiger. Außerdem verbessern sich die technischen Eigenschaften des Holzes durch die Erhitzung auf 180 Grad Celsius.

Ebenso zerstört die Hitze einen Großteil des Harzes im Holz. Dadurch wird das Nachkleben reduziert, beziehungsweise vermieden.

Die Vorteile der Thermokiefer

  • Harz tritt nicht mehr aus
  • Nachwachsender Rohstoff aus heimischen Wäldern
  • Keine Verfärbungen durch die Auswaschung von Gerbsäuren
  • Geringes Quell- und Schwindverhalten
Glühbirne

Wussten Sie schon?

Terrassendielen aus Thermokiefer werden komplett ohne Einsatz von Chemikalien hergestellt. Auch Holzschutz wird nicht verwendet und muss auch nach dem Verlegen nicht verwendet werden. Dadurch ist die Thermokiefer umweltfreundlich und frei von Schadstoffen.

Nachteile der Thermokiefer

Kiefernholz ist günstig und sieht gut aus. Es hat in der thermisch behandelten Form einige Vorteile, aber auch einige neue Nachteile:

  • Splittergefahr: Die Fasern rund um die Astlöcher neigen bei der Thermokiefer dazu, sich mit der Zeit aufzustellen. Dadurch entsteht eine erhöhte Verletzungsgefahr, etwa durch Splitter im Fuß bei Barfuß-Läufern.
  • Härteverlust: Das eigentlich recht harte Kiefernholz verliert durch die Hitzebehandlung an Härte. Dadurch ist die Thermokiefer nicht so stark belastbar, wie die unbehandelte Kiefer.
  • Keine UV-Beständigkeit: Die Thermokiefer ist nicht UV-beständig. Theoretisch müsste das Holz also mit UV-Blockern behandelt werden.

Kebony-Kiefer

Dauerhaftes Produkt und exklusives Aussehen

Kebony-Kiefer - Terrassendielen

Wunderschönes, dunkles Holz mit einer exklusiven Struktur und einem edlen Aussehen: Durch eine besondere Behandlung nach dem Kebony-Verfahren aus Norwegen bekommt die heimische Kiefer ein besonderes Aussehen.

Hergestellt wird dieser exklusive Bodenbelag mit besonders langer Haltbarkeit aus der Waldkiefer, auch bekannt als Weißkiefer oder Gemeine Kiefer. Dieses Holz wird mit einer Flüssigkeit behandelt, die die Eigenschaften des Holzes verbessert. Diese Flüssigkeit ist biologisch und unbedenklich.

Durch die patentierte Behandlung entsteht ein Holzprodukt mit einer einzigartigen Optik: Die Kiefer behält ihr astiges Aussehen, es wird sogar noch betont.

Geeignet ist das Holz für Fußböden im Innenbereich und im Außenbereich. Allerdings sollte der Fußboden nicht geschliffen oder gehobelt werden. Dabei könnte unbehandeltes Kernholz freigelegt werden, was der extremen Haltbarkeit des Kebony-Holzes schadet. Allerdings ist ein Abschleifen, gerade im Außenbereich, kaum notwendig – nicht nur, weil das Holz extrem hart und widerstandsfähig ist. Denn: Ein großer Pluspunkt durch die patentierte Kebony-Behandlung ist, dass das Holz nicht durch Wind und Wetter verwittert und durch Sonneneinstrahlung an Farbe verliert. Vielmehr gewinnt der Belag durch die Wetter- und Lichteinflüsse an Charme, denn es entsteht eine silbergraue Patina auf dem dunkelbraunen Holz.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Die Kebony-Kiefer ist ein europäisches Produkt, den exklusiven tropischen Hölzern aber ebenbürtig in Widerstandsfähigkeit und ästhetischer Optik.

Vielseitige Verwendung

Kebnoy-Holz ist bereits in zahlreichen unterschiedlichen Bereichen erfolgreich getestet worden. So eignet es sich nicht nur hervorragend für die heimische Terrasse oder das Wohnzimmer, sowie Türen, Fenstern und Fassadenverkleidungen, sondern ebenso für den Einsatz am Wasser und am Meer – etwa als Boden auf Schiffen und Yachten, als Material für den Bau von Bootsstegen oder Promenaden. Das Holz hat eine ähnliche Optik und Widerstandsfähigkeit, wie sehr gute und sehr kostspielige Teakhölzer und ist daher eine preisgünstigere Alternative etwa für exklusive Yachten oder edle Umrandungen für den heimischen Pool.

