Fussböden und Fachfirmen in einer Übersicht!
Fussböden und Fachfirmen in einer Übersicht!

Versiegelung

Versiegelung für Natursteine

Versiegelungen von Natursteinen im Außenbereich:

Steinversiegelung

Gerade auf Terrassen ist eine Versiegelung des Natursteinbodens wichtig. Warum? Ganz klar, der Boden ist zwar beständig, aber dennoch ständig den unterschiedlichsten Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, den Naturstein fachgerecht zu versiegeln, um eine beständige Oberflächenbeschaffenheit zu erzielen.

Das Versiegeln schützt den Stein vor Wasser und Schmutz – das gilt natürlich auch im Innenbereich.

Man kann die Versiegelung entweder 1:1 mit Wasser mischen und dann auftragen oder pur mit Pinsel oder eine Rolle auf die Fläche auftragen. Die Seitenränder muss man auslassen. Nach dem Abtrocknen der Fläche beginnt das Verfugen.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Da die Versiegelungsschicht die Atmungsaktivität des Werkstoffs verhindert, dürfen die Mittel nicht auf allen Steinen verwendet werden. Sonst kann dies in den kalten Monaten zu Frostschäden führen.

Versiegelung von Natursteinen im Innenbereich:

Auch bei Natursteinen im Eigenheim – also im Innenbereich – ist über die besondere Pflege dieses besonderen Fußbodens nachzudenken. Denn eine kleine Unachtsamkeit kann schnell Flecken hinterlassen, über die man sich noch Jahre später ärgert. Die Versiegelung dient dazu, genau die Sichtbarkeit solcher Flecken auf dem Naturstein zu verhindern. Denn durch die Versiegelung können die Flüssigkeiten erst gar nicht in den Stein eindringen. Es bildet sich eine Schicht auf der Fläche.

Versiegelungen sind besonders bei offenporigen Gesteinen wie Granit oder Sandstein sinnvoll.

Es gibt jedoch auch Nachteile: Die Fläche kann, wenn die farbintensivierende Wirkung eintritt, im Nachhinein aussehen als wäre sie nass. Außerdem könnte es sein, dass die Fläche nachher wesentlich rutschiger ist. Außerdem kann auch keine Flüssigkeit austreten, dies führt oft zu Frostschäden, die man ja eigentlich vermeiden will.

Doch lieber imprägnieren?

Als Alternative kann man Natursteine auch imprägnieren, was in vielen Fällen und je nach Material auch sinnvoller ist. Imprägnieren hat das gleiche Ziel, jedoch wird dabei keine Schicht gebildet. Flüssigkeit kann in den Stein eindringen, aber genauso gut auch wieder austreten.

Welche Methode nun für Ihren ganz eigenen Natursteinboden am sinnvollsten ist, sollten Sie erfahren, indem Sie einen Fachmann fragen. Fliesenleger oder der Fachhandel kann Ihnen dabei ganz bestimmt weiter helfen.

Parkettversiegelung – Die Qual der Wahl

Parkett Versiegelung

Wie bei so vielem während des Bau- oder Sanierungsprozesses hat man auch bei den Versiegelungen die Qual der Wahl. Und hat man einen Parkettboden so ist die Auswahl noch viel größer. Die richtige Versiegelung hängt von der späteren Beanspruchung des Fußbodens ab.

Zum einen gibt es da die 1-Komponenten-Parkettversiegelung, ein normaler Parkettlack, eine Art Beschichtung von Basis von Acrylaten (Kunststoffen). Falls der Parkettboden jedoch häufig mit Wasser gereinigt werden soll oder er häufig durch starken Sonneneinfall betroffen ist, wäre diese Variante wohl nicht geeignet. Der Grund: Da die Acrylate eher spröde sind, kann es schon vorkommen, dass der Lack dann schon nach nur wenigen Jahren einreist oder abblättert.

Bessere Eigenschaften hat hingegen die 2-Komponenten-Parkettversiegelung, die wesentlich abriebfester ist und sich auch nicht so schnell auflöst. Sie ist darüber hinaus wesentlich beständiger gegen Kratzer, was auf einem ohnehin schon empfindlichen Parkettboden ein bedeutender Vorteil sein kann, vor allem in einem stark beanspruchten Raum. Hier wird als zweite Komponenten eine sogenannte Härtekomponente dem Parkettlack beigemischt, wodurch die Versiegelung aushärtet und zwar schneller als die 1-Komponenten-Parkettversiegelung.

