Fussböden und Fachfirmen in einer Übersicht!
Fussböden und Fachfirmen in einer Übersicht!

Treppen

Faltwerktreppen

Freitagende Faltwerktreppen liegen im Trend und können sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich eingebaut werden. Die Idee dahinter war es, einen Treppenlauf ohne sichtbare Unterkonstruktion tragfähig zu machen.

Den Namen hat die Faltwerktreppe wohl daher, da sie aussieht, als wäre sie direkt aus dem Holz oder je nach dem aus anderem Material gefaltet. Es scheint so als würden Tritt- und Setzstufen nahtlos ineinander übergehen. Am ehesten möglich ist es bei Betontreppen den Treppenlauf ohne sichtbare Unterkonstruktion zu fertigen, aufwendiger wird die Sache hingegen bei Stahltreppen. Ein wohl gewagtes Experiment wird diese Konstruktion bei Holztreppen, das nur mit zusätzlichen Stahlverbindungen an den Kanten möglich ist. Aber auch Holtreppen kommen in der Konstruktionsart einer Faltwerktreppe immer häufiger vor.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Die wandseitige Befestigung dieses Treppentyps erfolgt in den meisten Fällen über Bolzen. Somit entsteht eine freitragende Konstruktion, die Exklusivität dieser Treppen ist somit in jedem Fall gewährleistet.

Faltwerktreppen sind eher selten, aber werden immer beliebter. Klar ist aber: Um den Ansprüchen dieser Treppe zu genügen, ist ihr Aufbau sehr aufwendig und auch teuer. Auf jeden Fall sollte man deshalb beim Bau einer Faltwerktreppe einen Profi hinzu ziehen. In Zusammenarbeit mit Statikern lassen sich dennoch reizvolle und relativ günstige Treppen herstellen.

Holmtreppe

Holmtreppen werden auch aufgesattelte Treppen genannt, da die Trittstufen nicht wie bei den Wangentreppen zwischen der Tragkonstruktion liegen, sondern auf diesen aufliegen. Beim Bau einer Holmtreppe, setzt man die Trittstufen auf den Tragholm und befestigt sie mit Schrauben, Dübeln, Gratleisten oder untergeschraubten Hartholzleisten. Der Holm hat die Aufgabe die gesamte Decke zu tragen. Als Balken wird er am unteren Ende aufgestellt und am oberen Ende an der Deckenkonstruktion aufgehängt. Auf diesem Tragbalken legt man dann die einzelnen Stufen auf. Die so genannten Holme können einzeln, doppelt oder parallel nebeneinander als Scharen angeordnet werden. Holmtreppen kommen sowohl als gerade, gewendelte und kreisförmige Grundrissformen vor.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Sehr leicht wird dieser Treppentyp, da die Setzstufen fehlen. So wird der Raum nicht von der Treppe dominiert.

Der Aufbau einer Holmtreppe funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie das einer aufgesattelten Wangentreppe. Es gibt Ein- und Zweiholmtreppen. Bei der Einholmtreppe befinden sich die sogenannten Holme genau mittig unter der Treppe, bei der Zweiholmtreppe laufen sie parallel zueinander.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Besonders beliebt sind Holmtreppen in einer Materialkombination aus Stahl und Holz, wobei die Holm aus gekantetem Stahl und die Treppenstufen aus Holz bestehen. Aber auch viele weitere Materialkombinationen sind möglich.

Beim Aufbau einer Holmtreppe hilft der Profi. Die Treppenart lässt sich individuell anpassen und nach Maß anfertigen.

Spindeltreppen

Spindeltreppen gehören nicht nur zu den spektakulärsten Treppenkonstruktionen, sie verleihen dem Raum auch zusätzlichen Schwung.

Spindeltreppen haben eine tragende Mittelstütze (die Spindel), sie hält die radial auskragenden Stufen.

Ein großer Vorteil der Spindeltreppen liegt in ihrer gestalterischen Vielfalt. Diese liegt nicht nur an den Materialien – so können von Holz über Metall bis hin zu Glas fast alle verwendet werden und diese darüber hinaus auch noch in den unterschiedlichsten Kombinationen. Die Wahl bleibt etwa zwischen eleganten Spindeltreppen aus Holz, der Kombination aus Edelstahl und Holz oder einer Kombination aus Kunststoff und Metall, um nur einige der unzähligen Möglichkeiten zu nennen. Auch in der Gestaltungen des Handlaufs und des Geländers sind fast keine Grenzen gesetzt.

Gestalterisch gesehen wird die Spindeltreppe vor allem dann zum besonderen Augenmerk, wenn ihrer Konstruktion in der kompletten Höhe zu sehen ist. Deshalb werden Spindeltreppen besonders gerne als Aufgang zu offenen Galerien oder bei großzügigen Treppenlöchern verwendet.

Ein weiter Vorteil ist eben auch die Raumersparnis gegenüber anderen Treppen wie etwa halbgewendelte Treppen.