Kebony-Radiata Pine

Verfahren zur Verbesserung der Holzqualität

Kebony-Radiata Pine - Terrassendielen

Die Radiata Pine, bekannt auch als Monterey-Kiefer, ist eine Kiefernholzart, die vor allen Dingen außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets in Kalifornien kultiviert wird. Denn: Der Baum wächst beispielsweise in Australien oder Neuseeland viel schneller. Die Wuchsleistung ist in diesen Ländern ungewöhnlich hoch und so entstehen teilweise Jahresringe von mehreren Zentimetern. Allerdings hat diese Kiefernart Nachteile: Das Holz ist sehr leicht und hat nur geringe Festigkeitseigenschaften. Daher eignet es sich in dieser Form kaum für die Verwendung im Fußbodenbereich - egal ob innen oder außen. Die Radiata Pine ist anfällig für Pilzbefall, neigt zu Rissbildungen und unterliegt während des Trocknungsverfahrens im Sommer an der freien Luft einer hohen Bläuegefahr.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Die Radiata Pine wird unbehandelt maximal für selten beanspruchte Fußböden verwendet. Viel häufiger wird sie genutzt für die Herstellung von Euro-Paletten, für Schalungen oder Faserplatten.

Verbesserung dank Kebony

Das Kebony-Verfahren wurde in Norwegen entwickelt und dient dazu, weiche Kiefernhölzer sehr viel widerstandsfähiger zu machen. Das Verfahren ist umweltfreundlich und beruht darauf, dass eine bio-basierte Flüssigkeit die Zellstruktur von Weichhölzern permanent verändert. Durch das Verfahren erhält das behandelte Holz eine dunkelbraune Farbe. Hölzer im Außenbereich bekommen mit der Zeit eine silbrige Patina, statt zu verwittern. Die Kosten für die Instandhaltung sind sehr gering, da nur ein Minimum an Wartung ist. Durch die Kebony-Behandlung verbessert sich die Holzstabilität erheblich. Die Härte steigt um bis zu 50 Prozent, während die Biegsamkeit der Radiata Pine erhalten bleibt. Das Verfahren verändert lediglich die Eigenschaften des Holzes im Bezug auf die Fähigkeit, Wasser zu halten. Es quillt und schwillt daher wesentlich geringer als das unbehandelte Holz der Radiata Pine. Das Holz darf gerade im Außenbereich allerdings nicht an der Oberfläche behandelt werden, etwa durch hobeln oder schleifen.

Kebony wird in Norwegen hergestellt und kann in nahezu allen Bereichen Einsatz finden – egal ob als Fußboden im Außenbereich oder im Innenbereich oder in Form von Fenstern, Türen oder Möbeln und Wandverkleidungen.

Bangkirai

Bestseller für die Terrasse

Bangkirai - Terrassendielen

Unter dem Begriff Bangkirai werden zahlreiche verschiedene asiatische Hölzer zusammengefasst. Es gibt also keinen Baum, der diesen Namen trägt. Diese Bangkirai-Hölzer haben in Deutschland den höchsten Marktanteil unter allen verwendeten Tropenhölzern. Da aber verschiedene Bäume genutzt werden, kann auch die Qualität zwischen verschiedenen Bangkirai-Hölzern stark schwanken.

Für Bangkirai wird auch oft der Name "Yellow Balau" verwendet. Aber auch unter den Namen Keruing, White Seraya, Red Balau und Merawan werden die asiatischen Hölzer weltweit importiert. Die Hölzer weisen unterschiedliche Farben auf. So gibt es Bangkirai in einem hellen Braun-Gelb in verschiedenen Nuancen bis hin zu einem dunklen Rot-Braun.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Oftmals weist das Holz kleine schwarze Punkte auf. Das sind Wurmlöcher. Es sind bestimmte Würmer, die bei einer Holzfeuchte von mehr als 40 Prozent überleben können. Der Wurm stirbt aber ab, wenn der Baum gefällt wird. Auf die Qualität und die Haltbarkeit des Holzes haben diese kleinen Löcher und die Würmer selbst keinen Einfluss.