Über noch eine weitere Komponente besteht die 3-Komponenten-Parkettversiegelung, also eine weitere Steigerung. Sie beinhaltet zusätzlich einen UV-Schutz, der die Vergilbung des Holzbodens verhindert. Ständige Sonneneinstrahlung macht ihm also im Gegensatz zu den beiden anderen zuvor beschriebenen Parkettversiegelungen nichts mehr aus.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Insbesondere bei hellen Holzarten wie Esche, Ahorn und Fichte empfiehlt sich der Einsatz einer 3-Komponenten-Parkettversiegelung, in die der UV-Schutz bereits integriert ist.

Eine Versiegelung des Parkettbodens ist allerdings auch mit einer Mischung aus Lein- und Wallnussöl möglich, hinzukommen weitere natürliche Stoffe, allerdings muss der Boden dann regelmäßig nachgeölt werden. Auch das Anschleifen und nachölen ist immer wieder nötig und möglich. Der Vorteil: Nachdem das Öl aufgetragen wurde, sieht der Boden meist wieder aus wie frisch verlegt.

Linoleum braucht nur bei starken Schäden eine Versiegelung

Linoleumversiegelung

Linoleum kann bis zu 40 Jahre alt werden. Doch dazu müssen schon einige Voraussetzungen erfüllt werden. Wer den Fußboden oft mit Füßen tritt, sich aber nicht darum kümmert, hat nicht lange etwas davon. Wer ihn aber pflegt, der hat lange Freude an ihm.

Zwar ist beim Linoleum die Oberfläche eigentlich schon von Werk aus mit einer Schutzschicht versehen, dennoch können mechanische Belastungen dem Bodenbelag schaden. Bei schweren Beschädigungen lohnt sich in jedem Fall eine Neuversiegelung. Dazu wird der Linoleumboden vorsichtig abgeschliffen und dann komplett neu versiegelt. Dies muss aber in der Regel nicht häufig durchgeführt werden. Am besten lässt man das Neuversiegeln dann von einem Fachmann durchführen, denn der hat das nötige Knowhow, damit man auch wirklich lange etwas von seinem Fußboden hat. Allein das richtige Schleifen ist schon eine Kunst für sich – die der Fachmann gelernt hat. Die Investition in einen Profi lohnt sich also.

Als Alternative zur Neu-Versiegelung genügt manchmal auch das Bohnern. Dies sollte regelmäßig erfolgen.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Mit klassischem Bohnerwachs wird der Linoleum-Boden nicht nur schön und glänzend, sondern nochmals imprägniert und erhält somit einen zusätzlichen Schutz vor Beschädigungen und Abrieb.

Mit dem Bohnern hält man auch genau jene Versiegelungsschicht in Takt, die ein Linoleumboden bereits vom Werk aus mitbringt.

Versieglung für Ihr Laminat

Bester Schutz vor Feuchtigkeit

Laminatversiegelung

Wer kennt das nicht? Ein Glas Wasser fällt um, eine Vase geht zu Bruch, Flüssigkeiten landen auf dem erst kürzlich gekauften Laminatboden. Und dieser ist besonders empfindlich gegen Flüssigkeiten. Leichtes Quellen entsteht, wenn Pfützen auf dem Boden landen und nicht schnell genug aufgesaugt werden. Natürlich gibt es dagegen kein Wundermittel. Aber Versiegeln bietet einen optimalen Schutz vor Feuchtigkeit. Darauf sollte man beim Neubau oder bei einer Sanierung und auch immer mal wieder zwischendurch auf keinen Fall verzichten, wenn man lange etwas von seinem strapazierfähigen Bodenbelag haben möchte.

Solche Malheure wie beschrieben passieren immer mal wieder. Gerade wenn der Laminat über viele Fugen verfügt, kann dabei in diese Fugen Wasser eindringen und dadurch kann sich der Boden mit der Zeit aufquellen. Gerade dann ist die Versiegelung umso wichtiger.

Glühbirne

Wussten Sie schon?

Beim Laminatboden hat eine Versiegelung einzig und allein den Zweck vor Feuchtigkeit zu schützen. Gegen Kratzer wirkt die Versiegelung jedoch nicht.

Für die Versiegelung von Laminat sollte man nur ein speziell dafür ausgerichtetes Präparat verwenden, das gleichzeitig pflegt und vor Feuchtigkeit schützt. Vor der Versiegelung sollte man den Boden mit einem leicht angefeuchteten Tuch reinigen. Anschließend kann man die Politur in kleinen Abschnitten auf den Laminatboden auftragen. Die Politur sollte man mit einem kleinen Spatel in die Fugen einarbeiten und mit einem Mikrofasertuch nacharbeiten, bis keine Spuren mehr zu sehen sind.

Die erste Versiegelung sollte unmittelbar nach dem Verlegen erfolgen, später sollte man diese Versiegelung immer wieder auffrischen und dafür Präparate verwenden, die mit einem Reiniger kombiniert sind. So hat man lange etwas von dem Laminatboden.