Deshalb sind Spindeeltreppen besonders gut geeignet, wenn es darum geht, Platz zu sparen.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Als einzige Treppe muss eine Spindeltreppe eine nutzbare Laufbreite von mindestens 80 cm vorweisen. Ist eine Spindeltreppe als zusätzliche Treppe innerhalb des Wohnbereichs geplant, kann der Innendurchmesser auch kleiner sein.

Nicht nur gestalterisch ist die Spindeltreppe also etwas Besonderes, sondern auch platzsparend. Sie ist modern, vielseitig und originell.

Tragbolzentreppen

Zu den wohl elegantesten Treppenarten gehört die Tragbolzentreppe. Blickt man sie von weitem an, denkt man sie scheint zu schweben. Dank ihrer Konstruktion ist sie filigran und geradlinig und passt besonders gut in moderne Gebäude und Wohnungen. Durch ihre Transparenz und Lichtdurchlässigkeit fügt sie sich ideal auch in kleine Räume ein. Sie wirkt sehr leicht und luftig.

Tragbolzentreppen sind Bausatztreppen, deren Trittstufen durch Tragbolzen miteinander verbunden sind. Bei Tragbolzentreppen ist jede Trittstufe an der Lichtseite mit den angrenzenden Trittstufen durch Tragbolzen verbunden, und entweder direkt in der Wand eingebettet oder mittels Anker mit der Wand verbunden. Die Tragbolzentreppen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. So lassen sich auch die Geländer der Treppen in den verschiedensten Materialien kombinieren. Wie wäre es mit einem Geländer aus Holz, Metall oder Glas? Auch, ob das Geländer durchgehend oder nur über eine bestimmte Länge gebaut wird, kann entscheidend für das Erscheinungsbild der Treppe sein.

Die Tragbolzentreppen lassen sich also sehr individuell gestalten. Für die Stufen können unter anderem folgende Materialien verwendet werden: Beton, Kunststein, armierter Naturstein, Holzwerkstoffplatten, Massivholz und Sicherheitsglas.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Im Material passend zum Rest des Raumes/Gebäudes kann die Tragbolzentreppe schon wie ein eigenes Möbelstück wirken und sich perfekt an jeden Raum anpassen.

Wangentreppe

Die Treppenart, die im privaten Bereich wohl am häufigsten vorkommt, ist die klassische Wangentreppe. Mit Wangentreppen können Wendeltreppen, freitragende Treppen, Faltwerktreppen usw. realisiert werden. Zwischen den sogenannten Wangen sind die Trittstufen und oftmals auch die Setzstufen befestigt. Dabei unterscheidet man zwischen offenen und geschlossenen Wangentreppen. Bei einer offenen Wangentreppe entfallen diese Setzstufen - die Verbindung zwischen den einzelnen Stufen. Hier kann man also einfach zwischen den einzelnen Stufen hindurchsehen. Diese Art der Konstruktion verleiht der Treppe eine gewisse Leichtigkeit. Bei der geschlossenen Wangentreppe sind diese Setzstufen jedoch vorhanden. Dann gibt es noch eine dritte Möglichkeit – die aufgesattelte Wangentreppe. Dabei liegen die Wangen auf den Holmen.

Glühbirne

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Die aufgesattelte Wangentreppe ist besonders gut geeignet, wenn der Grundriss des Baus gerade und rechtwinklig ist.

Wie bei jeder Treppe ergeben sich auch bei der Wangentreppe unzählige Möglichkeiten für die Gestaltung. Denn diese Gestaltung hängt nicht nur vom Material, sondern auch von der Kombination von verschiedenen Materialien ab und von unterschiedlichen Geländertypen. So findet am Ende wirklich jeder Bauherr genau die Treppe, die zu ihm und den örtlichen Gegebenheiten passt.

Wendeltreppe

Hier haben Sie den Dreh raus!

Die platzsparende Variante das Stockwerk zu wechseln!

Sie sieht gut aus und sie ist beliebt. Nein, die Rede ist nicht von einem Model, sondern tatsächlich von einer Treppe – der Wendeltreppe. Sie gibt es in unzähligen Varianten, Materialien, Formen, Farben und Stilrichtungen. Sie hat zwar eigentlich immer ihren charakteristischen spiralförmigen Dreh um sich selbst, ist aber unglaublich vielseitig. Wohl so vielseitig wie keine andere Treppe. Und sie ist äußerst beliebt. Das liegt nicht nur an ihrem unübertrefflichen Aussehen und ihrem einzigartigen Charme, den diese Treppe in die Wohnräume dieser Welt versprüht sondern vor allem an einem richtig guten Vorteil: Sie ist platzsparend!

Als Wendeltreppe werden zwar verschiedene Varianten gebogener Treppen bezeichnet, genau genommen ist es aber nur die Treppe, deren kreis- oder ellipsenförmiger Lauf sich inklusive Podest einmal vollständig um 360 Grad im Kreis dreht.

Oft wird die Wendeltreppe mit der Spindeltreppe verwechselt doch es gibt einen entscheidenden Unterschied.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Der Unterscheid zwischen Spindel- und Wendeltreppe: Die Stufen einer Wendeltreppe verlaufen spiralig um eine zentrale Achse – dem sogenannten Treppenauge. Eine Spindeltreppe wird jedoch getragen von einem mittigen Element, beispielsweise einem Mittelpfosten.