In Deutschland ist Bangkirai seit den 1990er-Jahren bekannt und sehr beliebt. Vor allem im Bereich von Terrassendielen findet das asiatische Holz gerne und oft Verwendung, denn es ist sehr hart und witterungsbeständig. Außerdem ist das Holz nicht sehr anfällig für Pilze oder Insekten. Das Bangkirai-Holz ist normalerweise etwa 50 Prozent härter, als das der Eiche. Daher erfordert die Bearbeitung des Holzes auch besondere Kenntnisse. Das Holz hält im Außenbereich in Europa bis zu 25 Jahre.

Bangkirai wird aufgrund seiner extrem hohen Witterungsbeständigkeit und der Holzdichte generell gerne im Außenbereich verwendet. Neben Terrassendielen wird Bangkirai auch für Holzkonstruktionen oder Möbel eingesetzt.

Holz stammt oft aus Raubbau

Die hohe Nachfrage in Europa führte jedoch zu einer massiven Rohdung im asiatischen Raum. Oftmals wird das Holz nicht nachhaltig angebaut und geerntet. Auch wird immer häufiger mangelhaftes Holz importiert. Wer sich für Bangkirai entscheidet, sollte also auf eine FSC-Zertifizierung achten. Diese Zertifizierung belegt eine nachhaltige Forstwirtschaft und beweist, dass das Holz nicht aus schädlichem Raubbau stammt. Zunehmend wird aber beispielsweise der "Yellow Balau" auch außerhalb seines ursprünglichen Verbreitungsgebietes in Thailand oder Borneo angebaut, um das wertvolle Holz zu ernten.

Der Nachteil von Bangkirai ist, dass das Holz dazu neigt, auszuwaschen. Das passiert natürlich vor allen Dingen im Außenbereich. Dadurch wird die Oberfläche der Terrasse verschmutzt, ebenso wie die umgebenden Bauteile.

Bambus

Wertvolles Nahrungsmittel und zäher Baustoff

Bambus - Terrassendielen

Der Bambus ist eine Pflanze aus der Familie der Süßgräser. In allen Erdteilen - mit Ausnahme von der Antarktis und Europa - treten unterschiedliche Bambusarten auf. Es gibt etwa 1000 bis 1500 verschiedene Arten Bambus. Bambus ist sehr beliebt, weil es schnell nachwächst. Besonders im asiatischen Raum ist es daher ein sehr wichtiger und bedeutender Rohstoff, der in zahlreichen Bereichen zum Einsatz kommt. Besonders stark genutzt wird Bambus als Baustoff und als Energielieferant. Das verholzende Riesengras dient aber auch als Nahrungsmittel.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Bambus bedeckt insgesamt weltweit gesehen eine Fläche von rund 37 Millionen Hektar. Vor allem in Asien ist es sehr verbreitet: Allein in China wachsen sechs Millionen Hektar Bambus, in Indien sind es sogar neun Millionen Hektar. Pro Hektar Bambus können bis zu 15 Tonnen Biomasse im Jahr gewonnen werden - und zwar auf nachhaltige Weise.

Den Harthölzern ebenbürtig

Bambus hat viele der Eigenschaften, die Harthölzer aufweisen. Darüber hinaus ist Bambus aber weitaus zäher. Die Hohlräume machen das Süßgras elastisch, zugleich hat der Baustoff extrem wenig Gewicht. Bambus neigt allerdings zu Rissbildung. Daher muss es zum richtigen Zeitpunkt geerntet und dann sehr schonend getrocknet werden. Das ist eine zeitaufwändige Angelegenheit. Anschließend erst wird das Material weiterverarbeitet - beispielsweise geschliffen und in Streifen geschnitten. Während im asiatischen Raum traditionell Häuser aus Bambus gebaut wurden, ebenso wie Brücken und Straßen, ist das Material in Europa mittlerweile im Bereich der Innenausstattung sehr beliebt. Neben Wandverkleidungen sehen auch Terrassenböden aus Bambus sehr gut aus. Im Gegensatz zu den tropischen Hölzern kann Bambus allerdings nicht ohne Vorbehandlung verwendet werden. Denn das Süßgras ist anfällig gegenüber Schädlingen. Diese Vorbehandlung des Materials fand bisher vor allen Dingen chemisch statt. Mittlerweile gibt es aber auch Verfahren, die auf Borsalz basieren und Bambus ohne chemische Zusätze haltbar machen. Eine thermische Behandlung macht Dielen aus Bambus zudem formstabil.