Eine Wendeltreppe zeichnet sich durch die runde oder gebogene Wangen und Stufenführung als harmonische Treppenkonstruktion aus. Dieser Grundriss ermöglicht eine Lauflinie auf kleiner Fläche und findet meist bei beengten Raumverhältnissen Verwendung.

Immer schmaler werden die Stufen zur Mitte hin. Das heißt: Bequemer und leichte ist eine solche Treppe für den Laufenden, wenn der Durchmesser dieser Treppe höher ist.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Bei Wendeltreppen mit einer nutzbaren Laufbreite bis zu einem Meter sollte die Lauflinie in der Mitte liegen, bei breiteren Treppen in einem Abstand von etwa 50 Zentimeter von der schmalen Innenseite entfernt. Um die Unfallgefahr einzudämmen, sollte der Auftritt an der Innenseite mindestens 10 cm tief sein, an der Außenseite maximal 40 cm.

Der Bau von Wendeltreppen kann in vielen verschiedenen Konstruktionsarten ausgeführt werden. Ist eine solche Treppe etwa als eingestemmte Holzwangentreppe oder als gewendete Faltwerktreppe konstruiert, kann man sie als Blickfang auch zentral und völlig frei im Raum platzieren. Ob als Beton-, Stahl-, Glas-, Holz-, Metall- oder als Kombination aus verschiedenen Materialien – egal, wie die Wendeltreppe gefertigt ist, sie kann immer zu einem ganz besonderen Hingucker werden. Hauptsache: Sie ist sicher und passt sich optisch an den Rest des Wohnraums an.

Die ersten Wendeltreppen stammen vermutlich aus dem Brunnenbau, wo entlang der zylindrischen Schachtwand auskragende Trittsteine um ein offenes Zentrum führten. Einen Aufschwung erlebten sie im Mittelalter, wo sie der Erschließung runder Turmbauten wie etwa in Kirchen, Minaretten, Schlössern und Burgen dienten. Dabei dienten diese eindrucksvollen Türme vor allem der Verteidigung.

Heute hat man schnell den Dreh raus, wenn man in einem Haus mit Wendeltreppe wohnt und schon schnell merkt man diesen besonderen Charme, den diese Treppe ausstrahlt. Wendeltreppen sind eben die platzsparende Variante, um in ein oberes Stockwerk zu gelangen.

Glühbirne

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Im Vergleich zu gradläufigen Treppen sind Wendeltreppen sehr platzsparend. Da sie nicht mehr als 6 m2 Bodenfläche in Anspruch nehmen, sind sie für Maisonette Wohnungen und Einfamilienhäuser besonders gut geeignet.

Holztreppen

...auf der Natur nach oben

Holztreppen sind die am meisten verbaute Treppenart weltweit. Und das hat gute Gründe. Schließlich vermittelt eine Treppe aus Ganzholz urige Gemütlichkeit und Wärme. Ob Buche oder Nussbaum, die Oberfläche lackiert, gewachst oder geölt – eine Holztreppe ist langlebig und hat einen natürlichen Charme. Sie sorgt für die gewünschte Gemütlichkeit und ein ganz besonderes Ambiente. Während eine moderne Stahltreppe mit Kälte assoziiert wird, hat eine Holztreppe eben noch dieses gewisse Etwas, das viele Bauherren einfach nicht missen wollen.

Die Holztreppe gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungsarten. Als gerade, gewendelte, aufgesattelte oder eingestemmte Treppenkonstruktion ist sie zu haben. Die Oberflächenbehandlung kann je nach Wunsch individuell von lackiert bis geölt ausgeführt werden. So können mit nur einer Materialart jede Menge Varianten gezaubert werden und der Treppe auch ein individueller Hauch verliehen werden. Denn jede Treppe kann individuell nach den eigenen Wünschen geplant werden.

Wichtig ist, dass der Stil der Treppe sich dem Rest des Zuhauses anpasst.

Glühbirne

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Spitzenreiter im Holztreppenbau sind widerstandsfähige, harte Hölzer wie Eiche, Buche, Ahorn und Esche. Immer mehr werden auch heimische Edelhölzer wie Kirsche oder Nussbaum verwendet und damit wirkt die Treppe dann umso exklusiver. Ganz verschieden können dabei die Struktur und Maserung sein.

Wird die Oberfläche natürlich behandelt, kommt mit Massivholz viel Wärme und Natürlichkeit in die eigenen vier Wände.

Die Holzart für die Treppe und deren Stufen kann man ganz gut auch auf das Wohnumfeld anpassen und somit dafür sorgen, dass alles aufeinander abgestimmt ist. Die Treppe, die Türen und die Böden bilden dann zusammen ein schönes Gesamtbild. Das Auge wohnt schließlich mit.

Übrigens: Auch in Kombination mit Glas oder Edelstahl sehen Holztreppen besonders schön aus und verleihen dem Zuhause noch etwas mehr Modernität.