Beitrag zum Naturschutz

Wer Bambus nutzt, statt tropischer Hölzer, der setzt auf den Schutz der Regenwälder und auf einen nachhaltigen, schnell nachwachsenden Rohstoff. Bambus wird zur Herstellung von Terrassendielen längs aufgespalten. Die Stäbe werden dann mit wasserfesten Harzen vermischt und zu Bohlen gepresst. So entstehen Dielen, die die gleichen Eigenschaften wie Holz haben und auch genauso behandelt werden können. Auch optisch ähneln die Dielen klassischen Holzdielen. Allerdings ist Bambus etwas heller - die Böden können jedoch in den gewünschten Farbtönen gebeizt werden. Die edle und natürliche Optik des Bodens kann sehr leicht erhalten werden: Es reicht aus, den Boden einmal jährlich mit pflegenden Ölen zu behandeln.

Cumaru

bis zu 25 Jahre Freude an diesem Terrassenholz

Cumaru - Terrassendielen

Cumaru ist ein sehr hartes Holz aus Mittel- und Südamerika. Dort ist es im gesamten tropischen Gebiet zu finden. Das Tropenholz hält etwa 25 Jahre und ist vor allem als Terrassenholz sehr beliebt. Denn Cumaru sieht nicht nur gut aus, sondern ist außerdem witterungsbeständig und resistent gegenüber Insekten und Pilzen. So kann das Holz unbehandelt, also in seiner natürlichen Form, im Außenbereich problemlos eingesetzt werden. Auch eignet sich das Holz - ähnliche wie Ipé - als Umrandung für Pools oder Badeteiche. Durch die hohe Dichte nimmt Cumaru nämlich nur sehr langsam Feuchtigkeit auf.

Das tropische Holz erzeugt ein warmes, freundliches Ambiente und sieht zugleich sehr edel aus. Die Terrassendielen aus Cumaru haben ein besonderes Farbspiel: Das Holz erscheint in verschiedenen Nuancen von Rotbraun über Braun bis zu Gelb. Im Laufe der Jahre ergraut dieses Holz jedoch. Das gehört zu den natürlichen Eigenschaften. Durch regelmäßiges Ölen kann die Vergrauung des Bodens jedoch vermieden werden. Allerdings muss hierfür ein speziell für tropische Hölzer entwickeltes Öl verwendet werden. Denn Cumaru ist so schwer und hart, dass das Holz in der Regel kein Öl aufnimmt. Die Holzstruktur von Cumaru ist sehr feinfaserig und gleichmäßig. So ergibt sich eine ansprechende Optik auf der Oberfläche der Terrasse, die durch ein schönes Farbspiel besticht.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Bekannter ist die Baumart Cumaru nicht wegen ihres Holzes, sondern vor allen Dingen wegen der Tonkabohne. So heißt die Frucht dieses Baumes, die sehr viele medizinische Wirkungen haben soll.

Cumaru wird in Europa langsam beliebter

Das tropische Edelholz ist auf dem heimischen Markt in Südamerika für Böden in Außenbereichen äußerst beliebt. Allein in Europa lässt diese Beliebtheit noch auf sich warten. Bangkirai ist da schon etwas bekannter. Allerdings ist auch Cumaru langsam im Kommen, was vor allem an den ausgezeichneten technischen Eigenschaften des Tropenholzes liegt. So ist es nicht nur für die Terrassendielen geeignet, sondern auch für stabile und haltbare Unterkonstruktionen. Ein Problem in der Beschaffung des Holzes ist bislang allerdings auch, dass das Holz nur in geringen Mengen aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu bekommen ist. Die Nachhaltigkeit wird mit dem FSC-Siegel zertifiziert. Darauf sollten Käufer unbedingt achten.

Douglasie

Günstiges Kiefernholz aus Europa

Douglasie - Terrassendielen

Die Douglasie wird immer häufiger auch in deutschen Wäldern gepflanzt. Das Kieferngewächs wächst sehr schnell, ist schattenfest und ist außerdem beliebt im Bereich der Möbelindustrie, der Fußbodenindustrie und auf Baustellen. Douglasien verursachen bei der Bewirtschaftung von Wäldern also vergleichsweise niedrige Kosten bei einem schnellen Wuchs und einer damit verbundenen früheren, gewinnbringenden Nutzung. In Europa findet sich vor allen DIngen die Gattung "gewöhnliche Douglasie", die auch Douglastanne oder Douglaskiefer genannt wird.

Die Douglasie ist ein immergrüner Baum mit schwerem Holz und einem dunklen Kern. Auch die Harzkanäle heben sich dunkler ab. Der Baum wird im Durchschnitt etwa 60 Meter hoch. Frisches Holz der Douglasie ist leicht rötlich und sieht dem Lärchenholz ähnlich. Der Kern ist orangerot bis rotbraun. Dieses junge Holz eignet sich für eine mittlere Beanspruchung und wird etwa als Furnier oder auch als Möbelholz eingesetzt. Da sich die Douglasie außerdem besser imprägnieren lässt als Fichtenholz, gilt das Kernholz dieses Baumes als bestes Holz für den Bau von Dachstühlen. Es hat eine hohe natürliche Dauerhaftigkeit und kann auch dort verwendet wird, wo es gelegentlich feucht werden kann.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Der höchste Baum in Deutschland ist eine Douglasie. Sie ist über 100 Jahre alt und trägt den Namen Waldtraut vom Mühlwald. Der Baum steht im Stadtwald von Freiburg im Breisgau und ist 65 Meter hoch.

Besondere Verarbeitung für Terrassenböden aus Douglasienholz

Die Douglasie ist lange haltbar und ein beliebtes Bauholz. Auch im Bereich von Fußbodenbelägen – besonders aber für Terrassenböden - gewinnt die Douglasie zunehmend an Bekanntheit. Denn das Holz ist widerstandsfähig gegenüber Witterung und Schädlingen. Es hat große Potentiale in verschiedenen Verwendungsbereichen. Allerdings erfordert die Verarbeitung des Holzes besondere Kenntnisse und ist aufwendiger, als die Verarbeitung von Fichtenholz. Daher haben sich mittlerweile auch einige Handwerker auf das Holz der Douglasie spezialisiert.

Die Vorteile

Das Holz der Douglasie ist sehr dicht, außerdem hat es nur wenig Splintholz. Das ist ein wichtiges Merkmale für ein gutes, vielseitiges Holz. Außerdem hat das Holz insgesamt sehr gute mechanische Eigenschaften, denn es hält großen Biege- und Zugbelastungen stand. Es hat zudem eine hohe Tragfähigkeit und ist gegenüber Pilzen und Schädlingen sehr widerstandsfähig. Dadurch eignet es sich nicht nur als Bauholz, sondern bei entsprechender Verarbeitung auch als Holz für schicke, moderne Terrassen in natürlicher Holzoptik. Das Holz der Douglasie bringt einen rötlichen Farbton in den Außenbereich und ist zugleich wesentlich günstiger als tropische Edelhölzer.

Eiche

harter Boden aus heimischen Regionen

Eiche - Terrassendielen

Die Eiche ist der wichtigste Laubbaum auf der Nordhalbkugel. Am stärksten verbreitet ist die Baumart in Südamerika. Sie ist aber auch in Nordamerika, auf den karibischen Inseln und vor allen Dingen in Deutschland heimisch. In Deutschland gilt die Eiche als zweithäufigster Baum - nach der Buche. In vielen Wäldern wurde dieser Baum vor Jahrhunderten gezielt gepflanzt und gefördert, beispielsweise in küstennahen Wäldern. Denn gerade im Bereich des Schiffsbaus war die Eiche sehr gefragt. In Hutewäldern diente die Frucht der Bäume, die Eicheln, als Nahrung für Schweine. Darüber hinaus ist die Eiche sehr vielfältig, denn es gibt etwa 400 Arten, die dieser Gattung zugerechnet werden.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Eichen gab es schon im Tertiär - dieser geologische Zeitabschnitt begann vor 65 Millionen Jahren und endete vor rund 2,6 Millionen Jahren mit Beginn der Klimaveränderung. Beispielsweise in Sedimenten wurden 12 Millionen alte Fossilien von Eichen entdeckt. Außerdem gibt es häufig Blüten der Eichen im Bernstein aus dem Baltikum.