Außentreppen

...verbinden den Wohnraum mit dem Außenbereich

Ob als Eingangstreppe, als Zugang zum Keller oder zur Garage oder als Weg zum geliebten Garten – die Außentreppe hat verschiedene Funktionen und ist enorm wichtig. Bei Terrasse, Loggia oder Dachgarten sowie einem Garten, der sich etwas weiter unten oder oben befindet, verbindet die Außentreppe den Wohnraum mit dem angrenzenden Außenbereich. Als Geschosstreppe verbindet sie verschiedene Etagen, als Balkontreppe, diesen mit dem Garten oder Hof. Auch als Notfalltreppe kommt sie in vielen Gebäuden zum Einsatz. Oft wird eine solche Außentreppe als Flucht- und Rettungstreppe auch baurechtlich erforderlich.

Es gibt sie eben in vielen unterschiedlichen Formen, Ausführungen und Größen. Weit verbreitete Treppenformen sind ein- oder mehrläufige Treppen , Treppen mit kreisbogenförmigen Stufen, platzsparende Wechselstufentreppen (Steil-, Kurz-oder Sambatreppen genannt), teilgewendelte Treppen, Wendeltreppen, Spindel oder Spiraltreppen (wenn wenig Platz vorhanden ist), gerade oder geschwungene Treppen / gewinkelte Treppen, gegenläufige Treppen.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Bei der Wahl der richtigen Treppenform gilt darauf zu achten, welchen Verwendungszweck die Treppe hat. Als Rettungstreppe sollte auf ein schlichtes Design und eine stabile Verarbeitung geachtet werden. Wenn keine sperrigen Gegenstände auf der Treppe transportiert werden müssen, eignet sich auch im Außenbereich eine Spindeltreppe.

Als gestalterisches Element sollte sie kein Fremdkörper sein, sondern mit dem Haus eine gleichwertige gestalterische Linie verfolgen.

Die Materialien

Wer eine Außentreppe bauen will, muss sich zwischen verschiedenen Materialien entscheiden. Und dabei daran denken, dass eine Außentreppe so einiges aushalten muss: Sie ist permanent Hitze, Frost und Niederschlägen ausgesetzt, Temperaturschwankungen macht ihr zu schaffen, wochenlange Vereisung muss sie ebenso wegstecken können wie Sahara-Temperaturen, extreme Sonneneinstrahlung oder Hagelschauer. Um trotz dieser hohen Beanspruchung der Außentreppe langlebige, stabile Treppenmodelle zu finden, ist ein Blick auf die Bestandteile einer Außentreppe und deren Materialien ganz besonders wichtig.

Verzinkter Stahl oder Edelstahl sorgt etwa für den wetterfesten Tritt. Stahltreppen müssen auf jeden Fall mit Korrosionsschutz versehen sein. Aber auch speziell beschichtetes Holz sieht als Außentreppe nicht nur gut aus, sondern erfüllt ebenfalls seinen Zweck und das wetterfest. Betontreppen sind zwar sehr strapazierfähig, büßen hingegen an Schönheit ein. Ein weiterer Vorteil: Ihre Montage erfolgt schnell und einfach, man bekommt sie als Fertigteile im Fachhandel. Fürs Auge: Will man, dass die Treppe schöner aussieht, hübscht man sie einfach mit Fliesen oder Kunststein auf. Ohne solche „Schönheits-OPS“ dient eine solche Treppe als außenseitige Kellertreppe. Bei der Wahl des Materials sollt auch darauf geachtet werden ein pflegeleichtes zu verwenden. Eine geschickte Kombination aus verschiedenen Materialien ist ebenfalls möglich.

Sicherlich findet jeder Bauherr, genau die Außentreppe, die nicht nur zu seinem Haus, sondern auch zu ihrer Zweck und ihrer Umgebung passt. Im Zweifel gilt es, immer einen Fachmann hinzu zu ziehen und sich vor dem Bau umfangreich beraten zu lassen.

Raumspartreppe

Mit der Raumspartreppe geht’s auch auf kleinstem Raum hinauf

Sicherlich hat sie jeder schon einmal gesehen und ist im wahrsten Sinne des Wortes „hinauf geklettert“. Die Rede ist von der Raumspartreppe. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie auch auf kleinstem Raum ein Fortkommen in das nächste Stockwerk ermöglichen. Manchmal wurde sie notwendig, weil einfach nicht genügend Platz da war für eine große bzw. gewöhnliche Treppe, manchmal aber entscheiden sich die Bauherren auch gezielt für eine solche Treppe, damit sie mehr Platz und Freiraum in ihrem Wohnraum haben. Eine Raumspartreppe ist daran zu erkennen, dass sie über eine besonders kleine Fläche verfügt und einen sehr schmalen Schritt hat. Sehr oft ist sie auch sehr steil. Am häufigsten ist wohl als Dachbodentreppe im Einsatz, weil der Weg in diese Etage auch nur selten genutzt wird.

Waren früher solche Raumspartreppen nicht besonders schön, werden sie inzwischen optisch sehr ansprechend gestaltet und haben dadurch durchaus ihren Reiz. Mit verschiedenen Farb- und Holzkombinationen werden Raumspartreppen zum Hingucker. Designtreppen fügen sich dabei auf kleinstem Raum in verschiedene Einrichtungsstile ein. Übrigens: Auch diese Treppen können ganz individuell angefertigt werden und werden somit zum Unikat.

Glühbirne

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Bei Raumspartreppen müssen die freien Seiten der Treppe von einem Geländer gesichert werden. Die Höhe ist bei Minimum 0,9 Millimetern anzubringen.

Raumspartreppen gibt es in verschiedenen Arten, also hat der Bauherr auch hier die Wahl etwa zwischen einer Wendeltreppe, einer Sambatreppe oder Konsolentreppe.

Was natürlich für eine Raumspartreppe spricht, ist ihr geringer Preis. Da werden Bauherren große Augen machen.

Glühbirne

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Raumspartreppen können für weit unter 1000 Euro erworben werden. Bei einer normalen Treppe hingegen werden locker 4000 bis 15000 Euro fällig.

Natürlich hat die Qualität, das Material und die Art der Treppe auch hier wieder eine Auswirkung auf den Preis. Je nach Materialart, kann der Preis sehr stark variieren. So gibt es Raumspartreppen als Holztreppen schon für den erstaunlichen Preis ab 120 Euro. Je nach Gestaltung und Art kann dieser Preis jedoch auch auf das Zehnfache steigen!

Eine Metalltreppe als Raumspartreppe kostet Minimum 450 Euro und Maximum 2100 Euro. Wer eine Raumspartreppe aus Gusseisen bevorzugt, muss noch viel weiter in die Tasche greifen und zahlt mindestens 1400 Euro, maximal 3250 Euro. Die genannten Preise beziehen sich auf Fertigtreppen, die im Anschluss an die kostenlose Lieferung aber noch vom Kunden aufgebaut werden müssen.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Beim Einbau von Raumspartreppen gilt es eine Reihe an gesetzlichen Bestimmungen zu befolgen!

Von der Höhe des Treppengeländers bis hin zu unzähligen Regelungen bezüglich der Handläufe – Wer eine Raumspartreppe einbauen will, muss eine ganze Litanei an gesetzlichen Bestimmungen erst einmal kennen und dann auch befolgen.

Im Zweifelsfall gilt also auch hier: Einen Fachmann befragen, denn nur dann ist man auf der sicheren Seite.

Dachbodentreppe

...praktisch, einfach und schnell

Wer kennt sie nicht? Die gute alte Dachbodentreppe. Schon als Kind hat man sie geliebt, wenn man heimlich auf den Dachboden hochgeklettert ist, um dort oben als Schätze zu finden oder Verstecken zu spielen.

Mit der Dachbodentreppe erreicht man den Dachboden des Hauses und gelangt so einfach und schnell zur Abstellfläche. So kann der Dachboden als zusätzliche Abstellfläche für die Dinge genutzt werden, die nicht täglich gebraucht werden. Und so muss man auch nur selten die meist eher wacklige Treppe nach oben nutzen. Sie ist in der Regel einschieb- und zusammenklappbar und sehr platzsparend gestaltet. Von schickem Design keine Spur. Mit etwas Luxus im Gepäck, verfügt sie sogar über einen Knopf mit sie bedient werden kann, aber das ist wohl eher selten der Fall. Einfach aufklappen, hochklettern und fertig. Klingt einfach, ist es aber nicht immer. Denn das Klettern nach oben ist für so manchen schon ein kleines Abenteuer.

Wer seinen Dachboden nur als Abstellraum benutzt, hat mit einer ausklappbaren Dachbodentreppe oder einer zum Zusammenschieben jedenfalls die richtige Wahl getroffen. So wird diese nur bei Bedarf ausgeklappt und verschwindet, wenn sie nicht benötigt wird.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Die klappbaren Dachbodentreppen benötigen mehr Platz beim Verstauen benötigen als die Dachbodentreppen, die zusammengeschoben werden können.

Soll der Dachboden jedoch ausgebaut werden und als täglicher Wohnraum dienen, spätestens dann muss eine richtige Treppe her, nicht nur aus Gesetzesgründen, sondern allein schon aus Gedanken der eigenen Sicherheit. Und wer will schon jeden Tag mehrmals seine Treppe in den Wohnraum ausklappen?

Glühbirne

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Die Gefahren beim Benutzen von Dachbodentreppen werden oft unterschätzt. Doch der Fall in die Tiefe birgt ein ganz erhebliches Risiko. Deshalb gibt es eine ganze Reihe von Vorgaben, die beim Zugang zum Speicher zu beachten sind.

Dachbodentreppen werden sowohl aus Holz als auch aus Metall hergestellt. Und in beiden Fällen wird eine feuerhemmende bzw. – beständige Ausführung angeboten. So behält die Treppe auch im Falle eines Brandes ihre Tragfähigkeit und leistet dem Feuer bis zu einer Dauer von einer Stunde Widerstand.

Der Einbau einer solchen Dachbodentreppe ist übrigens ziemlich einfach. Soll eine bestehende Dachbodentreppe durch eine neue ausgetauscht werden, ist auch dies für zwei gestandene Heimwerker ein Kinderspiel. Wer dennoch Fragen hat, bekommt im Baumarkt, im Fachhandel oder beim Handwerker Antworten.