Ewiges Leben - lange Haltbarkeit

Der Eichenbaum gilt im Christentum als Lebensbaum. Das kam daher, dass der Baum selbst eine lange Zeit wuchs und überdauerte. Ebenso ist das geschlagene Holz sehr lange haltbar. So gilt die Eiche auch heute in Deutschland noch als ein Symbol für die Ewigkeit. Gerade weil das Holz so hart und haltbar ist, eignet es sich daher auch sehr gut für eine Verwendung als Fußbodenbelag und im Besonderen auch für eine Verwundung im Außenbereich als Terrassendiele.

Das Holz der Eiche ist von einer braunen Farbe - zumindest im Kern. Das sogenannte Splintholz - die äußeren rund fünf Zentimeter eines Baumstamms - sind farblich hingegen stark abgegrenzt und sehr viel heller. Dieses Splintholz hat eine niedrigere Lebensdauer, da es häufig und schnell von Würmern befallen wird. Das harte Holz aus dem Kern hingegen verrottet kaum. Es wird nicht nur im Bereich von Fußböden häufig verwendet, sondern auch zum Bau von Möbeln, Treppen, Türen und Fachwerk. Jahrhundertealte Eichenbalken, die trotz der Zeit kaum Schaden genommen haben, finden sich daher heute vielfach in historischen Fachwerkgebäuden. Auch alte Dielen aus Eiche finden schnell Liebhaber und damit neue Abnehmer.

Ein Parkettboden oder Dielenboden aus Eichenholz ist zeitlos schön und elegant. Der Boden mit der ausgeprägten Maserung passt sowohl zu modernen Wohneinrichtungen als auch in ein Bauernhaus mit rustikaler Optik. Dabei sieht der Boden nicht nur gut aus, sondern überzeugt vor allem durch seine Härte, seine Haltbarkeit und die gleichzeitige Elastizität. Auch im Außenbereich verleiht ein Boden aus Eichenholz einer Terrasse einen edlen, natürlichen und vor allen Dingen zeitlosen Touch.

Afrikulu

ansprechendes Design, hartes Holz

Afrikulu - Terrassendielen

Afrikulu ist eine noch relativ unbekannte Holzart, die sich aber zunehmender Beliebtheit erfreut. Denn das Holz aus West-Afrika, das vor allem im Kongo und in Zaire geschlagen wird, ist härter, preisstabiler und farblich homogener als Bangkirai. Das Holz hat einen gleichmäßigen warmen Rotton und setzt so angenehme, warme Akzente in der Farbgestaltung. Besonders gut eignet sich Afrikulu für eine Verwendung im Außenbereich, beispielsweise als Terrassenbelag oder Poolumrandung. Afrikulu, auch bekannt unter dem Namen Mukulungu, gehört zur Resistenzklasse 1 und hält damit bei richtiger Pflege Witterungen und Umwelteinflüssen im Außenbereich mehr als 25 Jahre stand. Das Holz ist nicht nur resistent gegen Pilze und Würmer, sondern teilweise hält es auch Termiten sehr gut stand.

Das Holz hat nur sehr selten Astlöcher. Die gleichmäßige Optik wird also nicht durch Unterbrechungen gestört. Allerdings ist die Bearbeitung des Holzes sehr aufwändig, da Afrikulu extrem hart ist. Auch muss das Holz langsam getrocknet werden, da es sonst zu einer Rissbildung kommen kann. In den technischen Werten übertrifft Afrikulu dafür jedoch alle heimischen Hölzer um Weiten.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Die Rinde des Mukulungu oder auch Afrikulu ähnelt der Rinde der Eiche. Allerdings ist die Rinde des afrikanischen Baums längsrissig. Außerdem enthält diese einen weißen Milchsaft.

Nahezu astfreier Riese

Der Mukulungu wächst bis zu 40 Meter hoch. Teilweise schafft er Stammdurchmesser von bis zu zwei Metern. Bis zu einer Höhe von 25 Metern kann der Baum astfrei sein. Für die Optik des späteren Terrassenbodens ist dies von Vorteil.

Ulme

Ulme - Terrassendielen

Die Ulme ist eine heimische Baumart, die sich in Mitteleuropa findet. Die Ulmen sind immergrüne Laubbäume. Der Bestand geht jedoch drastisch zurück, denn das durch Pilze verursachte Ulmensterben bedroht diese Baumart.