Treppengeländer

Irgendwann muss man die Entscheidung für das passende Treppengeländer fällen

Ist man gerade an seinem Neubau dran oder mit der Sanierung des Altbaus beschäftigt, stellt sich jedem irgendwann die Frage: Welches Treppengeländer wünsche ich? Die Antwort hängt vom Aussehen und vom Preis ab. Das sind wohl die zwei entscheidendsten Faktoren. Doch auch hier hat man die Qual der Wahl.

Das Material

Schließlich gibt es Treppengeländer in den unterschiedlichsten Materialien: Metall, Holz, Glas, Kunststoffe, Stein sowie aus Kombinationen aus den unterschiedlichsten Materialien. Neben antiken Treppengeländern steigt die Nachfrage nach modernen Edelstahlgeländern. Auch werden solche Treppengeländer in Verbindung mit Holz oder Glas angeboten. Wenn man eines der Materialien für sich entdeckt hat, ist man schon mal ein ganzes Stück weiter.

Doch auch die richtigen Funktionen sollte das ausgewählte Treppengeländer erfüllen. Es soll beim Treppensteigen für Sicherheit sorgen. Und genau deshalb sollten Treppengeländer nicht nur stabil, sondern auch sicher und auch baurechtlich einwandfrei sein. Wenn Pfosten, Handlauf und Geländerstäbe zur Treppe passen, sorgt das für ein stimmiges Bild. Der individuelle Charakter einer Treppe kann durch die Geländer-Konstruktion nach ganz persönlichen Vorlieben unterstrichen werden.

Der Preis

Für die Wahl des Treppengeländers spielt natürlich für den Bauherrn neben dem Aussehen, den Funktionen und dem Gesamterscheinungsbild auch der Preis eine große Rolle.

Glühbirne

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Einfache Eisen- und Leichtmetallgeländer gehören zu den preiswertesten und robustesten. Pro laufenden Meter beginnen die Kosten in etwa bei 80 Euro. Edelstahl dagegen wird schon erheblich teuer, ebenso Schmiedestahl. Hier beginnen die Preise wie für Holz bei 150 bis 200 Euro. Jedoch gibt es nach oben keine wirklichen Limitierungen.

Zu den teureren Materialien für Treppengeländer zählen außerdem Glas und Acrylglas. Schnell kommen hier Kosten von mehreren hundert Euro je laufenden Meter zusammen.

Bei Geländern aus Holz hängt der Preis davon ab, ob es sich um ein Holztreppengeländer aus einem Holzwerkstoff (verleimtes Holzgefüge beispielsweise) oder Vollholz in individueller Anfertigung vom Schreiner handelt. Auch zwischen einheimischen und tropischen Hölzern gibt es preisliche Unterschiede.

Glühbirne

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Je härter das Holz desto teurer wird es.

Ein weiterer Faktor, der für den Endpreis zu berücksichtigen ist, ist die Ausstattung. So ist es natürlich klar, dass ein Geländer, an dem zusätzlich LEDs an den Treppenläufen angebracht ist, wesentlich teurer ist. Auch wenn diese Lichter stark im Trend liegen, sollte dem Bauherr eines klar sein: Der Preis ist heiß!

Doch nicht nur der Preis sollte für die Entscheidung der entscheidende Faktor sein. Neben dem bisher beschrieben Gesamterscheinungsbild, ist vor allem die Sicherheit entscheidend. Bei Geländern mit weitläufig auseinanderliegenden Stäben, könnten Kleinkinder oder Haustiere den Kopf durchstecken. Hier sollte Ihnen klar sein: Sicherheit geht immer vor!

Glühbirne

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Nicht immer entsprechen die verbauten Treppenläufe dem Standard. So kann es sein, dass der Anstiegswinkel einer Treppe deutlich abweicht. Unter diesen Umständen kann es sein, dass Sie das Treppengeländer ohnehin speziell für Ihre Treppe anfertigen lassen müssen.

Handlauf

Als Bauherr gibt es in Sachen Handlauf einiges zu beachten

Wer eine Treppe hoch läuft, will sich oft festhalten. Und diese Möglichkeit muss er laut Gesetzgeber haben. Laut Musterbauordnung müssen Treppen, also Folgen von mindestens drei Stufen, einen solchen festen und sicheren Handlauf haben. Ein Handlauf ist eine feste und meist profilierte oder runde Festhalte- oder Führungsmöglichkeit für Hände. Diese kann in Form von Stangen, Schienen oder Leisten ausgeführt werden. Ein Handlauf ist entweder Teil eines Treppengeländers oder direkt an der Wand befestigt.

Glühbirne

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Für Handläufe eignen sich am besten Materialien die glatt sind. Unter anderem kommen sowohl Vollholzprofile, verleimte Bohlen oder Holzwerkstoffe als auch Metallprofile und -rohre zum Einsatz.

Häufig bestehen Handläufe aus Flachstahl mit Metall- oder Holzauflagen oder mit Kunststoffüberzug. Auch Kunststoffprofile werden verwendet. Möglich sind außerdem aus Blech, Holzwerkstoff- oder Gipskartonplatten hergestellte, massiv wirkende Geländer mit seitlich eingelassenem Handlauf. Durch unter oder hinter dem Handlauf angeordnete Leuchten lässt sich eine gleichmäßige, von Schlagschatten freie Beleuchtung der Treppenstufen erzielen.

Doch so mancher Bauherr mag von sich behaupten, dass er auf Kriegsfuß steht eben mit genau diesem so wichtigen Teil in seinem Bauvorhaben. Denn: Wenn es um Handläufe geht, hat es der Bauherr ganz bestimmt nicht einfach. Es gibt jede Menge Anforderungen an Handläufe durch die Gesetze der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und des DIN, die man als Bauherr unbedingt beachten sollte.

So müssen Handläufe laut DIN 18065 in Gebäudetreppen zwischen 80 und 115 cm hoch sein. Der lichte Abstand des Handlaufes von benachbarten Bauteilen (z.B. Pfosten und Wänden) muss mindestens 5 cm betragen. Das lässt sich ja noch umsetzen. Doch das ist nur eine der unzähligen Regeln, die zur Sicherheit der Bewohner auf dem Paragraphenblatt steht. Durch all diese Paragraphen muss sich ein Bauherr also erst einmal durcharbeiten, eher er beginnt Treppengeländer zu bauen.

Glühbirne

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Der Gesetzgeber schreibt einen „festen“ Handlauf vor. Tauwerk, also Handläufe aus Seil, sind nur als Zierde gedacht, da sie bei einem Sturz nachgeben können. Handläufe sollten möglichst abgerundet oder rund sein und einen Durchmesser von 30 bis 45 mm haben. Sie sollten durchlaufend sein und möglichst über die erste und letzte Treppenstufe hinaus geführt werden. Für runde Handläufe aus Holz gibt die VOB/DIN 18334 einen Mindestdurchmesser von 48 mm oder alternativ einen rechteckigen Querschnitt von mindestens 40x60 mm an.

Bei all diesen Regeln und Gesetzen gilt auch hier: Im Zweifelsfall beim Fachhändler, Experten oder Architekten nachfragen. So geht auch nichts schief und so muss man am Ende auch nicht alles wieder abreißen. Wenn man gleich den Experten das Treppengeländer bauen lässt, ist man ebenfalls auf der sicheren Seite. Der kennt die Gesetze und Regeln und müsste sie sogar im Schlaf aufsagen können. Und schließlich bildet dieser sich auch regelmäßig weiter und kennt sich am besten aus.

Barrierefrei in die nächste Etage

Dank Treppenlift unabhängig den Alltag bewältigen

Barrierefreies Bauen wird immer moderner. Klar, man möchte sich für die Zukunft wappnen. Und man möchte lange unabhängig und flexibel bleiben. Dennoch müssen in bereits bestehenden Wohnungen/Häusern oft Barrieren überwunden werden, beispielsweise, wenn es von einer Etage in die nächst-höhere gehen soll. In vielen Häusern wohnen alte oder aufgrund von Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr mobile Menschen. Auch sie wollen flexibel sein, müssen täglich die oberen Etagen erreichen. Sie wollen schlichtweg unabhängig ihren Alltag bewältigen und das ganz ohne fremde Hilfe. Für viele ist es einfach auch immens wichtig, dass sie in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben können. Entweder, weil sie hier schon immer wohnen oder, weil sie sich dort einfach zuhause und wohl fühlen.

Und da spricht auch nichts dagegen. Denn mit einem Treppenlift kann man diese Barrierefreiheit wiederherstellen. Und da wären wir auch schon beim Thema.

Glühbirne

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Es gibt unterschiedliche Treppenlifte, dazu zählen der Sitzlift, der Stehlift, der Hublift und der Plattformlift, wobei die Hublifte nicht dem Verlauf der Treppe folgen.

Die verschiedenen Liftarten

Nun kommen wir zuerst zu den Sitzliften, die wohl am häufigsten eingebaut werden. Sie können sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingebaut werden und sind auch in der Treppenform flexibel. Sogar auf Wendeltreppen können sie montiert werden. Beim Sitzlift steigt man über ein Fußbrett auf Bodenhöhe ein, legt einen Gurt an und beginnt mit einem Steuerungsknopf die Fahrt, dabei spielt es keine Rolle, ob man Links- oder Rechtshänder ist – die Steuerung kann mit beiden Händen bedient werden. Sollte der Nutzer einmal in einer anderen Etage als der Sitz sein, dann kann der Treppenlift mit einer Fernbedienung sogar herbeigeholt werden. Durch einen manuell oder automatisch drehbaren Sitz steigt man dann aus, während man sich an den Armlehnen abstützen kann.

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Auch bei den Sicherheitsgurten gibt es Unterschiede. Aber am praktischsten ist wohl dieser, der sich bequem mit nur einer Hand anlegen lässt.

Übrigens: Treppenlifte werden mit Akkus angetrieben, die sich nach jeder Fahrt wieder automatisch aufladen. Also, eine ganz schön raffinierte Erfindung.