Das Holz der Ulme wird nicht als Ulmenholz bezeichnet, sondern als „Rüster“. Das Splintholz ist gelblich-weiß bis hellgrau-braun. Auch das Reifholz ist sehr hell. Das Kernholz ist im Unterschied dazu dunkler und zeigt sich blassbraun bis rötlich. Das Holz hat eine lebhafte Maserung und in alle Schnittrichtungen eine auffällige Struktur.

Das Holz ist zäh und nicht sehr hart. Dafür ist „Rüster“ sehr gut zu bearbeiten. Vor allen Dingen wird es verwendet, um daraus Parkett oder Täfelungen herzustellen, ebenso wie Möbel oder Furniere. Das Holz ist nicht übermäßig schwer, sondern vergleichbar mit dem Holz von Eiche und Buche.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Das Holz der Ulme wurde früher gerne verwendet, um darauf Langbögen zu bauen.

Verwendung als Terrassenholz

Unbearbeitet eignet sich „Rüster“ nicht für eine Verwendung als Terrassenholz, da das Holz im Außenbereich nicht sehr haltbar ist. Es ist vor allen Dingen unbehandelt nicht resistent gegen Schädlinge. Durch eine spezielle Thermobehandlung wird das Holz jedoch deutlich haltbarer, so dass es durchaus auch mit der Haltbarkeit von Tropenhölzern mithalten kann. Durch die Hitzebehandlung ändern sich die natürlichen Eigenschaften des „Rüster“. Das Ulmenholz wird aber nicht nur technisch, sondern auch optisch modifiziert, da es wesentlich dunkler wird. Das Holz ergraut im Außenbereich schnell. Auch das Quell- und Schwindverhalten wird auf ein Minimum reduziert. Es gibt wenig innere Spannungen und damit nur eine geringe Rissbildung.

Für die Thermobehandlung werden nur Dampf und Wärme eingesetzt. Chemikalien werden nicht angewendet, um die Haltbarkeit des Holzes zu erhöhen.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

In der Antike galt die Ulme als Symbol des Todes. Sie ist damit das Gegenstück zur Eiche, die für Leben steht.

Lärche

Lärche - Terrassendielen

Die Lärche gehört zu den Kiefernbäumen. Der Baum wächst in nördlichen Urwäldern, aber auch in Deutschland. Die Lärche ist nur im Sommer grün, im Herbst wirft sie die nadelförmigen Blätter ab. Genutzt wird das Lärchenholz vor allen Dingen in der Baubranche und in der Möbelindustrie.

Das Lärchenholz

Rötlich-hell bis rotbraun ist das Holz der Lärche. Durch ausgeschieferte Risse und spröde Äste bekommt das Holz eine rustikale Wirkung. Außerdem erscheint es im Außenbereich schnell gräulich. Das Lärchenholz hat einen hohen Harzgehalt und führt daher hin und wieder zu klebrigen Stellen.

Nutzung des Lärchenholzes

Das Holz der Lärche ist eines der härtesten Nadelhölzer in Europa. Daher ist es beliebt im Bereich von Dachtragwerke oder Deckenkonstruktionen. Auch Treppen, Geländer und Parkettböden werden aus diesem Holz häufig gefertigt. Das Lärchenholz wird zudem auch im Außenbereich verwendet, beispielsweise als Haustür oder als Wandverkleidung. Auch im Bootsbau und im Brückenbau kommt die Lärche häufig zum Einsatz.

Da das Holz preisgünstig ist, kommt es auch immer öfter als Terrassendiele zum Einsatz. An Fassaden ist das Holz auch im Außenbereich sehr lange haltbar. Als Terrassenboden hingegen ist die Lärche weniger lange haltbar. Im Vergleich mit Fichtenholz oder Kiefernholz ist die Lärche jedoch deutlich haltbarer. Liegt das Holz in einem ständig feuchten Bereich, fault es relativ schnell durch. Außerdem reißt es schnell aus, was die Verletzungsgefahr erhöht, wenn man gerne barfuß über die Terrasse oder die Poolumrandung läuft.