Nun zum Stehlift. Dieser eignet sich vor allem für Personen, die nicht mehr selbst Treppensteigen können, weil sie ihre Gelenke nicht mehr beugen können. Das kann etwa bei Gelenkversteifungen oder Arthrose der Fall sein. Diese Personen stellen sich einfach auf eine kleine Platte und gelangen so in die nächste Etage.

Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Rollator sollten allerdings einen Hublift bevorzugen. Dieser folgt zwar nicht dem Treppenverlauf und gehört damit streng genommen nicht zu den Treppenliften, ist aber besonders praktisch und bietet wesentlich mehr Raum als ein Stehlift. Mit den kleinen Aufzügen, die direkt neben der Treppe montiert werden, kommen Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollator selbstständig ins Haus oder können im Haus in die nächste Etage gelangen. Über eine Rampe fährt man direkt auf die Liftfläche, dann fahren die Sicherheitswände hoch und die Beförderung beginnt. Auch hier erfolgt die Bedienung mit Konsole oder Fernbedienung.

Der wohl einzige Unterschied zwischen Hublift und Plattformlift ist, dass letzter einer Schiene folgt, die dem Verlauf der Treppe folgt. Der Lift bewegt sich dabei senkrecht über die Treppenstufen hinweg.

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Ganz egal, ob Sie nun eine kurvige, gerade oder andere Treppenformen überwinden müssen: Treppenlifte lassen sich überall einbauen. Die Schienen werden dabei ganz einfach individuell an die Treppenform angepasst.

Voraussetzungen für den Einbau

Einige Voraussetzungen zum Einbau eines Treppenliftes sollten aber eingehalten werden. So ist unter anderem die Breite der Treppe entscheidend. Diese sollte mindestens 70 Zentimeter umfassen. Ein zusammengeklappter Lift benötigt zwar nur 30 Zentimeter Breite, aber auch auf der Treppe selbst sollte noch genügend Platz bleiben. Auch den Anforderungen hinsichtlich Fluchtweg oder Brandschutz sollte der Treppenlift entsprechen.

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Für den Einbau eines Treppenliftes spielt auch die Etagenzahl keine Rolle. Sie können über eine Etage bis hin zu über sieben Etagen geführt werden.

Auch, ob der Treppenlift innen oder außen eingebaut werden soll, ist entscheidend. So bestehen hier natürlich Unterschiede im Material und in der Technik. Des Weiteren muss der Anfangs- und Endbereich berücksichtigt werden, das heißt, es muss versichert sein, dass der Platz zum Ein- und Aussteigen ausreicht. Außerdem spielen das Mieterrecht und die Regelungen bei Eigentumswohnungen eine große Rolle. Rechtlich sollte man vor dem Einbau also auf jeden Fall auf der sicheren Seite sein.

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Der Vermieter ist verpflichtet, einen nachträglichen Einbau eines Treppenlifts zu dulden, wenn Mieter nicht mehr fähig sind, das Treppenhaus ohne fremde Hilfe zu benutzen. Der Vermieter muss aber nicht die Kosten übernehmen.

Wie viel kostet ein Treppenlift?

Die Preise für einen Treppenlift variieren zu stark, um sie hier tatsächlich nennen zu können. Denn an den Kosten hängen einfach zu viele Faktoren. Darunter zählen die baulichen Voraussetzungen, die persönlichen Bedürfnisse, die Art des Treppenlifts, ob das Schienensystem individuell angefertigt werden muss und, ob der Lift im Innen- oder im Außenbereich installiert werden muss. Erst wenn diese Fragen geklärt sind, dann kann Ihnen einer der vielen Anbieter auch einen konkreten Preis nennen.

Nur so viel: Die Preisspanne liegt beim Sitzlift zwischen 2900 Euro und 7500 Euro, beim Plattformlift etwa zwischen 8000 Euro und 25 000 Euro und beim Hublift zwischen 5000 Euro und über 10 000 Euro. Man merkt also schnell, man kann vor einem Gespräch mit einem Fachmann erst mal nur eine ganz vage Vorstellung dessen bieten, was ein Treppenlift kosten könnte.

Sich unbedingt beraten lassen!

Da also so viel zu beachten ist, empfiehlt es sich einen Experten hinzu zu ziehen und bei der Auswahl des Treppenliftes Qualität vor Kosten zu berücksichtigen. Es gibt eine riesige Anzahl an Treppenliftherstellern und die großen und qualitätsbewussten von ihnen bieten im Vorfeld auch eine umfassende Beratung an und das kostenlos. Von allen anderen sollte man Abstand nehmen. Die Beratung noch vor dem Einbau ist immens wichtig, damit die Entscheidung auf den richtigen Treppenlift fällt und dieser dann auch wirklich zu den individuellen Bedürfnissen passt. Dann kann nichts mehr schiefgehen und dann geht es für jeden wieder barrierefrei in die oberen Etagen. Damit Unabhängigkeit eben auch trotz Handicap gelingt.

PS: Für alle, für die nach einer umfassenden Beratung kein Treppenlift in Frage kommt, gibt es immer noch genügend andere Alternativen. Auch diese kennt der Experte.