Wer Lärchenholz gerne auf seiner Terrasse haben möchte, sollte auf einige Dinge achten:

  • Möglichst astfreies Holz
  • Dicke Dielen sind länger haltbar
  • Keine erdberührende Verbauung des Lärchenholzes
  • Luftdurchlässiger Raum zwischen Diele und Unterkonstruktion ist wichtig, damit sich keine Feuchtigkeit dort sammelt

WPC

WPC Diele

In den vergangenen Jahren wurden Kunststoffprodukte, welche mit Naturfasern verstärkt sind immer beliebter. Diese Produkte bestehen zu einem bestimmten Teil aus Kunststoff und zum Teil aus nachwachsenden Rohstoffen. Unter WPC Belägen versteht man “Wood Plastic Composites”, also eine Mischung aus Holz und Plastik. Je nach Hersteller variieren die Anteile der verschiedenen Bestandteile. Das Holzmehl oder aber auch die Holzfasern, die in den WPC Platten enthalten sind, sind in einem Anteil zwischen 50 und 90 Prozent enthalten. Der Kunststoffanteil besteht aus Polypropylen und in manchen Fällen auch aus Polyethylen. Am häufigsten verwendet man diese Beläge für Sockelleisten, Gartenmöbel oder auch Terrassendielen.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Optisch sind Dielen aus WPC besonders ansprechend und vielfältig. Durch spezielle Behandlungen der Oberfläche sehen die Platten nicht nur wie Holz aus, sondern fühlen sich auch so an.

In Verbindung mit den WPC Platten werden oft auch BPC Platten gebracht. Darunter versteht man Bamboo Plastic Composites. Wie es der Name schon sagt, sind in diesen Platten Anteile aus Bambus enthalten, welche die nahezu identischen Eigenschaften besitzen. Auch die Mischung der Inhaltsstoffe mit Plastikanteilen ist vergleichbar.

Terrassendielen aus Holz stehen sehr häufig in Wettbewerb mit solchen aus WPC Material. Platten aus WPC haben in den meisten Fällen den Vorteil, dass sie aufgrund ihrer Mischverhältnisse die besten Eigenschaften aller Bestandteile besitzen. Beläge aus WPC haben mindestens eine ebenso hohe Lebenserwartung wie Beläge aus Hartholz. Der Vorteil in den Dielen aus WPC liegt vor allem in der Reinigung, denn diese sind meistens pflegeleichter als die natürlichen Beläge. Beläge aus WPC müssen nach der Verlegung weder geölt noch lackiert werden. Selbst bei stärkeren Verschmutzungen reicht es vollkommen aus, wenn der Boden mit reichlich Wasser und Spülmittel gereinigt wird. Auch nach der Reinigung brauchen Dielen aus WPC keine zusätzliche Nachbehandlung.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

WPC Dielen haben eine sehr hohe Lebenserwartung und erreichen bei hochwertiger Zusammensetzung und richtiger Montage eine Lebensdauer von bis zu 30 Jahren. Etwas günstigere Dielen kann man zwischen 10 und 15 Jahre lang genießen.

Aufgrund der Plastikanteile im WPC Belag ist der Boden auch gegen Feuchtigkeit äußerst resistent und lässt sich somit nicht verformen. Hier spielt auch der Härtegrad der WPC Platten eine wichtige Rolle, denn dieser sorgt dafür, dass sich das Material bei Temperaturschwankungen nur sehr geringfügig ausdehnt. Gegenüber Dielen, welche nur aus Holz bestehen, steht der WPC Belag erneut im Vorteil, denn er splittert nicht und erlaubt somit auch barfuß eine entspannte, sichere und rutschfeste Benutzung.

Neben all den positiven Eigenschaften des Mischmaterials gibt es auch einige Nachteile, die man beim Gebrauch der WPC Dielen betrachten muss. Vor allem in den ersten Monaten nach dem Verlegen kann der Belag seine Farbe leicht verändern, wobei es sich um einen natürlichen Prozess handelt. Wie stark die Farbe im Laufe der Zeit vom originalen Farbton abweicht, hängt meistens mit der Zusammensetzung von Holz und Kunststoff zusammen. Bei besonders hochwertigen Belägen liegt die Abweichung allerdings bei maximal 10%.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

WPC Dielen sind umweltfreundlich da sie sehr ressourcenschonend hergestellt werden. Allerdings können sie nach ihrem Gebrauch nicht vollständig entsorgt werden, was allerdings keine besonders schonende Alternative darstellt.